The Mindful Sessions - Für mehr Achtsamkeit & Soulpower

The Mindful Sessions - Für mehr Achtsamkeit & Soulpower

Für mehr Achtsamkeit und Soulpower

Transkript

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00:00:00: Pausen waren für mich Verschwendung.

00:00:02: Urlaub?

00:00:02: Da hatte ich in meinen Dreißigern direkt ein schlechtes Gewissen!

00:00:05: Nichts tun oder ausruhen, das war ja eine Bedrohung... Oh Gott, ich muss doch was Produktives machen!

00:00:12: So entsteht eben der Glaubenssatz Ich bin immer nur so viel wert wie meine letzte Leistung.

00:00:25: Hey, wie schön dass du hier heute wieder am Start bist bei den Mindful Sessions bei Deine Podcast für mehr Achtsamkeit und Soul Power.

00:00:33: Und heute gibt es kein Interview, keine Forschung, keine Meditation, keine Übungen sondern einfach nur Milch!

00:00:41: Und sieben Dinge die ich gerne schon in meinen Dreißigern gewusst hätte.

00:00:46: Ich weiß nicht wie's dir geht aber wenn ich ehrlich bin habe ich in meinen dreißiger nach so einer hart inneren Checkliste gelebt und ich hab versucht immer alles auf dieser Checklist abzuhaken nämlich genug zu leisten, genug zu besitzen, stark genug zu sein.

00:01:05: Genug zu wissen, genug to arbeiten und so weiter.

00:01:09: Und irgendwann viel zu spät habe ich dann gemerkt hey diese Checkliste die kann ich in die Tonne kloppen!

00:01:19: Die bringt mir gar nichts.

00:01:24: im Gegenteil Die kostet mich einfach nur wahnsinnig viel, die kostet Zeit, Energie.

00:01:34: Sie kostet mir wertvolle Jahre und Begegnungen.

00:01:43: Das muss ja nicht so sein!

00:01:44: Deswegen teile ich heute diese sieben Dinge mit dir, die ich gerne schon in meinen Dreißiger gewusst hätte.

00:01:52: Nicht als Vorwurf an mein früheres Ich.

00:01:57: genau das getan, was es damals für richtig gehalten hat.

00:02:01: Denn es wusste es nicht besser!

00:02:03: Aber ich teile diese sieben Dinge als Einladung an dich denn vielleicht erkennst du dich darin wieder und vielleicht reicht ein einziger dieser Punkte um etwas in dir zu verschieben und ja ist schneller zu raffen getan habe und dadurch weniger Jahre und Zeit zu verschwenden.

00:02:32: Und ich würde sagen, wir steigen direkt ein mit Punkt eins!

00:02:37: Der laute Leistung ist kein Wert.

00:02:43: Ich glaube das ist ein Punkt der uns alle betrifft denn wir alle wurden früher für unsere Leistungen geliebt als Kinder nicht weil die Menschen um uns schlecht waren sondern Weil es eben so funktioniert.

00:02:56: Ein gutes Zeugnis bedeutet Lob!

00:02:59: Wenn wir einen Preis gewonnen haben, dann waren die Leute stolz auf uns.

00:03:04: Wenn wir bei den Bundesjugenspielen – ich weiß gar nicht ob sie noch gibt – eine Ehrenurkunde bekommen oder gewonnen sind, dann haben wir Aufmerksamkeit bekommen und unser Gehirn hat einfach ganz schnell gelernt... Hey, stopp mal!

00:03:16: Wenn ich leiste bin ich wertvoll.

00:03:19: So funktioniert also diese Welt?

00:03:22: Kein Wunder dass ich mir dreißig davon überzeugt war das mein Wert proportional zu meiner Leistung ist.

00:03:32: Pausen waren für mich Verschwendungen Urlaub da hatte ich in meinen Dreißigern direkt ein schlechtes Gewissen.

00:03:38: Nichts tun oder ausruhen, das war ja eine Bedrohung.

00:03:42: Ja oh Gott ich muss doch was Produktives machen.

00:03:46: und so entsteht eben der Glaubenssatz Ich bin immer nur so viel wert wie meine letzte Leistung.

00:03:56: Das Problem daran ist Dann dürfen wir uns nie ausholen dann sind wir nie von Wert.

00:04:02: da müssen wir uns ja Immer wieder auf neue Beweisen und zwar Direkt, immer wieder.

00:04:10: Und es kann's doch nicht sein und verstehe mich nicht falsch Leistung ist wunderschön.

00:04:16: Ja ich liebe es, liebe diesen Podcast zu machen Ich liebe es Bücher zu schreiben Aber all das hat nichts damit zu tun wer ich bin.

00:04:26: Leistung isst was du tust Nicht wer du bist.

00:04:32: Dein Wert existiert unabhängig von deiner Produktivität.

00:04:37: Dein Wert war schon da, bevor du überhaupt jemals ein Erfolg hattest.

00:04:42: Ja?

00:04:43: Dein Wert bleibt auch wenn du mal scheiterst!

00:04:47: Dein wert braucht keine Rechtfertigung.

00:04:53: und ich hätte mir wirklich in meinen Dreißigern jemanden gewünscht, der zu mir gesagt hätte Sarah Du musst dir deinen Platz hier nicht verdienen.

00:05:07: Du hast ihn schon.

00:05:11: Stell dir mal vor, das würde jemand zu dir sagen.

00:05:14: Du musst dir deinen Platz hier nicht verdienen.

00:05:16: Du hast ihn schon!

00:05:20: Kommen wir zum Punkt zwei den ich gerne schon in meinen Dreißiger gewusst hätte und zwar Besitz ist kein Reichtum.

00:05:31: Ich habe mit Anfang dreißig immer gedacht dass Reichsein bedeutet viel zu haben den richtigen Kontostand, die richtige Wohnung das richtige Auto.

00:05:47: Die richtige Beziehung.

00:05:53: Als wäre ich und was ich fühle abhängig von dem, was ich habe.

00:06:05: Und heute weiß ich dass es der totale Bullshit ist.

00:06:07: Ich weiß das vor mir selber, ich weiß das von ganz vielen Menschen mit denen ich arbeite, die alles haben auch erträumt haben und wenn sie aber alles daran knüpfen, ihr Glück trotzdem total leer sind.

00:06:24: Sich leer fühlen!

00:06:26: Weil Reichtum ist nämlich eben nicht das was wir besitzen.

00:06:30: Reichtom ist ein innerer Zustand.

00:06:34: Reichdom ist morgens aufzuwachen und zu wissen wofür wir aufstehen.

00:06:48: weiß, wie es uns geht ohne dass wir darüber sprechen müssen.

00:06:52: Reichtum ist auch ... ja alleine sein zu können, ohne sich einsam zu fühlen.

00:07:05: und all das können wir nicht kaufen!

00:07:08: Das entsteht, das wächst in uns und... das müssen wir kultivieren und ich hätte mir mit dreißig gewünscht Ich weniger wollen würde und mehr fühlen dürfte, also weniger wollen, mehr fühlten.

00:07:31: Kommen wir zu Punkt drei.

00:07:34: Ruhe ist kein Stillstand.

00:07:36: Das war einer der schwersten Dinge zu akzeptieren!

00:07:40: Ruhe isst kein stillstand ja?

00:07:44: Weil wir kommen aus einer Kultur die ständig in Bewegung ist.

00:07:49: im übertragenen Sinne höher weiter schneller Stillstand bedeutet Rückschritt, Pause bedeutet andere überholen mich.

00:07:59: Ich mein wer kennt es nicht und ich habe Ruhe lange mit aufgeben verwechselt ja oder auch wenn Leute die älter waren zu mir gesagt haben Ja Du darfst dich auch entspannen und Die haben doch schon aufgegeben.

00:08:15: so bei denen hat's nicht geklappt.

00:08:16: deswegen erzählen wir das hier.

00:08:18: aber das stimmt nicht.

00:08:19: ruhe ist nicht passiv die Stille, in der sich etwas entscheidet.

00:08:27: Ruhe ist wenn ein Nervensystem verarbeiten kann was du erlebt hast und sich dann sicher fühlen können.

00:08:36: Ruwe ist der Raum in dem Kreativität entsteht.

00:08:40: Ruue ist der Raum in dem wir uns erden, indem wir uns finden, in dem etwas entstehen darf ja?

00:08:47: In der Natur gibt es auch den Winterschlaf.

00:08:51: Kein Baum entschuldigt sich dafür, dass er im Winter ja keine Blätter trägt.

00:08:58: Aber wir wollen immer machen, immer aktiv sein!

00:09:02: Wir haben das verlernt.

00:09:05: und dann fragen wir uns ernsthaft, warum wir so erschöpft sind?

00:09:08: Warum wir nichts mehr

00:09:09: fühlen?!

00:09:10: Warum wir uns leer fühlen?

00:09:12: Warum da ein Loch in unserer Seele ist?

00:09:16: Ja... sich nichts mehr wirklich bedeutsam anfühlt.

00:09:23: Ruhe ist keine Schwäche, Ruhe is der Raum eben in dem du deinen Samen setzt.

00:09:32: und manchmal ist Ruhe auch das mutigste was du gerade tun kannst.

00:09:39: Gerade wenn eben alles in dir sagt mach weiter zieh durch ich reiß dich zusammen!

00:09:45: Du kannst jetzt nicht aufhören ja?

00:09:49: Genau dann ist es Zeit, ruhig zu werden.

00:09:54: Und das hätte ich mir gewünscht in meinen Dreißigern die Erlaubnis anzuhalten ohne es rechtfertigen zu müssen.

00:10:02: Ohne mich erklären zu müssen sondern einfach nur weil ich Ruhe haben will.

00:10:09: Ja?

00:10:10: Ohne einen Grund dafür zu haben.

00:10:14: Kommen wir zum Punkt vier den ich gerne schon mit meinen dreißigeren gewusst hätte.

00:10:18: Kontrolle ist keine Sicherheit.

00:10:22: Das ist wirklich was Großes.

00:10:24: Kontrolle isst keine Sicherheit und ich war, und ich sag das mit ganz viel Liebe für mein früheres Ich.

00:10:33: Ich war eine Kontrollkünstlerin!

00:10:37: Ich habe Pläne gemacht, ich hab Back-uppläne gemacht, ich habe Back-Upplänen für die Back-UPpläNe gemacht.

00:10:45: Ich habe Gespräche im Kopf geprobt durchgespielt, bevor sie überhaupt passiert sind.

00:10:53: Ich habe Eventualitäten abgewogen.

00:10:57: ich habe versucht immer alles fest im Griff zu haben und trotzdem bin ich immer wieder überrascht worden von Dingen die ich eben nicht kontrollieren kann.

00:11:12: das geht mir übrigens heute noch ganz genauso.

00:11:15: nur ich weiß es jetzt dass sich nichts kontrollieren kann, weil das Leben ist eben unkontrollierbar.

00:11:21: Und es ist keine Drohung und es soll auch keine Angst machen.

00:11:24: Das ist einfach eine Tatsache und das ja auch was Schönes!

00:11:28: Ja?

00:11:29: Das Leben überrascht uns immer wieder.

00:11:31: Die Energie die ich in meinen Dreißigern ins Kontrollieren gesteckt habe hat mich leider ganz viel meiner Gegenwart gekostet.

00:11:44: Weil ich konnte nie den gegenwärtigen Moment genießen weil ich gedacht habe, oh wenn der schön ist.

00:11:50: Ich muss den jetzt festhalten!

00:11:51: Wenn er mal nicht so schön war, oh ich muss das jetzt verändern.

00:11:54: Es hat mich ganz viel Leichtigkeit gekostet.

00:11:58: Kontrolle ist nämlich die Illusion von Sicherheit.

00:12:02: Echte Sicherheit aber die Nicht-Zusammenbericht, wenn etwas schiefläuft, die kommt nicht durch Kontrolle.

00:12:10: Die kommt aus dem Vertrauen heraus dass du mit dem umgehen kannst egal was kommt.

00:12:17: Nicht weil du alles vorher gesehen hast, nicht weil du auch alles vorbereitet bist.

00:12:23: Nicht weil Du zwanzig Back-up Pläne hast sondern weil Du weißt... ich kann das!

00:12:29: Ich bin resilient.

00:12:32: Ich weiß wie es ist auch mal zu fallen aber ich weiß auch immer wie's ist wieder aufzustehen.

00:12:38: und Kontrolle ist nichts anderes als eine Überlebensstrategie die uns immer wieder zuflüstert hey nur wenn Du alles im Griff hast Bist du sicher, wirst Du überleben?

00:12:53: Okay.

00:12:54: Überlebt haben wir aber die große Frage ist doch Haben wir nicht auch verdient zu leben Nicht nur zu überleben?

00:13:03: Ja und deswegen hätte ich mir damals gewünscht Zu verstehen dass loslassen keine Niederlage ist Und das Loslassen auch nicht für Unsicherheit steht sondern das loslassen letztendlich.

00:13:23: Die größte Form von Stärke ist, die mich eben zu dieser inneren Sicherheit führt, die ich mir mein Leben lang gewünscht habe.

00:13:34: Kommen wir zur Punkt fünf.

00:13:37: Stärke is kein Panzer!

00:13:39: Ich hab nämlich lange Stärke mit Unverwundbarkeit gleichgesetzt.

00:13:45: Nicht weinen, nicht zweifeln, nicht zusammenbrechen immer funktionieren.

00:13:51: nichts war zu viel für mich.

00:13:54: ich habe immer weiter gemacht.

00:13:56: ich war immer da für alle ja aber das ist letztendlich nichts anderes als ein Panzer.

00:14:04: dieser Panzer hat diese schicht aus.

00:14:07: hey mir geht's gut alles passt geht schon.

00:14:12: Und diese Schicht, die gewöhnen wir uns an weil wir irgendwann gelernt haben dass Verletzlichkeit gefährlich ist.

00:14:21: Ja vielleicht hast du das auch gelernt?

00:14:23: Vielleicht hast du als Kind gesagt hey ich habe Angst vor etwas.

00:14:31: oder oh das hat mich verletzt und Du hast einfach nur als Feedback bekommen jetzt reiß dich mal zusammen.

00:14:40: Jetzt sei nicht so sensibel ja so schlimm ist es doch auch nicht!

00:14:43: Und dann hast du eben aufgehört das zu zeigen hast aufgehört zu zeigen, was dir weh tut oder dass du Angst hast.

00:14:50: Und jetzt trägst du diesen Panzer und der schützt dich keine Frage ja?

00:14:54: Aber er isoliert dich eben auch!

00:14:58: Dieser Panzer lässt niemanden rein und vor allen Dingen lässt er dich selbst nicht raus.

00:15:04: Echte Stärke ist kein Panzer.

00:15:07: Echtes Stärke weint.

00:15:09: Echte Stärke macht trotzdem weiter.

00:15:11: echte Stärke sagt ich weiß es nicht und bleibt trotzdem im Raum.

00:15:17: Echte Stärke bittet um Hilfe, echte Stärke zeigt

00:15:25: Gefühle.".

00:15:29: Und eine meiner Lieblings-Schriftstellerinnen und Forscherin Brannie Brown hat ein ganzes Leben lang damit verbracht zu erforschen dass Verletzlichkeit nicht schwäche ist sondern Mut der Mut gesehen zu werden nicht immer stark sein zu wollen.

00:15:54: Der Mut, zu sagen ich kann nicht mehr.

00:16:01: und das genau dass dieser Mut diese Momente vor denen wir so viel Angst haben die werden in den wir wirklich stark werden oder Stark sind nämlich stark genug uns sozusagen zeigen wie wir sind.

00:16:16: Das hätte ich mir damals schon gewünscht.

00:16:19: ja zu wissen Wunden mich nicht schwach machen, sondern dass meine Wunden... ...meine Verletzbarkeit mich menschlich macht.

00:16:32: Das ist ganz normales!

00:16:34: Dass es das Urteil Mensch is und nicht das Urteil schlechter Mensch.

00:16:40: Punkt sechs, den ich gern schon mit dreißig gewusst hätte, ist wissen, ist keine Weisheit.

00:16:47: Mit dreißig war ich überzeugt, je mehr ich weiß, desto besser bin ich.

00:16:52: Desto selbstsicherer bin ich!

00:16:55: Desto klüger bin ich?

00:16:57: Desto unangreifbarer bin Ich.

00:17:00: Wissen sowie so ein Schutzschild habe ich gedacht ja und deswegen denken wir auch immer hey ich weiß noch nicht genug oder ich muss noch besser werden.

00:17:14: Ich kann noch nicht anfangen, mit dem worauf ich eigentlich Lust habe.

00:17:18: Weil... ...ich bin noch nicht so weit!

00:17:21: So.

00:17:22: Da ist noch eine Lücke die ich füllen muss.

00:17:26: Aber irgendwann hab' ich festgestellt.. ..Ich weiß zwar viel aber das bedeutet nicht dass sich das umsetze und Wissen allein reicht nicht.

00:17:39: Wissen ohne Umsetzung, wissen ohne Erfahrung bringt uns gar nichts.

00:17:44: Das heißt ich wusste theoretisch alles über Grenzen setzen.

00:17:49: Und trotzdem habe ich immer Ja gesagt, obwohl ich eigentlich Nein sagen wollte oder ich wusste alles über Selbstmitgefühl aber ich war trotzdem gnadenlos kritisch mit mir und vielleicht kennst du das auch ja?

00:18:04: Wir können ganz viel wissen und es dann trotzdem nicht anwenden.

00:18:10: Wissen ist Information Weisheit is die gelebte Erfahrung.

00:18:19: Das ist ein Riesenunterschied.

00:18:22: Weisheit entsteht, wenn du die Dinge, die du weißt durch dein Geist und deinen Körper und deine Seele schickst!

00:18:32: Wenn du sie erlebst, wenn Du sie erfährst, wenn DU scheiterst und trotzdem versuchst... ...wenn du weisst dass du etwas tun solltest und es schwer ist aber du es trotzdem tust.

00:18:47: Das können wir nicht nachschlagen in irgendeinem Nachschlagewerk.

00:18:52: Das müssen wir durchleben!

00:18:54: Da gibt es keinen anderen Weg, ja?

00:18:57: Und ich hätte mir meinen Dreißigern wirklich gewünscht mehr zu erleben, mehr zu fühlen, mehr zur erfahren und mehr zu sein.

00:19:10: Kommen wir zum letzten Punkt den ich gerne schon in meinem Dreißiger gewusst hätte Fleiß ist kein Frieden.

00:19:19: an denen muss ich mich heute noch erinnern.

00:19:23: Ich habe lange geglaubt, dass ich mich in den Frieden reinarbeiten kann.

00:19:29: Ich kann mir Frieden erarbeiten!

00:19:33: Wenn ich nur genug tue und gebe oder fleißig bin, dann werde ich irgendwann ankommen.

00:19:43: Dann bin ich im Frieden.

00:19:48: genug fühlen, friedvoll fühlen.

00:19:51: Dann wird diese innere Unruhe aufhören, dann wird dieses Vibrieren in mir aufhörn das so mich immer antreibt hat aber nicht aufgehört.

00:20:02: Weil Fleiß ist eine Tätigkeit und Frieden ist ein Zustand Und du kannst keinen Zustand durch eine Täglichkeit erzwingen Passiert nicht.

00:20:20: Frieden entsteht nicht am Ende des Tunnels und auch nicht am ende der To-do Liste.

00:20:27: Frieden entsteht, wenn du aufhörst zu glauben dass du noch etwas tun musst um ihn zu verdienen.

00:20:37: dann entsteht er!

00:20:39: Und das ist radikales Denken in der Gesellschaft in der wir leben weil wir leben natürlich in einer Leistungsgesellschaft.

00:20:47: weiß geht mir genauso ja.

00:20:50: Aber wir dürfen uns davon lösen und ich lade dich mal ein kurz inne zu halten, vielleicht einmal kurz durchzuatmen.

00:21:02: Und dir vorzustellen was wäre wenn du jetzt schon genug getan hast?

00:21:11: Was wäre wenn genau jetzt dieser Moment ausreicht?

00:21:19: wie würde sich das anfühlen?

00:21:24: Frieden ist keine Belohnungsveranstrengung.

00:21:26: Frieden is ne Entscheidung jeden Tag, manchmal auch jede Stunde, manchmal auf jede Minute.

00:21:32: ich muss mich ganz oft daran erinnern und Ich hätte mir gewünscht früher zu wissen dass sich nicht ankommen muss das der Weg selbst der ort ist.

00:21:47: Der weg ist der Ort den wir uns wünschen.

00:21:53: Und zusammenfassend Wiederhole ich nochmal kurz die sieben Dinge, die ich gerne in meinen Dreißigern gewusst hätte.

00:22:02: Nummer eins Leistung ist kein Wert.

00:22:05: Zwei Besitz ist kein Reichtum.

00:22:09: Drei Ruhe ist kein Stillstand.

00:22:13: Vier Kontrolle ist keine Sicherheit.

00:22:16: Fünf Stärke ist kein Panzer.

00:22:19: Sechs Wissen ist keine Weisheit.

00:22:22: Und sieben Fleiß ist kein Frieden.

00:22:26: Und wenn du magst, schreib mir doch gerne mal in die Kommentare welches dieser sieben Dinge, welche dieser siebepunkte am meisten mit dir resoniert hat.

00:22:36: Habe ich mich sehr freuen und wünsche dir jetzt erstmal einen wunderschönen Tagabend wo auch immer du gerade bist!

00:22:45: Ciao.

Über diesen Podcast

Es braucht nicht viel, damit sich auf einmal alles ändert. Ein kurzes Inne­ halten. Ein tiefes Ein­ und Ausatmen. Eine andere Perspektive. Wenn es dir manchmal auch so geht, wenn du dich leer fühlst, zu klein, zu wenig, wenn du kämpfst oder stolperst, dann wünsche ich mir, dass du diesen Podcast als deine sanfte Erinnerung an dein wahres Selbst nutzen wirst. Lass dich von einer der Geschichten inspirieren, einer der Meditationen kräftigen oder wandle mit einer der Reflexionen den Blick auf dich. Dieser Podcast möchte für dich da sein, inmitten deines Alltags, dem frühen Aufstehen, den Terminen, Rechnungen und Fristen, langen Einkaufslisten, den Ambitionen, den Enttäuschungen, dem Glück. Denn alles, was wir suchen, finden wir zu jeder Zeit und an jedem Ort, wenn wir genau hinschauen: In uns.

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von und mit Sarah Desai

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