The Mindful Sessions - Für mehr Achtsamkeit & Soulpower

The Mindful Sessions - Für mehr Achtsamkeit & Soulpower

Für mehr Achtsamkeit und Soulpower

Transkript

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00:00:00: Das ist nicht deine Persönlichkeit, das ist einfach nur eine intelligente Strategie die du gefunden hast um deiner Ängste zu umgehen.

00:00:09: So es ist total intelligent aber du brauchst sie gar nicht und Du musst dir das Leben damit gar nicht kleiner machen.

00:00:19: Hey wie schön dass du hier heute wieder am Start bist bei den Mindful Sessions Bei deinem Podcast für mehr Achtsamkeit und Soul Power.

00:00:28: Hier geht es heute Um Dinge die wir tun Die uns gar nicht gut tun.

00:00:34: Dinge, die wir tun von denen wir denken ja so ist es halt!

00:00:38: So bin ich halt.

00:00:40: auch wenn sie uns traurig machen wehtun erschöpfen aushöhlen Wir akzeptieren die einfach warum?

00:00:49: weil wir uns oft schon so lange so verhalten dass wir meinen das ist jetzt ein Teil meiner Persönlichkeit.

00:00:58: aber das bist nicht du.

00:01:01: Du hast dir oder wir haben uns diese Verhaltensmuster irgendwann angeeignet, um mit etwas anderem klarzukommen.

00:01:11: Nämlich der Angst nicht gut genug zu sein.

00:01:14: Der Angst nicht zu reichen als die Sarah, die ich bin und es ist ganz wichtig zu verstehen.

00:01:23: so ist es halt.

00:01:24: nein!

00:01:24: So ist es vielleicht jetzt aber so muss das nicht bleiben Und deswegen schauen wir uns genau die heute an.

00:01:32: Du wirst dich wahrscheinlich in mehreren Wiedererkennen und dann auch wahrscheinlich öfter denken, oh wenn ich das nicht mehr machen würde, ja mein Leben auf jeden Fall leichter und schöner und einfacher und verstehen Schaftveränderung.

00:01:52: Deswegen gucken wir heute hin!

00:01:53: Wir fangen mit der ersten Strategie an.

00:01:57: Das ist die Vermeidung Und wir vermeiden auf unterschiedliche Arten und Weisen.

00:02:03: Vielleicht bist du jemand, die immer die perfekte Ausrede hat?

00:02:09: Das kannte ich sehr gut oder kenne mich auch sehr gut!

00:02:13: Die perfektausrede bedeutet folgendes... Du bist eingeladen, nehmen wir mal an, auf eine Veranstaltung und eigentlich interessiert dich das auch total.

00:02:24: Ist vielleicht irgendeinen Event mit tollen Themen oder guter Musik was immer es ist und du bist eingeladen, um das auch richtig Lust dahin zu gehen.

00:02:35: Und kurz vorher kommt ja aber der Gedanke hey ich kenne da gar keinen!

00:02:40: Ja?

00:02:41: Was ist wenn ich da keinen Anschluss finde... ...was ist, wenn ich dann da allein stehe...?

00:02:47: Was is' wenn ich gar nichts beizutragen habe zu dem, was andere sagen, dass eine Angst sie dann

00:02:55: hochkommt?!

00:02:57: Und die perfekte Ausrede ist dann zu sagen Ach weißt du was?

00:03:04: So wirklich will ich ja gar nicht.

00:03:05: Und es wäre auch unfair, jetzt dahin zu gehen und den Platz diese Einladung anzunehmen wenn jemand anders das doch vielleicht viel mehr möchte.

00:03:19: Was da nämlich passiert ist... Diese Angst geht weg!

00:03:24: Dieses Angstgefühl von oh Gott wenn ich jetzt da bin Ich stehe dann da die ganze Zeit allein in der Ecke oder ich habe nichts beizutragen.

00:03:32: Das macht ja Angst, ne?

00:03:33: Wir fühlen uns nicht zugehörig!

00:03:36: Wir fühln uns isoliert, alleine gelassen sichtbar auf eine ganz blöde Art und Weise.

00:03:46: Du stehst da in der ecke und alle anderen stehen zusammen und sind eine Gemeinschaft und du nicht.

00:03:52: Oder alle anderen haben was schlaues zu sagen nur du nicht.

00:03:57: So, das ist sichtbar sein auf eine ganz unangenehmer Weise.

00:04:00: Passiert natürlich nur in unserem Kopf und diese Angst die dann hochkommt, die vermeiden wir dann indem wir einfach ausweichen.

00:04:11: In dem Moment, in dem du weißt du gehst da nicht hin sind ja auch all diese Gedanken und all dieser Ängste weg und schon beruhigt sich dein Körper.

00:04:20: Und dein Körper lernt und ein ganzes System lernt.

00:04:23: dann Ausweichen ist die Lösung dann noch ausweichen mit einer nobelen Begründung.

00:04:32: So wirklich will ich ja nicht, wer unfair jemandem anderen im Platz wegzunehmen soll doch lieber jemand anders gehen.

00:04:39: Das ist ja nicht nur ausweichend das ist auch noch nobel.

00:04:44: von uns fühlt sich dann sogar noch gut an.

00:04:47: Problem es nur wie oft kann wir aus weichen ohne uns Lebensfreude und überhaupt Erfahrungen zu brauchen?

00:05:01: Das macht traurig, weil mit der Zeit – so was hilft sich ja.

00:05:05: Mit der Zeit weichen wir nicht nur diese Angst aus die wir da spüren sondern auch dem Leben.

00:05:11: Beim nächsten Mal ist es vielleicht etwas anderes.

00:05:13: Es ist eine Möglichkeit, die du aufm Job kriegst.

00:05:17: Vielleicht ist das eine Beförderung oder ein neues Projekt und du hast eigentlich richtig Lust!

00:05:24: Und freust dich auch, weil hey Heute haben Interesse daran, dass ich mich am neuen Projekt beteilige oder dass ich eben befördert werde.

00:05:36: Das macht ja was mit uns!

00:05:37: Das fühlt sich erst mal gut an.

00:05:39: und dann kommt aber ein anderer Gedanke nämlich okay... Was ist wenn ich dem nicht gewachsen bin?

00:05:46: Was is' wenn ich das nicht kann?

00:05:48: Was es wenn ich die enttäusche?

00:05:52: Wenn die etwas in mir sehen, die anderen, was ich gar nicht

00:05:55: bin?!

00:05:57: Wenn ich nicht gleich abliefern kann, wenn sie meine Fehler sehen, mein Nicht genug sein.

00:06:04: Was passiert dann?

00:06:06: Auch wieder Angst!

00:06:10: Und diese Angst willst du vermeiden.

00:06:12: also sagst Du dann vielleicht ach das wäre jetzt unfair diesen Platz einzunehmen.

00:06:21: so wirklich will ich den gar nicht.

00:06:25: Ich bleib lieber hier Hier bedeutet dann vielleicht dein jetziger Job, deine jetzige Stelle dir.

00:06:34: Aber gar nicht mehr.

00:06:35: so viel bedeutet die du vielleicht schon im Schlaf auswendig kannst und dir ins Geheim wünscht.

00:06:43: hey ich brauche eine neue Aufgabe oder neue Inspiration neuen Input.

00:06:49: aber die Angst ist eben größer als der Wunsch.

00:06:52: Und auch da ist dann wieder Hey!

00:06:55: Ich werde hier doch noch gebraucht Und jemand anders ist vielleicht qualifizierter oder hat mehr Lust, als ich es habe.

00:07:05: Weil ich werde ja hier noch gebraucht und möchte das gar nicht so wirklich.

00:07:09: Wieder das gleiche!

00:07:10: Du weißt aus in dem Moment, in dem wir ausweichen, schwindet auch die Angst weil ... Wir hatten ja Angst vor der neuen Situation.

00:07:20: Der neuen Situation sind wir ausgewichen.

00:07:23: Ciao!

00:07:24: Angst weg und noch on top fühlen wir uns noch gut, weil es ist ja auch noch Nobel von uns.

00:07:32: So und das ist eine Form des Ausweichens beziehungsweise der Vermeidung.

00:07:40: Und dann gibt's natürlich noch ganz viele andere Möglichkeiten.

00:07:43: also so Alltagssachen auch ein Ablenkung die Ablenkungen.

00:07:52: Das kennt du bestimmt auf!

00:07:53: Also ich kenne etwas ansteht, was mir total wichtig ist.

00:08:00: Zum Beispiel mein neues Buch beim Schreiben und das ist etwas, was mit sehr sehr sehr wichtig ist.

00:08:07: manchmal es auch hier eine Podcastfolge Und dann fällt mir ein Was ich alles noch erledigen muss.

00:08:16: so und auf einmal fange Ich an meinen Kühlschrank auszuräumen von innen zu polieren oder irgendein Papierkram zu sortieren den ich schon ewig nicht sortiert habe.

00:08:30: Und warum mache ich das?

00:08:32: Weil es ist ja auch eine Form der Ablenkung und auch eine form des Versteckens, ich setze mich nicht mit dem Auseinander was mir wirklich was bedeutet weil etwas mir wirklich etwas bedeutet.

00:08:45: da hab' ich zu große Angst dass es dann nicht gut wird, dass sich dem nicht gewachsen bin.

00:08:51: Kühlschrank von innen polieren und wischen gut, da kann ich nicht viel falsch machen Und es bedeutet mir nicht so viel.

00:09:02: Deswegen ist das dann eine willkommene Ablenkung und in dem Moment, wo ich mich oder indem ich mich damit beschäftige, ist auch die Angst wieder weg!

00:09:15: Die Angst nicht gut genug zu sein für das was mehr etwas bedeutet.

00:09:21: Ich finde es ist völlig normal dass wir sowas haben, dass wir Verhaltenswüste an den Tag legen.

00:09:31: Es ist aber wichtig, dass wir das sehen und verstehen.

00:09:39: Und dass diese Muster uns nicht im Griff haben.

00:09:44: Weil wenn ich denen immer erfolgen würde, wird es keine Bücher geben, wird's kein Podcast geben und wirds auch ganz viel anderes nicht geben!

00:09:51: Das muss auch nicht nur beruflich sein – ja?

00:09:55: Ganz viele private Dinge auch, die uns wichtig sind Beziehungssachen, Und ja, wir können in den Momenten kurz der Angst ausweichen.

00:10:05: Aber dann weichen wir eben auch dem Leben aus und vielleicht hast du dich da drin wieder erkannt in der Vermeidung?

00:10:16: Da ist auch nichts wie gesagt das gar nicht schlechtes dran.

00:10:22: aber es muss sich nicht im Griff haben dass bist nicht Du!

00:10:25: Du bist nicht diejenige die immer kurz vorher absagt oder diejenige, die Dinge, die ihr wirklich wichtig sind nicht hinkriegt.

00:10:38: Das bist nicht du!

00:10:39: Es ist einfach nur dass du dir nicht die Zeit dafür nimmst, das du ausweichst ja?

00:10:45: Oder dich ablängst aber... das ist nicht deine Persönlichkeit.

00:10:51: Das ist einfach eine intelligente Strategie, die du gefunden hast um Deine Ängste zu umgehen.

00:11:01: So, das ist total intelligent!

00:11:03: Aber du brauchst sie gar nicht und Du musst dir das Leben damit gar nicht kleiner machen.

00:11:11: Genau Das ist die Vermeidung.

00:11:13: Was haben wir noch?

00:11:16: Wir haben... Wir haben noch die Überkompensation auch gerne genommen.

00:11:24: Überkcompensation was ist das?

00:11:28: die von uns, die gestern Nacht vielleicht um zwei Uhr nachts nicht schlafen konnten.

00:11:36: Weil sie sich gedacht haben, boah ich weiß nicht wie ich morgen den Tag schaffen soll!

00:11:40: Ich hab schon zu viel... Oh, ich weiß gar nicht, wie ich das alles hinkriegen soll.

00:11:45: und wenn dann der Morgen gekommen ist mit nem Lächeln im Büro am Schreibtisch sitzen und wenn Sie dann gefragt werden hey kannst du noch die extra Aufgabe machen?

00:11:55: Mit nem Lächel sagen na klar kann ich das noch machen so Obwohl es überhaupt nicht klar ist.

00:12:04: Weil wir haben schon so viel auf unserem Schreibtisch, dass wir das gar nicht hinkriegen.

00:12:09: Aber warum machen wir das?

00:12:11: Weil die Angst abgelehnt zu werden oder beurteilt zu werden wenn wir sagen hey Das ist einfach alles gerade zuviel, das schaffe ich jetzt nicht noch.

00:12:26: Also uns so zeigen wie wir wirklich sind ist größer.

00:12:33: Diese Angst ist so groß, eben als die Person mit den Ressourcen, die wir haben abgelehnt zu werden oder kommen, die es nicht belastbar zum Beispiel so bewertet zu werden spüren diese Angst wieder.

00:12:57: und anders als bei der Vermeidung machen wir genau das Gegenteil.

00:13:01: Wir stürzen uns in die Schlacht auf in den Kampf.

00:13:04: klar schaffe ich das noch In dem Moment, wo wir nämlich dann den Anknopf bei uns drücken und ja das mache ich jetzt auch noch.

00:13:17: So in diesen Power-Modus gehen wird Adrenalin und Cortisol also Stresshormone ausgeschüttet so.

00:13:27: Und die durchfluten unseren Körper und in dem Moment fühlen wir uns auch stark.

00:13:30: du kennst es vielleicht auch hey okay ich mach' das jetzt auch Klassiker auch alles alleine machen zu wollen.

00:13:40: Ja, komm!

00:13:41: Das dauert jetzt so lange, wenn ich das jemandem anderen gebe... Ich mach' das selber.

00:13:44: Geht ja ihr schneller.

00:13:47: Auf der Arbeit, ich glaub', das kennen ganz viele von uns und auch im Privaten.

00:13:51: Wenn vielleicht hast du die Rolle, die immer alles organisiert und es dir auch schwer fällt, Dinge abzugeben in dem Moment wo du's selber machst und sagst okay ich mache das jetzt schnell, ich kenne das nämlich selber auch so gut Das geht dann eh schneller.

00:14:15: Äh, fühle ich mich ja auch stark.

00:14:17: So, ich hab's in der Unterkontrolle.

00:14:19: Ich weiß dann auch okay?

00:14:21: Dann wirds gemacht!

00:14:22: Fühl' mich kurz stark.

00:14:23: aber das würde auch bedeuten dass wir die ganze Zeit im On-Modus sind und was uns kurzfristig stark macht schwächt uns langfristig weil wir können nicht immer hundertfünfzig Prozent geben Und... Auch du hast es verdient zu sagen, hey ich bin einfach ein Mensch mit menschlichen Ressourcen und ich habe es verdient als der Mensch wertgeschätzt zu werden, der Ich Bin.

00:14:57: Wenn wir in die Überkompensation gehen haben wir eben ja das Gefühl, so wie ich bin, bin ich für die Leute nicht gut genug.

00:15:04: deswegen muss ich überkompensieren.

00:15:06: also was mir zum Beispiel als Mensch fehlt macht mein Gebrauchtwerden Wett Wenn ich von allen gebraucht werde, dann mögen die mich ja auch.

00:15:20: Vielleicht würden sie für den Menschen, der ich bin nicht so mögen oder nicht so respektieren.

00:15:27: Mein Gebrauch werden quasi addiert.

00:15:35: das was mir an menschlichen Qualitäten fehlt.

00:15:40: Macht natürlich auf Dauer krank und außerdem haben wir auch verdient als der Mensch geliebt zu werden, der wir sind.

00:15:50: Und auch wenn es uns kurzfristig eben stark macht weil es die Stresshormone ausschüttet, Adrenalin, Cortisol durch den Körper schießen das ist ja nur die Notfallapotheke unseres Körpers für echte Notfälle.

00:16:07: dafür haben wir das.

00:16:10: Wenn aber die Türen der Notfall-Apotheke für unseren Körper ständig offen sind dann ist das Raubbau betreiben am eigenen Körper.

00:16:21: Die weißen Blutkörperchen nehmen ab, das ist unsere innere Schutztruppe.

00:16:26: Die Selbstheilungskräfte können nicht mehr aktiv werden weil einfach die Ressourcen dafür fehlen.

00:16:36: Klassiker!

00:16:37: Wenn man dann mal runter kommt wenn mal ein Urlaub ansteht wird man sofort krank weil der Körper einfach schon am Limit ist.

00:16:45: Das heißt, das was uns kurzfristig stark machen sollte, schwächt uns langfristig.

00:16:53: Und ja dieses nie eine Pause machen auch nicht wenn man krank ist immer einfach mehr und mehr machen.

00:17:05: Das ist die Überkompensation.

00:17:08: Über Kompensation übrigens kann auch sein eine ganz andere Form des Leistens nämlich dieses.

00:17:16: ich weiß noch nicht genug Ich bin noch nicht genug.

00:17:20: Ich kenne so viele Menschen, die ihr Ding machen wollen und die auch verdammt viel Potenzial haben, die einfach ein tolles Talent haben.

00:17:34: Ich zum Beispiel ... ich habe überhaupt keine herausragenden Talente, würde ich sagen.

00:17:39: Nie gehabt!

00:17:39: Ich bin doch nie besonders gut in etwas gewesen.

00:17:45: Und es gibt Leute, die sind einfach... Die haben solche Qualitäten.

00:17:49: Das muss nicht nur künstlerisch sein, kann natürlich künstlarisch sein aber können auch andere Qualitäten sein, die sich total gut im Organisieren oder was immer ist und die sagen dann aber immer ich weiß noch nicht genug.

00:18:07: Ich muss erst noch das lernen und ich muss mir erst noch diese Qualität aneignen.

00:18:11: und ich muß noch erst die Fortbildung machen.

00:18:16: fünf Kurse gleichzeitig, in denen sie aber nie reingucken.

00:18:23: Weil Sie es gar nicht mehr schaffen.

00:18:27: Fahren von einer Fortbildung zur nächsten... und ich liebe Bildung!

00:18:34: Ich liebe Wissen.

00:18:36: Verstehe mich nicht falsch.

00:18:38: Aber gönnen sich einfach keine Pause und fangen trotzdem nicht an.

00:18:41: Gehen trotzdem nicht in die Umsetzung.

00:18:46: Da ist ja auch der Gedanke dahinter, poh oder die Angst.

00:18:50: Ich könnte es nicht hinkriegen!

00:18:51: Was ist wenn ich jetzt anfange mit was auch immeres ist?

00:18:54: Was ich mir wünsche und ich merke, ich habe gar nicht das Zeug dazu für das, was ich mir wünsche so Und damit dass nicht eintritt wird halt immer noch mehr erst mal als Voraussetzung einem selbst gesetzt.

00:19:15: Aber gar nicht, weil es einen eben interessiert per sie oder inspiriert.

00:19:21: Sondern weil dieses Wissen eine Waffe werden soll gegen das mangelnde Selbstwertgefühl oder eine Medikation für das ... oder gegen ja das mangelnde Selbstwertgefühl genau.

00:19:38: Aber wie wir wissen selbstmedikation hilft meistens nicht langfristig.

00:19:45: Und was passiert auch da?

00:19:53: Wir machen und machen, und fühlen uns vielleicht auch im ersten Moment stärker.

00:19:58: Okay ich gehe das jetzt an!

00:19:59: Ich mach' dass...ich geh doch dazu Fortbildung und dazu Fortbildung eignen mir noch dies und das an aber wir kommen nie in die Umsetzung.

00:20:06: Da haben wir ja gar nicht mehr die Ressourcen für.

00:20:08: Das ist auch eine Form der Überkompensation.

00:20:13: Vielleicht erkennst du dich darin wieder weil ich erlebe das in meiner Arbeit auch oft.

00:20:18: Also wirklich, wie viele von euch so tolle Ideen haben und so krasses Talent.

00:20:27: Und meinen Sie müssten erst noch schlauer werden oder besser werden?

00:20:38: Oder was auch immer.

00:20:40: Nein!

00:20:42: Das ist einfach nur eine Strategie um... mit diesem Gefühl oder der Angst nicht gut genug zu sein umzugehen.

00:20:55: Aber letztendlich weichst du, wenn du das machst auch deinen realen Chancen aus, ne?

00:21:02: Lässt die an dir vorbeiziehen!

00:21:07: Was gibt's

00:21:07: noch?!

00:21:08: Was gibt es noch?

00:21:09: Es gibt... Oh, die Selbstsabotage Nummer drei Die Selbstsabbotage.

00:21:17: Ich glaube, die selbstsabbottage ist die Strategie die wir am ehesten mit unserer Persönlichkeit verwechseln.

00:21:29: Denn Selbstsabotage ist, wenn du zum Beispiel prokrastinierst.

00:21:37: Prokrastinierst im Sinne von immer wieder aufschiebst.

00:21:40: Immer wieder auf schiebst ähnlich wie das Ablenken aber eher in ... Nee ich guck gar nicht hin!

00:21:49: Ich schieb das auf, oder?

00:21:53: Du hast vielleicht drei Monate Zeit für Fert was, was dir wichtig ist.

00:21:57: Dein Businessplan schreiben und du setzt dich ein Tag vorher hin.

00:22:04: Du möchtest vielleicht dein Kaffee eröffnen?

00:22:06: Und es sind Traum von dir und das richtig Lust da drauf!

00:22:13: Das ist jetzt die Möglichkeit, dass du einen Kredit kriegst bei der Bank oder wo auch immer und du setz dich erst... vier Stunden vorher an deinem Businessplan, dann weißt du das kann nicht gut werden.

00:22:27: Du weißt es!

00:22:30: Aber bevor oder anders?

00:22:35: Wenn's dann schief geht ist okay für dich.

00:22:38: Warum?

00:22:38: Weil es lag daran dass du zu wenig Zeit hattest.

00:22:41: Nicht daran, dass du nicht gut genug bist und das ist ja deine eigentliche Angst.

00:22:48: War es wenn ich nicht gut genug bin die Idee, für die ich so brenne.

00:22:56: Für das Leben was ich mir wünsche wenn ich einfach nicht das Zeug dafür habe.

00:23:01: Was ja dann eben diesen Kredit oder diese Geschäftsidee vielleicht inkludiert?

00:23:08: Oder nicht vielleicht sondern ganz sicher!

00:23:11: Aber wir merken es oft an genau diesen Dingen.

00:23:15: und wenn du dich dann selbst sabotierst indem du procrastinierst Und dich einfach viel zu spät dran setzt, also in letzter Minute oder im letzten Tag.

00:23:29: Dann weißt du!

00:23:30: Du weißt das wird schief gehen.

00:23:34: Aber es schützt dich trotzdem vor deiner größten Angst.

00:23:37: Nämlich die Angst nicht das Zeug dazu zu haben.

00:23:41: und du kannst immer sagen hey, wenn ich mich rechtzeitig dran gesetzt hätte, weil ich's wirklich gewollt hätte, hätte ich's ja hingekriegt.

00:23:53: Das tut nicht weh Das macht nicht so eine Angst dann.

00:24:00: Deswegen das Prokrastinieren und viele von uns denken, ja ich habe einfach ein schlechtes Zeitmanagement.

00:24:04: Nein!

00:24:06: Vielleicht ein bisschen aber nicht in diesem Ausmaße.

00:24:11: Wenn du immer wieder Sachen aufschiebst die dir wichtig sind können noch ganz andere Projekte sein.

00:24:17: Egal was es ist kann auch sein tatsächlich du hast dich zu irgendeinem Sportkurs angemeldet.

00:24:27: Du hast richtig Lust dich um deine Gesundheit zu kümmern.

00:24:32: Ist richtig Lust darauf und dann gehst du da trotzdem nicht hin, weil da eben die Angst ist was es ist wenn ich nicht mithalten kann?

00:24:43: Was ist, wenn ich mich das Durchhalte vermögen habe?

00:24:49: Wenn ich die Einzige bin, die nicht gut dabei aussieht... ...was auch immer es ist!

00:24:56: Und dann, ah, was passiert

00:24:58: denn?!

00:24:58: Ja, ich hab's heute nicht geschafft.

00:25:01: Dabei müssen wir uns Egal, was wir zu tun haben.

00:25:04: Wir haben alle viel zu tun also in den Kalender eintragen und irgendwann schaffen wir es dann auch.

00:25:11: Aber wenn wir immer wieder ausweichen ist das gleiche.

00:25:16: Dann aufschieben letztendlich.

00:25:20: Da liegt's ja nicht an uns!

00:25:21: Wenn wir wollen würden könnten wir zum Sport gehen.

00:25:25: Wenn wir Wollen Würden könnten wir ein gesundes Leben führen.

00:25:30: Das heißt, wir halten uns auch dadurch die Option offen Aber wir gehen halt nicht in die Umsetzung, also eigentlich sabotieren wir uns total selber und halten uns gar nichts auf.

00:25:41: Ja!

00:25:42: Und selbst Sabotage was noch ist das?

00:25:46: Hey, selbst Sabottage kann auch sein.

00:25:49: Kenne ich mich wieder sehr gut drin.

00:25:53: Tiefstapeln.

00:25:55: Oh mein Gott wie oft ich Menschen, wenn die mich auf irgendwas ansprechen schon vorher Früher gesagt habe, nee.

00:26:05: Zum Beispiel wenn jemand mich auf mein Buch angesprochen hat ja ne war nicht mein bestes Buch hatte so wenig Zeit zum schreiben.

00:26:13: also die Erwartungen von den Leuten ganz unten zu halten totaler Quatsch ist.

00:26:19: vor allen Dingen wir haben das Buch geliebt aber ich hab mich für was entschuldigt wo gar keine Entschuldigung erwartet hat.

00:26:29: vielleicht kennst du das wenn du in den Raum gehst und eine Präsentation hält.

00:26:39: Und dann erst mal sagst, ja ich hatte gestern nicht mehr so viel Zeit.

00:26:44: Ich wollte eigentlich noch was anderes einbauen in die Präsension aber hat mir leider die Zeit gefehlt.

00:26:49: Warum?

00:26:51: Keiner hat das erwartet!

00:26:52: Wenn du es nicht sagen würdest, wirds nie einmal auffallen.

00:26:55: Das heißt, was du aber machst ist... Du setzt die Erwartungen direkt unten an.

00:27:04: Weil wenn du die Erwartungen unten ansetzt kann niemand enttäuscht werden.

00:27:08: Du hast ja alles schon darauf vorbereitet, so.

00:27:10: und da ist dann wieder deine Angst, deine ursprüngliche Angst das ja nicht gut genug zu sein, es nicht gut hinzukriegen und dass die Leute merken hey sie kann das nicht so.

00:27:23: und damit du damit quasi da niemand enthäuscht ist und dann sagt ja hey wo hätte ich jetzt aber anders erwartet?

00:27:31: Hätte ich jetzt gedacht, dass du es besser hinkriegst sagst du gleich ich hab's nicht besser hingekriegt weil dann kann niemand überrascht sein.

00:27:38: kann jemand enttäuscht sein auch nicht du selber.

00:27:41: übrigens hast ja alle drauf vorbereitet genau.

00:27:47: Ja und das sind so kleine Verhaltensweisen.

00:27:49: wirklich wie kann auch im privaten sein wenn du irgendwas organisiert hast oder ein Geschenk besorgt hast im Geschenk für jemanden besorgt hast.

00:28:00: Und gleich beim... Die Person packt es aus und du sagst gleich, ja, ich wollte eigentlich was anderes aber dann habe ich das genommen weil mir da jetzt auch nicht so sicher und wirklich toll ist.

00:28:13: Es gibt eine bessere Version davon.

00:28:18: Gleich mal schön tiefstapeln im Voraus allen Gehorsamen.

00:28:27: Dann gibt's noch das Perfektionieren.

00:28:30: Das ist die nächste Strategie Perfektionieren.

00:28:34: Oh, so anstrengend!

00:28:35: Perfektionieren auch wieder Ursprung die Angst nicht gut genug zu sein.

00:28:42: und deswegen haben wir weil wir im Kern denken ich bin so wie Ich Bin und das was aus mir herauskommt ist Ist Nicht Gut Genug.

00:28:54: Was Aus Mir heraus Kommen Kann Nicht Gut genug Sein.

00:28:57: Es ist So eine Verzerrung Zu unseren Ungrundsten.

00:29:01: Wir Meinen Unsere hundert Prozent sind weniger wert als die Hundert Prozent von anderen.

00:29:06: Deswegen müssen wir immer herausragende Leistungen erbringen, weil sonst merken die Anderen das wir gar nicht so gut sind.

00:29:13: Weil unsere hundert Prozenten sind ja weniger Wert als die der andern.

00:29:16: also Wir siedeln uns unter den anderen an und damit es aber niemandem auffällt Also wir meinen wir werden weniger.

00:29:25: wir könnten weniger als die anderen Wären nicht so Gut wie die anderen.

00:29:30: deswegen sind unsere hundert prozent auch Nicht.

00:29:34: Also sind unsere hundert Prozent weniger wert als die Hundert Prozent von anderen und deswegen müssen wir halt immer Hundertfünfzig Prozent geben, weil unsere Hundert Fünfzig prozent die Hunderte Prozent voneinander sind.

00:29:45: So dem entspricht ja wahnsinnig anstrengend oder auch da der Gedanke dahinter was mir als Mensch fehlt wird meine Leistung wettmachen.

00:30:00: Was da passiert ist das du nie vertraust auf dass was aus dir heraus kommt.

00:30:06: So, wenn sich etwas für dich leicht anfühlt dann wirst du skeptisch.

00:30:10: Dann denkst du dir nicht ah ey cool ich habe ja statt drei Stunden nur eine Stunde gebraucht voll gut dann hab' ich ja noch zwei Stunden um zum Sport zu gehen zum Beispiel nie!

00:30:20: Dann wirst Du misstrauisch ha?

00:30:22: Ich habe nur ne Stunde gebaucht.

00:30:23: es kann eigentlich nicht gut sein ich hatte ja mehr eingeplant und dann suchst Du den Fehler Und dann ähm verbesserst Du.

00:30:33: aber eigentlich gibt's gar nichts zu verbessern gibt nur anders zu machen und auf einmal stellst du alles noch mal um.

00:30:38: Es ist aber nicht besser geworden, es ist nur anders geworden.

00:30:41: Aber Du hattest halt das Gefühl ja, es muss ja mehr Zeit kosten weil sonst wenn's mir einfach fällt kann er nicht sein dann kanns ja nicht gut sein.

00:30:53: oder vielleicht erwischte Dich auch dabei dass Du bei allem was Du tust Fehler suchst.

00:31:10: Ich habe das bei mir mal gemerkt.

00:31:12: Ich bin nämlich auch eine Perfektionistin und ich habe dann bei manchen Sachen gemerkt, ich perfektioniere es, sorry, bei Dingen die mir eigentlich nichts bedeuten.

00:31:21: Also Sprache zum Beispiel bedeutet mir was?

00:31:23: Ich liebe Sprache!

00:31:25: Das heißt wenn ich jetzt ein Buch schreibe, werde ich immer gucken dass es eine schöne Sprache hat.

00:31:30: Und da werde ich wahrscheinlich mehr Zeit veraufwenden als andere denen das nicht so wichtig ist.

00:31:37: Andere Sachen sind mir aber zum Beispiel überhaupt nicht wichtig.

00:31:44: Was könnte das sein?

00:31:51: Zum Beispiel der Zeilenabstand.

00:31:53: Das muss gut lesbar fürs Auge sein, aber ob das jetzt eins Komma Vier oder Eins Komma vier fünf ist ja was anderen total wichtig ist mir egal.

00:32:03: so Hauptsache man kann es gut lesen und jeder ganz gut lesend.

00:32:08: Und ich habe dann aber irgendwann gemerkt dass sich mich an Dingen aufhalte Anfanger, die zu perfektionieren.

00:32:16: Die mir total egal sind.

00:32:17: aber und wenn sie mir doch nichts bedeuten Warum perfektionier ich die dann so?

00:32:22: Dann habe ich gemerkt Ich Versuche nur noch Fehler zu finden.

00:32:27: also das bedeutet dass Das was du machst gar nicht mehr durch deine eigenen augen siehst Sondern Durch die Augen aller anderen menschen Egal ob du die kennst oder nicht.

00:32:41: Also das die welt Deine Arbeit beäugt und mögliche Fehler findet oder etwas ist ja nicht mal ein Fehler, was ihnen nicht gefällt.

00:32:53: Und um all dem entgegenzuwirken – damit keiner sagen kann, ja in meinem Vorher kannst du gar nicht Bücher schreiben – guckt man dann, dass man alles richtig macht.

00:33:03: Das ist jetzt nur ein Beispiel, ne?

00:33:05: Das kann doch bei den kleinsten Sachen sein!

00:33:07: Das kann wirklich bei den kleinsten Sachen sein, wie man Dinge ausdrückt.

00:33:11: Stell dir vor du bist irgendwo unter Menschen und verschiedene Menschen kommen zusammen.

00:33:20: Also dieser Selbstradar zum Beispiel diese Selbstüberwachung.

00:33:25: habe ich jetzt das was ich gesagt hab.

00:33:26: ist das schlau genug?

00:33:28: Ist das interessant genug für die Sitzig richtig?

00:33:33: Schau' ich interessiert genug!

00:33:36: Was auch immer es Und auch oft im Nachhinein, wenn man dann nach Hause geht oder dieses war das falsch was ich gesagt habe?

00:33:44: hätte ich das anders sagen sollen.

00:33:46: Habe ich da vielleicht zu?

00:33:49: weiß ich nicht zu euphorisch oder was auch immer?

00:33:51: es ist so all das fällt unter Perfektionismus auf dass wir uns nämlich nicht durch unsere Augen mehr sehen also weder uns noch das wird tun sondern durch die Augen aller anderen.

00:34:07: Das kann ich in Ihrem Kopf haben.

00:34:09: Und selbst wenn Sie es hätten, wir können es nicht jedem Menschen recht machen.

00:34:16: Also da müssen wir uns auflösen und selbst dann würden wir das nicht jedem Recht machen weil es gibt ja auch Menschen die uns lieben.

00:34:24: also man kann es nicht eben recht machen.

00:34:28: und wissen wir auch.

00:34:30: aber die Angst unsere grundlegende angst nicht gut genug zu sein und bewertet so werden will uns eben komplett absichern, weil wir stellen uns vor diese komplette Absicherung wäre halt dass wir nirgendwo anecken das niemanden Fehler findet.

00:34:47: Dass jeder sagt ah das spricht mich aber an und es versuchen wir geht natürlich nicht.

00:34:55: Das ist Perfektionismus.

00:35:00: Wir haben natürlich wahnsinnige Angst vor Kritik und wenn wir versuchen jeder Kritik von vornherein entgegenzuwirken, bevor sie überhaupt kommt.

00:35:13: Dann wird das zu unserem Schutzschild.

00:35:17: Aber was dann passiert ist, dass ja nichts mehr wirklich aus uns herauskommt, was wirklich uns entspricht.

00:35:26: Kein unüberlegter Satz, kein lockeres Verhalten, nichts, das wir tun, keine Arbeit, kein Buch – es wird ja alles nicht mehr aus uns kommen!

00:35:39: dass was das Interessante ist, dass es aus dir kommt oder dass es auch aus mir kommt.

00:35:44: Und wir verlieren unsere persönliche Handschrift dadurch.

00:35:47: Das ist wahnsinnig schade!

00:35:49: Weil... Wir haben das verdient.

00:35:53: Wir haben verdient echt gemocht zu werden?

00:35:58: Oder auch echte Kritik zu

00:36:00: kriegen?!

00:36:00: Das haben wir verdient so.

00:36:03: Ja.

00:36:04: Echt zu sein.

00:36:06: und dann gibt's noch die Maskierung.

00:36:10: Und die Maskierung ist interessant, weil die Maskierung so die Fortführung von allem ist.

00:36:22: Die Maskierung is nämlich ich werde das was andere sehen wollen und zwar komplett!

00:36:27: Und dafür ändere ich mich auch immer wieder.

00:36:31: also Maskierung es wenn du zum Beispiel zu einer Person wenn da eine Person ist oder ein Personenkreis, der sagt ach mann hier immer die Regeln.

00:36:44: Das nervt so.

00:36:46: ja Die Abläufe wie die hier sind das müsste eigentlich flexibler sein.

00:36:50: Dass du dann sagen würdest ja also sich genauso dass es hier alles viel zu star und gar nicht mehr am Puls der Zeit In dem nächsten Raum ist vielleicht eine andere Gruppe von Menschen.

00:37:03: Vielleicht sind da die Vorgesetzten, ich weiß es nicht und sie sagen hey also das muss hier noch strukturierter werden.

00:37:15: Also es muss noch aufgeräumter werden und weniger flexibel, es müssen noch mehr klare Anweisungen geben.

00:37:22: Dass du sagst ja das stimmt.

00:37:24: also ich sehe genau so brauche strengere Vorschriften hier.

00:37:28: Das heißt dass du deine Meinung oder wir unsere Meinung in Räumen ändern und nicht nur unsere Meinung sondern auch unser komplettes Auftreten im privaten.

00:37:39: wenn Menschen sagen, hey ich interessiere mich für ... weiß ich nicht.

00:37:46: Radrennen fahren das du auf einmal sagst obwohl du nie was von Radrennfahren gehört hast oder ich dass sich dann auf einmal sagt ja also Radrenne fahren fand ich auch schon immer total interessant wollte ich auch mal ausprobieren.

00:37:57: und wenn jemand anders sagt die haben Marathon laufen ja und dann ja ich habe mir gestern auch schon oder ich hole mir morgen meine Marathon-Schuhe, obwohl mich das null interessiert.

00:38:10: Das heißt wir ändern unser gesamtes Auftreten und unsere Meinung.

00:38:24: Wir ändern unsere Vorlieben.

00:38:31: Manchmal geben wir vielleicht so kleine Sachen von uns preis Ja, aber nur so kleine Sachen, die uns uneingreifbar machen.

00:38:42: So was wie ... Ach so eine kleine Macke halt!

00:38:46: Weißt du?

00:38:46: So ach ...

00:38:48: Z.B.,

00:38:48: bei mir wär's... Mein Desktop ist immer auch so aufgeräumt dass ich den gar nicht mehr sehen kann.

00:38:54: So halt ja also auf meinem Computer.

00:38:57: Da finde ich, brauche ich immer so lange um etwas zu finden.

00:38:59: das ist sowas.

00:39:00: Ach das ist ein kleiner Fehler aber der ist noch sympathisch Der macht mich nicht angreifba.

00:39:05: alles andere bleibt hinter der Maske Alles andere oder hinter den Masken, die ich mir je nach Raum aufziehe.

00:39:18: Wenn ich in Räume gehe wo ich weiß die Leute sind spirituell geöffnet dann rede ich über tiefe Spiritualität und es muss transcendent sein ja?

00:39:36: Und wenn ich in räume geh, wo's eher so evidenzbasiert ist Wo eher so die Forscher sind, dann würde das bedeuten dass ich da hingehe und sage hey ja also diese ganze Spiritualität.

00:39:54: Es braucht noch mehr Forschung und ich basiere nur auf Forschung meine Arbeit basiert nur auch Forschung.

00:40:00: alles andere ist doch Hocus Pocus und Humbug.

00:40:04: Das wäre zum Beispiel sowas Und das kennst du vielleicht aus dem... Also nicht dass ich das mache Das sollte nur ein Beispiel sein, weil das fließt ja bei mir alles zusammen.

00:40:15: Aber ich glaube gerade im Privaten erkennt man sich da gut wieder.

00:40:19: Gerade wenn wir auch uns mit gewissen Themen beschäftigen die nicht für jedermann sind und da merken wir vielleicht manchmal dass wir dann gewisse Masken je nach Raum aufsetzen und eben zu dem Menschen werden von denen wir meinen, die Leute wollen es sehen.

00:40:42: Und das schützt ja auch Menschen, die maskieren, schützen sich ja auch vor dieser Grundangst nicht gut genug zu sein sichtbar zu sein auf eine Weise, die unangenehm ist nämlich nicht dazu zu gehören.

00:40:58: so und wenn wir aber werden was die anderen sehen wollen und wir gehen davon aus hey wenn ich werde wie sie dann bin ich ja dass was Sie sehen wollen weil die Wennja sich selbst mögen Dann kann mich ja keiner ablehnen.

00:41:14: So, dann müssen mich ja alle respektieren!

00:41:17: Da müssen mich alle lieben und gut finden.

00:41:23: Das Problem ist nur, dass da eine ganz tiefe Isolation ist drin.

00:41:28: Weil jeden Respekt den du bekommst, jede Anerkennung, jede Form von Liebe die du bekannst, bekommt ja nicht du.

00:41:41: Bekommt ja die Maske die du bei der Person auffahrt hast.

00:41:46: Ist ja nicht deine Liebe, ist die Liebe für die Maske!

00:41:49: Ist nicht dein Respekt?

00:41:50: Ist der Respekt für die

00:41:51: maske?!

00:41:53: Auch das bringt uns langfristig nicht weiter.

00:41:57: und deswegen möchte ich einfach einladen und deswegen habe ich auch versucht ganz viele Alltagsbeispiele zu bringen heute wenn du merkst dass du dich einer dieser Verhaltensmuster bedienst Vielleicht auch nochmal auf einer ganz anderen Art und Weise.

00:42:17: Vielleicht entdeckst du bei dir noch andere Möglichkeiten oder Situationen, wie du dich eben dieser fünf Strategien bedienst.

00:42:26: Wenn du das merkst ist mal nicht zu machen.

00:42:30: Beispiel fangen wir am erstes war ja die Vermeidung weil du merkst so hey ich will den Rückzug die noble Ausrede bei der Vermeidung.

00:42:45: Also da hätten wir eine Einladung zu einem Event, wo du richtig Lust drauf hast.

00:42:52: und dann kommt die Angst was wenn ich nicht gut genug bin?

00:42:54: Was wenn ich alleine bin dir das bewusst zu machen?

00:42:58: Nicht direkt in die noble Ausrede gehen und abzusagen sondern mit diesem Gefühl zu sitzen!

00:43:07: Mit diesem Hey or... Das ist unangenehm, wenn ich mir das vorstelle.

00:43:12: Und dann aber auch zu gucken, wie wahrscheinlich ist es überhaupt?

00:43:15: Dass das eintritt?

00:43:16: oder zu gucken hey kann ich jemanden anrufen mit dem ich zusammen dahingehe Oder einfach hingehen und dir die Option offen zu lassen Wenn sie nicht gefällt kannst du ja jederzeit gehen Aber gehen!

00:43:29: Aber mit dem Wissen Ich mache mit mir selbst Die Verabredung.

00:43:34: Wenn ich mich unsicher fühle oder wenn sich's komisch anfühlt Dann gehe ich halt.

00:43:39: Ich muss ja nicht bis zum Ende bleiben.

00:43:40: So, den anderen Weg zu wählen wäre bei der Vermeidung, bei der Überkompensation dieses... Na klar mache ich das noch!

00:43:51: Obwohl du um drei Uhr nachts nicht einschlafen konntest weil du dir Sorgen gemacht hast wie du in den Tag überhaupt überstehen sollst.

00:43:58: und wenn dann jemand kommt und sagt hey machst du das noch schnell?

00:44:01: Kannst du es noch schnell machen?

00:44:05: Nicht direkt ins Lächeln zu verfallen und sagen na klar mache Klar, perfekt!

00:44:11: Kein Problem.

00:44:13: Sondern ehrlich zu sagen hey heute werde ich es nicht schaffen oder da bräuchte ich Hilfe für.

00:44:27: Nicht in dieses bedingungslose Jahr zu verfallen und zu gucken was kommt weil heute werde Die Selbstsabotage räumt dir faire Chancen ein, dir selbst.

00:44:55: Guck dass du dir faire Chance einräumst als Lebensstrategie!

00:45:00: Das heißt dich nicht in letzter Sekunde an die Sachen dranzusetzen – so mache ich das zum Beispiel um mal bei dem Beispiel Buch zu bleiben.

00:45:13: Manchmal habe ich gute Tage, da fließt es und manchmal hab' ich Tage... Da fließ das halt nicht!

00:45:19: Aber ich gucke dass ich mich dann trotzdem dran setze und selbst wenn's nur ein Satz ist an dem ich am nächsten Tag anknüpfen kann und es nicht weg von mir zu schieben.

00:45:33: Das ist zum Beispiel eine faire Chance mir zu geben.

00:45:36: Es ist viel fairer ab und zu nur einen Satz zu schreiben Ja, aber über einen längeren Zeitraum und am nächsten Tag fließt es dann wieder als immer wieder aufzuschieben.

00:45:47: Und mich erst den Tag vorher dran zu setzen.

00:45:49: so also faire Chancen als Lebensstrategie.

00:45:53: Perfektionismus war ja Nummer vier gut enough macht ihr eine good enough.

00:46:02: Strategie ist gut genug.

00:46:05: wirklich die Zeiten zum Beispiel festlegen wenn du merkst dass das Bei gewissen Aufgaben, du einfach wieder versuchst den Fehler zu finden.

00:46:19: Macht dir ein Zeitlimit?

00:46:20: Weil es gibt immer einen Fehler!

00:46:21: Es ist ja aber kein Fehler, es ist einfach nur ein Anders.

00:46:24: Mach dir das bewusst... Du suchst nicht den Fehler, du suchst nur einen Anders und einen Anders findet man immer.

00:46:28: Und da hilft wirklich sich ein Zeit-Limit zu setzen, dass du sagst, hey für die Aufgabe nehme ich mir eine Stunde Zeit danach muss es gut genug sein und gut genug ist gut genug Danach weg damit, ab zum nächsten.

00:46:44: Weil du eben schon lange nicht mehr verbesserst sondern nur anders machst und da hilft wirklich ein klares Zeitlimmelt.

00:46:51: Trau dich das beim nächsten Mal!

00:46:53: Und bei der Maskierung gibt was von deiner Echtheitpreis und das kann sich am Anfang ungewohnt anfühlen.

00:47:04: aber Beispiel wenn du in einer Gruppe von Menschen bist zum Beispiel bei mir so.

00:47:12: Ich bin eher dann zurückhaltend und früher dachte ich immer, da muss ich auch wenn die alle was zu sagen haben und quirlig sind, muss ich aufquirlich sein?

00:47:21: Nee!

00:47:23: Versuch so von deinem echten etwas zu zeigen.

00:47:26: So Wenn du eher zurückhalt'n bist ist doch okay, sei er zurückhalt'.

00:47:32: Oder ähm...wenn Du auch eine andere Meinung hast zu Sachen, das musste ich auch mal lernen das zu sagen.

00:47:42: Und nicht nur wird es, also es ist eher selten dass es dann ein Konflikt gibt sondern es wird eine gute Diskussion.

00:47:50: So auf einmal hat man was zu sagen und kann das von allen Seiten beleuchten mit dem Gegenüber.

00:47:57: Also ja einfach zu deiner Meinung zu stehen.

00:48:03: Das ist manchmal am Anfang aber schwieriger wenn man lange maskiert hat als erst mal über die ... ja, über die Mimik.

00:48:16: Über die Verhaltensweisen zu gehen.

00:48:19: Also wie gesagt wenn du eher ein ruhigerer Typ bist nicht das Gefühl haben auch wenn jetzt alle hier am Tisch laut sind und so quirlig sind dann behalt einfach deine ruhige Art.

00:48:33: oder eben umgekehrt, wenn es umgekehrt bei dir ist.

00:48:35: Und das sind so die ersten Hebeln weil es geht nicht Per se, um diese Verhaltensstrategien.

00:48:45: Das bist nicht du!

00:48:46: Wir meinen das sind wir.

00:48:48: und genau das sind die ersten Hebel.

00:48:51: Verstehenschaftveränderung Du bist nicht die, die nichts zu Ende bringt.

00:49:00: Du bist Nicht Die, die Leuten was vorspielt.

00:49:03: Du Bist nicht der, der ein schlechtes Zeitmanagement hat.

00:49:10: Das ist alles nicht du Das sind einfach nur Strategien, der wir uns alle bedienen, dass sie sich anfühlen als wären Sie wir.

00:49:25: Aber das stimmt nicht!

00:49:28: Und wenn du noch mehr diesen Strategien auf die Schliche kommen willst und dir auch auf die schliche kommen willst dann leide ich dich ein.

00:49:38: mein neues Buch heute höre ich auf zu zweit zu holen.

00:49:42: was gibt es nämlich ab dem ersten Sechsten, also wenn diese Folge rauskommt ab heute im Handel.

00:49:48: Ich liebe das Cover übrigens.

00:49:50: und da schauen wir uns ganz viele dieser Strategien an.

00:49:58: Diese Alltagsstrategie, wie sich eben diese Angst einschleicht bei uns und was wir tun können um uns nicht mehr davon steuern zu lassen?

00:50:13: Um uns ja nicht in unser Leben reinreden zu lassen von der Angst.

00:50:20: Ich habe auch ein Gedicht dazu geschrieben, ich hab in jedem Kapitel zu Beginn gedichtet und ich finde das passt hier jetzt ganz gut.

00:50:29: Sag es laut!

00:50:31: Manchmal braucht Angst nur einen Wort um ihre Macht zu verlieren sowie ein Kind dass endlich sagen kann Das hier davor fürchte ich mich.

00:50:39: erst dann können wir ihm zeigen, dass kein Monster unter seinem Bett wohnt.

00:50:44: Auch wir Erwachsenen haben Angst vor Monster, nicht unter unserem Bett sondern in uns selbst.

00:50:49: Sie versteckt sich in jedem Zweifeln, in jedem hastigen Lächeln, In jeder durchgearbeiteten Nacht, in jedes Jahr das ein Nein sein wollte bis wir vergessen wer wir ohne sie sind!

00:51:00: Sie verdunkelt unser Leben so lange bis wir zugeben Ich fürchte mich davor nicht genug zu sein.

00:51:06: Dann schrumpft ihr Schatten und in dem Licht das bleibt finden wir uns wieder Und dann handeln wir nämlich so, wie es uns wirklich entspricht und gestalten das Leben.

00:51:20: Die Freude, die wir uns wünschen und auch verdienen.

00:51:27: Heute höre ich auf zu zweifeln!

00:51:29: Ich wünsche dir jetzt erstmal einen wunderschönen Tagabend wo auch immer du gerade bist.

00:51:35: Ciao.

Über diesen Podcast

Es braucht nicht viel, damit sich auf einmal alles ändert. Ein kurzes Inne­ halten. Ein tiefes Ein­ und Ausatmen. Eine andere Perspektive. Wenn du dich manchmal leer fühlst, zu klein, zu wenig, wenn du kämpfst oder stolperst, dann ist dieser Podcast für dich da!

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von und mit Sarah Desai

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