Für mehr Achtsamkeit und Soulpower
00:00:00: Grenzen sind so ein großes Wort und so wichtig.
00:00:03: Und trotzdem, so schwer zu setzen und so schwerzuziehen... ...und warum ist das so?
00:00:08: Also bald wir eine Grenze setzen, entsteht etwas was wir unser Leben lang schon versuchen zu vermeiden.
00:00:14: Nämlich Spannung!
00:00:20: Hey wie schön dass du hier heute wieder am Start bist bei den Mindful Sessions bei deinem Podcast für mehr Achtsamkeit und Soulpower.
00:00:28: Heute sprechen wir über einen Thema was mich selbst sehr lange beschäftigt hat und ich wette, du kennst es auch.
00:00:37: Es geht um Verantwortung oder genauer gesagt um all die Verantwortung – all das was du trägst?
00:00:50: Das gar nicht deine Verantwortung ist also dass du gar nicht tragen müsstest!
00:01:00: Und ich erinnere mich sehr gut bei mir selbst Wie oft ich so Momente hatte zum Beispiel ein Gespräch mit jemandem, den ich mag.
00:01:12: Der mir wichtig ist und es gab etwas zu klären und ich habe mir ganz lange vorher Gedanken gemacht.
00:01:19: wie sage ich das am besten?
00:01:22: So respektvoll wie möglich!
00:01:23: So klar wie möglich, so liebevoll wie möglichst, so wertschätzend wie möglich und die andere Person aber eben trotzdem ja nicht mit einem guten Gefühl aus dem Gespräch rausgegangen ist.
00:01:39: Und ich dann oft mit so einem Knoten im Bauch rumgelaufen bin, tagelang wochenlang oft und innerlich jeden Satz nochmal durchgegangen bin.
00:01:51: was hätte ich anders sagen können?
00:01:53: Anders sagen müssen.
00:01:54: habe ich zu viel gesagt?
00:01:56: hab ich zu wenig gesagt?
00:01:57: hätt ich es anders formulieren sollen oder der Klassiker hätte ich doch einfach gar nichts sagen sollen und das einfach unterschlucken soll.
00:02:08: Habe ich ja auch ganz, ganz oft gemacht.
00:02:11: Und vielleicht kennst du das?
00:02:14: Dieses Gefühl dass du irgendwie verantwortlich bist wie etwas bei deinem Gegenüber ankommt also für die Reaktion des Wohlbefinden des anderen was die andere Person noch daraus macht.
00:02:37: Und ich glaube, dass genau das eines der zentralen Muster ist die uns davon abhalten wirklich frei zu leben und auch übrigens in Verbindung zu leben.
00:02:50: ja weil wir ganz vieles nicht sagen.
00:02:53: Das führt dazu, dass wir eine Last tragen, die uns gar nicht gehört.
00:02:59: Wir auch oft die Gefühle managen, die gar nicht unsere sind uns verbiegen, um anderen nicht zu enttäuschen und ja sagen wo wir eigentlich ein ganz klares Nein spüren oder umgekehrt.
00:03:15: Und das Erschöpfende daran ist es hört nie auf!
00:03:18: Es ist NIE genug Ja?
00:03:22: Es gibt dann immer mehr Gefühle anderer zu managen.
00:03:29: Das möchte ich mir hier gerne mal angucken.
00:03:31: Ganz oft fragen die andern auch gar nicht dass wie ihre Gefühlen managen.
00:03:34: Die erwarten das gar nicht von uns.
00:03:36: Wir denken das so im voraus allen Gehorsam.
00:03:41: Und nicht nur tragen wir da durch eine Last, die nicht unsere ist sondern wie eben schon gesagt es ist auch schwierig dann echte Verbindung einzugehen weil wir sagen der Person ja gar nicht was wir wirklich denken und wie wir wirklich fühlen.
00:03:55: Das heißt die Verbindung hört auch an einem gewissen Punkt auf!
00:04:01: Als erstes lass mal schauen was wir am meisten managen das sind die Gedanken anderer Menschen oder?
00:04:10: Ganz oft verwenden wir doch Energie darauf, uns vorzustellen was andere über uns denken könnten.
00:04:22: Oder wie jemand anders eine Entscheidung die wir treffen bewertet interpretiert oder ob unser Gegenüber unserer Schweigen als Ablehnung liest.
00:04:40: Deswegen fühlen wir ganz oft uns so verpflichtet, etwas zu sagen.
00:04:46: Aber das Schönste sind ja auch Verbindungen in denen man auch mal gemeinsam schweigen kann und ich kenne es aber auch so gut aus eigener Erfahrung Wie oft ich bevor ich etwas sage und bevor Ich etwas tue mir Gedanken mache.
00:05:06: wie denkt mein Gegenüber darüber also über Dinge, die ich kommuniziere.
00:05:11: Aber auch Dinge, welche ich tue.
00:05:13: Zum Beispiel als ich mit dem Podcast gestartet habe.
00:05:16: Was denken andere?
00:05:18: Wenn ich hier so spreche, denken sie ... Hä?
00:05:21: Was sagt ihr überhaupt?
00:05:22: oder denken die ist zu unsicher?
00:05:25: Oder denken die tut so selbstbewusst und irgendwann hab' ich gemerkt dass sich viel mehr Zeit mit den Gedanken anderer Leute verbringe Und gar nicht weiß ob die die überhaupt haben statt mit dem, was ich eigentlich tun möchte.
00:05:44: Und dann habe ich mich gefragt, warum mache ich das?
00:05:47: Weil es eine Form von Kontrolle ist!
00:05:49: Ich möchte kontrollieren wie andere mich sehen und ich möchte kontrollier'n dass die mich mögen.
00:05:55: Aber die Gedanken der anderen gehören den anderen nicht mehr.
00:06:00: Ich hab gar keinen Einfluss darauf.
00:06:02: Was sich aber kontrollieren kann und was auch du kontrollieren kannst, ist, wie Du handelst, was Du sagst, wer Du bist.
00:06:11: Und es wird Menschen geben, die genau das mögen.
00:06:13: Die sich genau dafür mögen!
00:06:15: Menschen, die dich wirklich mögen, mögen dich für die Person, die du bist und nur dafür... Für der Mensch, der du bist hast Du die Verantwortung.
00:06:27: Dein Job ist es nicht eben die Gedanken der anderen zu managen Kannst du gar nicht?
00:06:36: Und das klingt so einfach.
00:06:39: Ich merk's gerade selber.
00:06:40: wenn ich so ausspreche Klingt es einfach.
00:06:42: aber Ich weiß natürlich auch, dass es nicht einfach ist.
00:06:46: Das habe ich ja mal eigenen Leib gespürt!
00:06:49: Wir haben sehr früh angefangen die Gedanken der anderen zu lesen.
00:06:54: Also ich weiß das ich schon als Kind die Gedanken den anderen gelesen habe oder versucht zu lesern.
00:07:00: Gelesen habe ich sie ja nicht wirklich, hab ja irgendwas reininterpretiert um die Person zu sein, die sie sehen wollen, um die Personen zu sein ,die sie mögen die gut ankommt.
00:07:18: Das gibt ja ein Gefühl von Sicherheit, aber jedes Mal wenn wir diesen Gedanken verschieben zu was denken die anderen über mich?
00:07:28: Was wollen die Anderen von mir sehen?
00:07:30: Verlieren wir einen Stück von uns selbst und das wäre komplette Selbstaufgabe und es machen wir nicht mehr oder?
00:07:41: Kommen wir zum Zweiten, was wir versuchen zu managen, sind die Gefühle von anderen Menschen.
00:07:49: Das geht richtig tief, die Gefüle anderer Menschen zu managen.
00:07:53: weil ja wenn wir empathisch sind und ich würde jetzt mal sagen ich bin empathisch und ich würd auch sagen du bist empathisch sonst wirst du diesen Podcast nämlich gar nicht hören dann sind die gefühle anderer menschen oder können sie für uns ein echtes Minenfeld sein.
00:08:14: Wir spüren, wenn jemand traurig ist.
00:08:16: Wir spürten die Anspannung im Raum.
00:08:20: Wir Spüren auch, wenn Jemand enttäuscht ist von uns und dann versuchen wir instinktiv das zu reparieren weil wir wollen dass alle glücklich sind.
00:08:33: Wir wollen auf gar keinen Fall jemanden verletzen.
00:08:36: Wir Wollen auf gar kein fall jemanden enttauschen ja auf gar Kein fall und deshalb Entschuldigen wir uns, auch wenn wir nichts falsch gemacht haben oder erklären und rechtfertigen uns.
00:08:53: Oder weichen aus, weichen zurück machen uns kleiner damit andere sich besser fühlen Und das ist oft gar nicht böse gemeint von den anderen.
00:09:07: Wir machen das ja im voraus allen Gehorsamen Und wir nennen das dann in unserer eigenen Erzählung Fürsorge.
00:09:20: Ja, ich bin fürsorglich aber die Frage ist und die habe ich mir selbst auch sehr, sehr ehrlich gestellt Ist es wirklich für Sorge?
00:09:29: Weil ist Fürsorge nicht viel mehr dem anderen seine Gefühle zuzusprechen.
00:09:36: Es ist Für-Sorge nicht viel vielmehr den Raum halten zu können für die Gefühle der anderen, ja?
00:09:44: Für die Angst der Anderen.
00:09:46: Für die Enttäuschung der andern.
00:09:50: Weil das... Das ist doch wahre Fürsorge!
00:09:55: Echte Fürsage bedeutet nicht, die Gefülle der anderen wegzumachen sondern zuzuhören, den Raum zu halten präsent zu sein und ihnen auch die Mündigkeit zuzugestehen, mit ihren Gefühlen umgehen zu können.
00:10:16: Weil die Verantwortung für ihr Gefühl liegt bei Ihnen.
00:10:20: Bei der Person, die das Gefühl fühlt.
00:10:24: Bei dieser Person liegt eben auch die Verantwortung fürs Gefühl.
00:10:28: Du bist verantwortlich dafür was du tust nicht für das Gefühl des anderen Und das Beste, was du tun kannst ist den Raum dann zu halten für das, was da ist.
00:10:41: Es gibt keine Beziehungen in denen es nicht auch mal Konflikte gibt, es gibt keine beziehungen, in denen's auch nicht mal unterschiedliche Bedürfnisse gibt.
00:10:50: und wenn wir die aber nie aussprechen oder wenn wir merken, oh, das kommt nicht so gut an beim anderen direkt zu tun... Als wäre es nicht so, also direkt wieder zurückweichen von unserem Bedürfnis und sagen ach nee komm so wichtig ist das nicht.
00:11:03: Dann kann das gar keine richtige Verbindung sein weil ein Mensch sich dann total aufgibt und nicht wirklich für den Menschen geliebt wird der er isst.
00:11:19: Und Beziehungen bedeuten eben da aufeinander zuzugehen Als Ganzes gesehen zu werden, beide oder alle Beteiligten in Freundschaften, in Familienkonstellationen unter Kolleginnen, Partnerschaften.
00:11:36: Ja?
00:11:38: Dass beides vollwertige Menschen sind und beides mündige Menschen sein.
00:11:44: Beides Menschen mit Bedürfnissen sind!
00:11:47: Und wir den Raum für die andere Person halten – trotzdem aber unsere Bedürflisse... ähm, äußern können.
00:11:56: Und ich möchte dich kurz einladen mal innezuhalten und dich zu fragen dessen Gefühle oder wessen Gefühl trage ich gerade?
00:12:15: Das mir gar nicht gehört.
00:12:18: Wessengefühl trage Ich grade?
00:12:22: das mehr gar nicht gehört.
00:12:24: Du musst es jetzt nicht laut sagen Aber du wirst wahrscheinlich eine klare Antwort haben.
00:12:33: Halten wir fest, Nummer eins – Du bist nicht verantwortlich für die Gedanken anderer Menschen.
00:12:38: Nummer zwei – Du ist nicht verantwortlich für Die Gefühle anderer Menschen.
00:12:41: und jetzt kommen wir zu Nummer drei – Du bist nicht dafür verantwortlig wie andere auf Deine Grenzen reagieren!
00:12:48: Grenzen sind so ein großes Wort und so wichtig und trotzdem SO schwer zu setzen und so schwer zu ziehen.
00:12:55: Und warum ist das so?
00:12:57: Weil sobald wir eine Grenze setzen, entsteht etwas was wir unser Leben lang schon versuchen zu vermeiden.
00:13:05: Nämlich Spannung oder?
00:13:07: Diese Spannungen die wir als unangenehm empfinden und der wir immer versuchen auszuweichen.
00:13:16: Die entsteht dann in dem Moment wo wir sagen ne das mache ich jetzt nicht mehr.
00:13:23: Und unser Gegenüber reagiert eben erst mal wahrscheinlich kurz mit Schweigen.
00:13:33: Das ist erstmal so eine Stille und so eine Anspannung, die Luft ist so dick dass wir sie schneiden könnten Und deswegen vermeiden wir das oft, genau diese Grenze zu setzen.
00:13:47: Deswegen gibt es so oft diese Momente wo wir alleine auf dem Sofa sitzen und denken, nee jetzt muss ich nicht mehr machen.
00:13:53: Das morgen sage ich das auf der Arbeit, dass ich nicht diejenige bin, die immer die extra Aufgaben macht.
00:14:00: oder morgens sage ich der Freundin Hey!
00:14:03: Dass ich mir wünsche, dass nicht immer ich ihr nur zuhöre sondern Sie auch mir mal zuhört.
00:14:10: oder morgen sage ich meinem Partner xy.
00:14:18: Und wenn wir da so alleine auf unserem Suchversitz, dann wissen wir dass wir ein Recht haben auf diese Grenze und dann fühlt sich das auch gut an.
00:14:29: aber das Auszusprechen dieser Grenze zu sagen Ich mache es nicht mehr vor anderen Menschen laut Das ist was ganz, ganz anderes.
00:14:43: Weil dann eben diese Spannung entsteht.
00:14:47: und wenn die entsteht... Wenn wir uns dann doch trauen, die Grenze zu setzen passiert etwas.
00:14:57: Wir neigen dazu dann ganz schnell das wieder zurückzunehmen weil wir wüssten und wissen hey wenn ich jetzt einfach sage komm war gar nicht so gemeint lass doch weiter machen wie bisher Dann ist die Spannungen ja weg.
00:15:10: Und deswegen ist es oft so, dass selbst wenn wir uns trauen die Grenze zu ziehen sie dann doch wieder zurücknehmen.
00:15:18: Aber das muss nicht sein!
00:15:21: Weil und das ist ganz wichtig Menschen reagieren nicht auf dich.
00:15:26: Sie reagieren auf die neue Situation weil bisher war's ja immer so und jetzt ist in ihrem Kopf her Ja und jetzt wie soll das denn dann sein?
00:15:35: So Das heißt, wir müssen den ein bisschen Zeit geben sich anzupassen und wenn wir in einem gesunden Umfeld sind wird die Grenze, die wir setzen uns näher bringen.
00:15:54: Weil was ist eine Grenze?
00:15:55: Wenn du deine Grenze aussprichst zeigt sie eine Lücke, die eh da ist.
00:16:01: Eine Lücke in der Beziehung ob das nun Partnerschaft, Freundschaft auch auf Erarbeit ist.
00:16:08: Ja?
00:16:08: Etwas was für dich nicht mehr funktioniert!
00:16:10: So und diese Lücke können wir nur schließen wenn wir über sie reden.
00:16:16: und das ist die Grenze.
00:16:18: Und in den meisten Beziehungen In den meisten Umfeldern Wenn Sie gesund sind und ein Interesse an uns haben Ein wahres Interesse Dann wird man gucken okay wie nähert Man sich einander an Wie findet man neue Wege.
00:16:36: Vor allen Dingen wird es auch Gespräche gehen, vor allem geben, vor allen Dingen im privaten Rahmen um den anderen besser zu verstehen.
00:16:42: okay ich wusste gar nicht dass dir das so auf der Seele liegt oder dass sich das für dich nicht gut anfühlt.
00:16:52: ja und wie können wir das in Zukunft anders machen?
00:16:56: So!
00:16:57: Und dann wird diese Lücke geschlossen.
00:16:58: das geht aber nur wenn wir über die Grenze sprechen.
00:17:03: Du bist nicht dafür verantwortlich, dich aufzugeben und quasi unsichtbar zu machen.
00:17:10: Und das ganze Gewicht einer Beziehung oder einer Konstellation auf deinen Schultern zu tragen damit andere sich nicht gestört fühlen!
00:17:21: Das Wichtigste ist wenn Menschen ein wahres Interesse an dir haben möchten sie gar nicht dass du dich opfast für sie.
00:17:32: zuerst auf deine Grenze reagieren, ist nicht wie sie auf dich als Person reagieren.
00:17:39: Sondern einfach darauf dass jetzt eine neue Situation da sich aufgetan hat und wie gesagt du bist nicht dafür verantwortlich wie dein Gegenüber auf die Grenze reagiert ein gegenüber muss gucken.
00:18:02: okay Was bedeutet das für mich?
00:18:05: Was ist vielleicht auch mein Verschulden daran, was muss...was bedeutet das auf der Arbeit zum Beispiel in der Gestaltung.
00:18:17: Was bedeutet es in der Organisation?
00:18:24: als Mensch, wo muss ich vielleicht auch umsichtiger sein?
00:18:31: Was hatte ich für eine Annahme von dir in dem Fall die nicht richtig ist.
00:18:38: Also dass sich vielleicht gedacht habe hey ach für dies das doch immer so easy das mit zu organisieren oder die mag das ja eine falsche Annahmen.
00:18:48: und genau dafür diesen Job musst dein Gegenüber machen Nicht du, du bist nicht dafür verantwortlich wie jemand anders auf.
00:18:57: Deine Grenze reagiert und Du bist vor allem nicht dafür Verantwortlich dich selbst aufzugeben.
00:19:13: Es muss nicht immer harmonisch sein.
00:19:15: Harmonie nur wenn du nix sagst ist keine Harmonie.
00:19:18: das es erkaufter Frieden auf Kosten deiner selbst.
00:19:23: dass is kein langfristiges Modell, in dem wir leben möchten.
00:19:31: Das ist Erkauf der Frieden auf Kosten deiner selbst.
00:19:37: und unter diesem erkauften Frieden brodelt es!
00:19:42: Es brodlt bei dir.
00:19:45: Es ist wie so ein Kessel, der sonst irgendwann überläuft.
00:19:51: Echter Frieden entsteht aus der Fähigkeit beziehungsfähig zu sein und eben auch Konflikte beziehungspfähig zu führen.
00:20:06: Und das bedeutet nicht, dass wir jetzt bei jeder Kleinigkeit streiten sollen?
00:20:08: Nee!
00:20:10: Es geht ja jetzt nicht darum ständig irgendwie in den Konflikt zu gehen.
00:20:14: es geht da drum zu erkennen wo bin ich gerade nicht Ich selbst weil ich versuche einen falschen Frieden zu wahren oder zu schützen.
00:20:29: Wo bin ich gerade nicht?
00:20:30: Ich selbst?
00:20:32: und wo verliere ich gerade mein eigenen inneren Frieden für einen falschen äußeren Frieden?
00:20:45: Okay, dann habe ich noch ein Du bist nicht Nummer vier verantwortlich für die emotional reife anderer und das begegnet mir so oft von Klientinnen Zuhörer in einem Ja, dass gerade wenn Menschen sehr reflektiert sind und in der inneren Arbeit sind versuchen oder anlassig darin erschöpfen anderen nahezubringen doch.
00:21:21: emotional zu reifen.
00:21:23: Wir erklären Dinge wie wir sie meinen, wir übersetzen sie, wir versuchen andere dazu zu bringen und zu verstehen was wir fühlen, was wir brauchen, warum wir reagieren, wie wir reagiern.
00:21:36: ja?
00:21:36: Und das ist auch gut uns zu erklären aber ich meine in einem Maße dass einfach zu viel es ja.
00:21:43: also Wie gesagt Es ist wichtig sich zu verbalisieren.
00:21:49: Kommunikation ist wichtig, aber auch da gibt es eben eine Grenze.
00:21:54: Die innere Arbeit eines Menschen liegt bei ihm nicht bei dir – auch nicht bei mir!
00:22:03: Du kannst eine Einladung aussprechen du kannst Verständnis zeigen, du kannst Brücken bauen Aber und das ist ein großes Aber Du kannst nicht für jemand anderen wachsen.
00:22:18: Du kannst jemanden immer nur da abholen, wo er steht.
00:22:21: Du kannst auch nicht die Wunden eines Anderen heilen.
00:22:27: Das kann nur die Person selber!
00:22:29: Du kannst nur dafür den Raum halten.
00:22:32: und vielleicht klingt das jetzt so ein bisschen hart aber ich glaube es ist ja eines der liebevollsten Dinge, die wir uns selbst und anderen gönnen können, den anderen immer als vollständig zu sehen.
00:22:52: Als jemanden der seinen eigenen Weg geht und auch seinen eigenen weg gehen kann und gerade eben an einem ganz anderen Punkt des Weges ist – also wo du gerade stehst!
00:23:06: Deine Energie gehört deiner inneren Arbeit und nicht der Arbeit die jemand anders tun müsste und auch nur tun kann.
00:23:20: Ja ich glaube das Ganz essentiell.
00:23:26: Und ich danke dir, dass du heute wieder zugehört hast und würde mich sehr freuen für oder über ein Abo, einen Kommentar eine Bewertung!
00:23:41: Und freue mich wenn wir uns nächste Woche hier wieder sehen und wieder hören.
00:23:47: Ciao.