The Mindful Sessions - Für mehr Achtsamkeit & Soulpower

The Mindful Sessions - Für mehr Achtsamkeit & Soulpower

Für mehr Achtsamkeit und Soulpower

Transkript

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00:00:00: Wir tragen Ihnen Ängste in uns aufgrund von Erfahrungen, die wir eigentlich nie gemacht haben.

00:00:04: Und wenn uns das bewusst ist, dann fällt es auch viel leichter, die Lust zu lassen.

00:00:08: und es ist kein esoterischer Chichi... Das ist Epigenetik!

00:00:12: Das ist faktisch belegt.

00:00:14: Es ist Wissenschaft, das ist Biologie.

00:00:21: Hey wie schön dass du hier heute wieder am Start bist bei den Mindful Sessions Bei Deinem Podcast für mehr Achtsamkeit und Soulpower.

00:00:30: und Heute möchte ich über ein Thema sprechen, zu dem ich ganz viele Rückmeldungen in den letzten Wochen bekommen habe.

00:00:39: Und zwar über transgenerationale Traumata und über Ängste und Zweifel die wir in uns tragen und die gar nicht unsere sind von denen wir glauben... Ich bin halt ängstlich aber wir gar nicht wissen warum oder wenn wir in gewisse Situationen kommen, gewisse Räume betreten fühlen, wie sich was in unserer Brust zusammenzieht oder wir Herzrasen kriegen und Wir nicht wissen warum und meinen ja so bin ich halt.

00:01:14: Und oft sind das eben Ängste die gar nicht unsere sind.

00:01:20: Die Nicht-Deine sind, die von deinen Ahnen an dich weiter getragen wurden.

00:01:26: und deine ahnen können sein Deine Mutter, Großmutter, Großvater, Urgroßvater und so weiter.

00:01:33: Und wir tragen eben ganz viel in uns.

00:01:37: Fremde Erwartungen, Hoffnungen aber eben auch Ängste- und Traumatische-Erlebnisse.

00:01:44: Ganzer Familienkroniken!

00:01:50: Lass uns erstmal angucken die Prägungen, die wir haben das was an uns herangetragen wurde die Konditionierungen.

00:02:01: Das sind Sachen wie, ich nehme mal gerne meine Beispiele hier weil ich finde in praktischen Beispielen findet man sich am schnellsten wieder und du kannst mal überlegen was die Beispiele bei dir sind.

00:02:12: Bei mir war es zum Beispiel so dass Ich oft gesagt bekommen habe als kleines Kind Oh Mensch Sarah Du bist immer So Fliege leicht oder bei dir ist immer alles so einfach.

00:02:31: Und ich habe gemerkt, oh da kriege ich immer gutes Feedback.

00:02:34: also da freuen sich die Menschen wenn ich unkompliziert bin.

00:02:37: genau so hieß es du bist immer so unkompliciert und das haben mir die Leute wertschätzend gesagt.

00:02:44: Also die Leute waren in dem Fall meine Familie, meine Mutter, meine Großmutter mein Großvater und ich hab gemerkt wenn ich umkompliziert bin freuen sich alleine ins Bett gehe, schon als kleines Kind wenn ich gewisse Bedürfnisse nicht sage sondern die mir selbst ausmache.

00:03:06: Wenn ich gewiss Emotionen unterdrücke, wenn ich also immer einfach genügsam bin und ja freundlich bin und das hat sich bis ins Erwachsenenalter hingezogen, dass ich nach wie vor die in meiner Familie bin der es am schwersten fällt ihre Bedürfnisse zu äußern.

00:03:28: Die die als erstes ja auf sich allein gestellt war weil sie dachte ja ich will jetzt auch niemanden anderen mit meinen Sorgen konfrontieren auch wenns dann hinterher um Jobstudium ging.

00:03:42: also die die als erste selbstständig geworden ist aber eben auch Grund hatte warum das so war.

00:03:49: ja weil ich eben von klein auf gelernt habe, die unkomplizierte zu sein.

00:03:55: So und daran ist ja per se nichts schlecht!

00:04:00: Mich hat ja niemand schlecht gemacht.

00:04:01: aber solche Dinge prägen sich bei uns ein und vielleicht war es bei dir ähnlich oder vielleicht was ganz anderes?

00:04:08: Vielleicht wurde dir gesagt ach sei doch nicht immer so quirlig.

00:04:12: ja jetzt sag doch mal still so und dann merkst du okay wenn ich zu quirlig bin, vielleicht sogar meine Lebensfluss zu ungefiltert ausdrücke als Kind.

00:04:27: Das kommt nicht so gut an!

00:04:28: Was aber gut ankommt wenn ich dann ruhiger bin?

00:04:30: Also hast du diesen quirligen Teil von dir vielleicht mit der Zeit immer mehr Auslaufen lassen, aber es ist ja ein Teil deiner Essenz sowie ein Teil meiner Essenzen natürlich auch meine Bedürfnisse sind.

00:04:44: Das heißt, wir haben die nicht wirklich auslaufen lassen.

00:04:47: Wir haben sie irgendwo vergraben versteckt bis wir sie selbst nicht mehr fühlen und unterdrücken diese Sachen.

00:04:54: Und deswegen und diese Bedürfnisse oder auch Charakterzüge, diese Essenz von uns das was uns ausmacht ich denke immer dran wie so ein Diamant der von verschiedenen Seiten strahlt und gewisse Seiten decken wir einfach ab und lassen die im Schatten und es macht uns unkomplett.

00:05:16: Und deswegen heute als Erwachsener fühlen wir uns dann auch manchmal unsicher, weil ich bis heute nicht weiß kann ich meine Bedürfnisse äußern.

00:05:25: Kann ich mich durchsetzen?

00:05:26: Kann ich wieder Worte geben?

00:05:29: Ich habe es letztens gemacht beim Arzt, wer hier länger mit hört weiss ja dass sich letztendlich eine Diagnose bekommen hat die eigentlich sehr schlimm ist.

00:05:39: und dadurch das sie es aber früh erkannt haben hatte ich totales Glück und es hat sich ins Gute gewandt, also es konnte therapiert werden.

00:05:50: Und ich war da mit beim Arzt und der Arzt hat gesagt ach dann müssen wir erstmal nichts machen das hat Zeit!

00:05:56: Ich habe dann gesagt ne ich möchte gerne dass wir das jetzt machen.

00:06:00: Das allein... ist mir wahnsinnig schwer gefallen.

00:06:03: Ich bin total stolz auf mich, dass ich das in dem Fall geschafft habe aber vielleicht hatte auch eine innere Führung weil es mir eigentlich total schwer fällt zu sagen nein das sehe ich anders vor allem Autoritäten gegenüber.

00:06:17: mein Mann lacht immer also es müssen nicht nur Autorität sein sondern er sagt auch selbst wenn ich im Restaurant das falsche Essen bekomme würde ich nie sagen, wenn man mich fragt wie war es, würde ich immer sagen, ah ist perfekt.

00:06:32: Es ist schon immer so ein Insider-Joke bei uns weil egal was die Leute fragen, ah jetzt ist perfekt!

00:06:37: Weil es mir nach wie vor schwierig fällt kompliziert zu wirken obwohl's ja gar nicht ist aber eben zu sagen hey ich habe ein anderes Essen bestellt oder na hey das hat mich vielleicht nicht so gut geschmeckt oder eben zu sein.

00:06:54: Hey ich möchte gerne dass Wir uns ja dieses Symptom, was sich körperlich habe jetzt schon anschauen.

00:07:03: Auch wenn der Arzt sagt nein müssen wir nicht so dass man merkt also wie weitreichend das ist.

00:07:10: Das zieht sich ins berufliche, ins private in Beziehungen und da kannst du mal gucken was es bei dir war?

00:07:18: Und das sind so Prägungen die wir eben mitbekommen.

00:07:22: Bei anderen... Ach, das war bei mir auch so Wette bei den meisten von euch auch, dieses dass nicht nur über das was geredet wird und was gesagt wird sondern vor allem das was nicht gesagt wird.

00:07:34: Ja?

00:07:35: Über das nicht in der Familie gesprochen wird.

00:07:38: Der berühmte Rosa Elefant im Raum der von Generation zu Generation zur Generation weitergegeben wird eben nicht über Gefühle sprechen oder untreue.

00:07:52: ich kenne so viele Familien, in denen einfach Untreue von Generation zu Generation weitergegeben wurde.

00:08:00: Weil ganz viel Schmerz da ist auf allen Seiten aber nicht drüber geredet wird weil man spricht ja nicht über sowas Absurd oder?

00:08:10: Absurd genau.

00:08:11: und dann gibt es eben die Menschen Die Cyclebreaker sind Menschen die sagen hey ich habe keine Lust mehr dass das Also, dass ich das auch auf meine Schulter nehme.

00:08:21: Ich möchte über Gefühle reden!

00:08:23: Ich möchte eine glückliche Partnerschaft haben – ich zählte ja jetzt nicht nur Untreue rein, sondern auch andere Dinge.

00:08:32: Ich will über Gefülle reden können, ich möchte über Bedürfnisse reden können und ich möchte darüber reden können was Schief läuft, was fehlt.

00:08:45: Und das meistens wir dann die Psyche Breaker unsere Generationen und es ist gut dass wir das sind aber erst mal unbequem.

00:08:56: Genau das sind so Dinge die vorgelebt werden ja die uns prägen und dann kommen wir Psyke Breaker und machen's anders und stoßen erstmal auf ganz viel Gegenwind.

00:09:05: das war bei mir auch so.

00:09:07: Und hinterher, meine Oma ist ja mit hundert drei gestorben.

00:09:09: Hat sie gesagt, Sarah ist die Einzige aus der Familie, die glücklich geworden ist.

00:09:14: Weil ich aber auch einfach ein Cyclebreaker war und das auch bei ihr und ganz vielen auf ganz viel Widerstand erst mal gestoßen ist.

00:09:22: Was prägt uns nach?

00:09:25: Es prägen auch Dinge, die an uns herangetragen wurden als gut.

00:09:33: Also meistens ist es ja dass die Familie es auch gut mit uns meint.

00:09:38: Beispiel, meine Oma war die Erste in ihrer Familie, die überhaupt studieren durfte.

00:09:44: Es war gar nicht für sie vorgesehen ihr kleiner Bruder sollte den Studienplatz bekommen und sie hat sich aber durchgesetzt dass sie eben auch studieren darf.

00:09:53: Und als mein Opa sie gefragt hat ob sie heiraten möchte also ihren Heiratsantrag gemacht hat Hat meine Omas erstes gesagt ja aber nur wenn ich meinen Beruf ausüben darf weil es einfach nicht selbstverständlich war Als Frau in dieser Zeit Und sie musste sich also selbst bei ihrem Heiratsantrag quasi durchsetzen oder diese Bedingungen mitstellen, das mit einfließen lassen.

00:10:17: Sie musste sich natürlich während der Uni-Zeit immer durchsetzten den Männern gegenüber weil sie war eine der wenigen Frauen die da studiert hat.

00:10:28: und für meine Oma war halt durchsetzen und Leistung – Das A und O!

00:10:33: Weil es ihr überhaupt das Leben ermöglicht hat, was sie wollte.

00:10:38: Also... Sie war ja eine Art Pionieren in dem, weil es eben nicht für Frauen vorgesehen waren diese Räume und sie wollte immer das Beste für mich.

00:10:50: und deswegen hat sie auch gesagt Kind, Sarah, guck dass du immer unabhängig bist, dass du dich von niemandem abhängig machst und Leistung!

00:10:59: Zäh sein, zäh.

00:11:01: Und das wurde ich dann auch und es fanden die Leute auch toll!

00:11:04: Meine Familie fand es toll, Lara ist so zäh, die kommt klar um die müssen wir uns keine Sorgen machen.

00:11:09: So weil mir das so weitergegeben wurde und daran ist ja nichts Schlechtes.

00:11:13: Das wurde ja an mich weitergetragen in bester Absicht.

00:11:17: meine Oma wollte eben dass er mich weiter geben was ihr geholfen hat und das hat aber dazu geführt dass ich ein total leistungsorientierter Mensch war und ja, immer zäh war.

00:11:34: Immer stark war.

00:11:35: aber die Frage ist wie lang können wir immer stark sein bis uns das aushöhlt?

00:11:40: Wie lange können wir alles alleine regeln keine Hilfe annehmen bis wir nicht mehr können?

00:11:48: Das ist ja so als wenn jedes Mal quasi Stresshormone ausgeschüttet werden.

00:11:53: Cortisoladrenalin Ja!

00:11:55: Ich bin jetzt stark zäh Aber wie lange können wir das machen?

00:12:01: Das ist ja eigentlich nur für einen echten Notfall.

00:12:03: Es ist ja so die Notfallapotheke unseres Körpers, wie lang können wir unsere Sorgen nun mit uns selbst ausmachen und alles alleine angehen?

00:12:12: Es funktioniert nicht!

00:12:14: Und es funktioniert eine lange Zeit aber irgendwann nicht mehr.

00:12:19: Ich merke, wie sich das auch in alles Mögliche einschleicht.

00:12:23: bei mir zum Beispiel heute noch ganz praktisch im Business Sachen abgeben.

00:12:28: Zu lernen, Sachen abzugeben und nicht ich mache es schnell selber dann geht's schneller mach' ich schon schnell nein!

00:12:36: Abzugeben.

00:12:38: Das sind so Sachen die sich auch im Privatleben bemerken.

00:12:43: Nicht zu sagen Ich mache das jetzt sondern darauf zu vertrauen und zu sagen hey wir sind hier in der Gemeinschaft das teilen wir uns irgendwie auf Und bei anderen kann es sein, ja vielleicht noch die Generation unserer Großeltern.

00:13:02: Die meisten waren nicht so groß im Gefühle zeigen einfach weil sie aus einer ganz anderen Generation kamen.

00:13:09: Ganz andere Lebensbedingungen hatten Krieg mitbekommen haben.

00:13:13: Im Krieg war ein Traumata, die Sie nie aufgearbeitet haben.

00:13:17: und wenn jetzt dein Wuppa zum Beispiel Seinen Opa oder seinen Vater, also deinen Ur-Opa.

00:13:29: Nie hat irgendwie Gefühle zeigen sehen und nie mitbekommen hat das Gefühl artikuliert werden dann können für dich heute noch Gefühlen was sehr bedrohliches sein.

00:13:45: Das heißt wenn du heute merkst dass da gewisse Gefühl in dir hoch kommen dass diese Gefühle sich ganz schnell in Angst wandeln oder in etwas, was du wegschiebst.

00:13:58: Weil dir einfach mitgegeben wurde und vorgelebt wurde – das Sikkat ja ein, ne?

00:14:03: Das hat dann deinen Opa übernommen an dein Vater übergeben.

00:14:08: Dein Vater hat deinen OPA nie weinen sehen oder über Gefühler reden sehen.

00:14:12: Und so bist du groß geworden!

00:14:15: Und Gefühles sind für dich was Bedrohliches vielleicht in der Beziehung bist und ein Beziehungspartner oder eine Beziehumpartnerin hast, die gefühlvoll ist.

00:14:26: Und ja total schönen Gefühle zeigt das für dich vielleicht so okay nee dass es bedrohlich.

00:14:33: ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll wenn jemand mich liebt und das zeigt.

00:14:40: Ja?

00:14:41: Und wie die andere Person?

00:14:42: also für deinen Beziehungen Partner da die Partnerin ist dann so hey ich sag dir ich liebe Dich Ich zeige Dir ich liebe dich Ich rede über Gefühle, ich rede über Bedürfnisse und du isolierst dich immer mehr.

00:14:57: Und gehst auf

00:14:58: Abwehr.".

00:14:59: So!

00:14:59: Und dann ist es natürlich schwierig in der Beziehung zu führen.

00:15:03: Das heißt so was schleicht sich eben ein?

00:15:06: Und das sind alles Dinge die an uns weitergegeben werden also entweder durch Konditionierung selber, durch Mutter-Vater bei mir – ich habe eben die Oma genannt weil ich bin bei ihr aufgewachsen Mit meiner Mutter aber auch.

00:15:20: Meine Mutter hat die Sachen von meiner Oma auch an mich übergeben, also einfach dass es wird nicht zum Beispiel über Gefühle geredet.

00:15:27: immer zäh sein, immer stark sein ach du bist so unkompliziert.

00:15:31: das ist ja etwas was durch Worte und Gesten mitgegeben wird über das was gesagt wird und nicht gesagt wird.

00:15:39: dann gibt es Dinge die weiter gegeben werden durch das was auch vorgelebt wird einfach.

00:15:48: Und dann gibt es eben auch die Dinge, die wirklich noch zusätzlich sich in unserem Körper gespeichert haben.

00:15:58: Die Epigenetik hat herausgefunden und das ist belegt dass traumatische Erfahrungen weitergegeben werden können nicht in den Genen selbst sondern an der Art und Weise oder in der Art wie die Gene abgelesen werden.

00:16:18: Du musst dir das vorstellen, wie ein Buch?

00:16:21: Und in diesem Buch sind spezielle Seiten markiert, wie zum neon-gelben Highlighter.

00:16:29: Da steht liest du es nochmal, liest es noch mal.

00:16:34: Das bedeutet wenn

00:16:37: z.B.,

00:16:38: dein Großvater den Krieg mitbekommen hat oder eine Fluchterfahrung im Krieg hatte, flüchten musste im Kriege dann war das für den überlebenswichtig nicht aufzufallen.

00:16:52: Ganz klar, weil wenn er aufgefallen wäre während der Flucht wäre, wäre eher einkassiert worden und es war überlebends wichtig, nicht aufzufallen.

00:17:05: Du heute als Enkel oder Enkelin kannst das immer noch spüren.

00:17:11: beim Thema Sichtbarkeit.

00:17:12: Das heißt, wenn du vielleicht in die Sichtbarigkeit gehen möchtest mit etwas was du liebst Jetzt hier bei mir der Podcast.

00:17:19: Kann dein Stresssystem erhöht ausschlagen beim Thema Sichtbarkeit, weil Sichtbarkeit für dich was Gefährliches ist?

00:17:26: Das wurde dir transgenerational weitergegeben in der Art und Weise wie deine Gene abgelesen werden.

00:17:32: Sichtbarigkeit ist aber eben nicht nur.

00:17:34: auch ich mache jetzt ein Podcast, Sichtbarkeiten kann noch sein, eben in deiner Familie zu sagen hey das machen wir jetzt nicht mehr so!

00:17:41: Wir reden jetzt über Gefühle.

00:17:43: oder am Arbeitsplatz zu sagen, wenn du immer die Unkomplizierte warst.

00:17:48: Ja klar erledige ich die Aufgabe noch zu sagen nie mache es jetzt nicht.

00:17:53: warum soll ich immer die extra Aufgaben machen und dann gucken einen alle an und sagen was noch einmal mit dir los?

00:17:59: ja das heißt für sich einzustehen im beruflichen privaten Kontext ist auch eine Form von Sichtbarkeit.

00:18:05: auf einmal wird man sichtbar auf einer Art und Weise auf die man vorher nicht sichtba war.

00:18:13: Das kann dir schwerer fallen, wenn zum Beispiel deine Großeltern jetzt nur ein Beispiel eine Fluchterfahrung gemacht haben im Krieg.

00:18:23: Weil es überlebenswichtig für die war nicht aufzufallen.

00:18:28: das wurde weitergegeben in der Art und Weise wie deine Gena abgelesen werden und dein Stresssystem hat eben bei dem Thema Sichtbarkeit einen erhöhten Ausschlag, das heißt körperlich.

00:18:40: Der Puls fängt an zu rasen die Hände werden schwitzig du kriegst Beklemmungen Ängste und so weiter.

00:18:47: Das kann natürlich auch in anderen Zusammenhängen stattfinden.

00:18:52: deswegen ist es immer eine Einladung von mir sich mal die Biografie anzugucken Biografiarbeit.

00:18:59: Ich hatte das letztens auch in der Podcastfolge schon angesprochen, aber weil eben so viele Nachrichten jetzt kamen wollte ich das nochmal ausführlicher hier beleuchten und da zu gucken okay was hat denn meine Familie überhaupt für eine Historie?

00:19:18: Und wir müssen gar nicht soweit zurückgehen.

00:19:20: meistens die meisten kennen ja im absoluten Höchstfall noch die Namen der Urgroßeltern und das war es dann ja auch schon.

00:19:31: Und die Geschichten von denen, das ist ja schon quasi so das absolute Maximum.

00:19:36: aber es reicht auch soweit zurückzugehen.

00:19:38: Aber wenn wir uns dann vorstellen wie weit wir eigentlich noch zurückgehen können?

00:19:42: Wie viele Generationen schon vor uns da waren dass wir eben ganz viel von all diesen Hoffnungen und aber eben auch Ängsten in uns tragen die aber nicht unsere sind.

00:19:55: Und das heißt, wenn wir uns das bewusst machen ist es auch einfacher diese abzulegen und damit zu arbeiten.

00:20:06: Weil wenn es nicht unsers ist ja dann ähm... Wir meinen ja immer es ist unser so bin ich.

00:20:14: Das ist meine Persönlichkeit ne?

00:20:16: Es ist etwas was an dich weitergegeben wurde aufgrund von Erfahrung anderer Menschen, die andere Menschen gemacht haben.

00:20:24: Also wir tragen in Ängste in uns auf Grund von Erfahrungen, die wir eigentlich nie gemacht haben.

00:20:30: so und wenn es das bewusst ist dann fällt's auch viel leichter die Lust zu lassen.

00:20:35: Und es ist kein esoterischer Chichi, das ist Neurobiologie und Epigenetik, Entschuldigung falls das war das Epigenethik.

00:20:46: also es ist faktisch belegt.

00:20:49: Das ist Wissenschaft Biologie.

00:20:52: Und deswegen finde ich das immer ganz spannend, da noch mal hinzuschauen und eben auch zu gucken was ist das andere stille Erbe, was wir mitbekommen haben?

00:21:04: Eben durch dass etwas vorgelebt wurde in unserer Familie, durch das was als Tugend weitergegeben wurde, als ja das musst du im Leben sein um durchzukommen aber auch eben gespiegelt wurde direkt, was uns antrainiert und ankonditioniert wurde zum Beispiel unkompliziert sein.

00:21:28: Und dann wird dir ganz schnell klar – das bin alles gar nicht ich!

00:21:34: Manches wurde eben in der Biologie in mich weitergegeben und anderes wurde konditionierter als Glaubensmuster weitergegen oder eben in mich reinkonditionierte.

00:21:48: aber dann zu schauen, hey!

00:21:51: Wenn ich das nicht bin, wer kann ich denn sonst sein?

00:21:54: Also bei mir zum Beispiel wirklich zu sehen sagen, nee.

00:21:59: Ich möchte dass sie sich jetzt angucken auch wenn es als unkompliziert ist.

00:22:04: Kompliziert is'.

00:22:05: Ja, ich möchte dass Sie sich dieses Symptom jetzt angucken und es ist jetzt ein krasses Beispiel.

00:22:11: Aber am Endeffekt hat es mein Leben gerettet.

00:22:13: so Und ja da mal zu sagen, nein das machen wir jetzt anders als sie das sagen und jetzt bin ich hier die komplizierte.

00:22:23: Und... Das muss nicht immer so was Extremes sein aber eigentlich ist es immer lebensrettend weil du dann dein Leben kriegst auch wenn's jetzt nichts mit Krankheit zu tun hat na?

00:22:35: Aber du kriegest dein Leben.

00:22:37: dass wie du eigentlich bist ja abseits der konditionierten Form die Unkomplizierte zu sein nenne ich jetzt mal als Beispiel.

00:22:48: Ja?

00:22:49: Und dein Leben retten im Sinne von du zu sein, ungefiltert im Sinne vom Unkonditioniert nicht dich durch die Augen anderer zu sehen und okay was wollen die anderen jetzt vor mir sehen sondern du zu seien und das auch zu entdecken.

00:23:08: ja da ist ganz viel Lebensfreude drin Und Bedürfnisse, die endlich gesehen werden dürfen und gelebt werden dürfen.

00:23:22: Ja und vor allen Dingen ganz viel Selbstvertrauen auch weil wenn wir uns immer nur durch die Augen anderer sehen und das was wir sagen und was wir tun eigentlich nicht aus unserem Innersten kommt sondern aus dem Innersten von ganz vielen anderen Leuten die das in uns reinkonditioniert haben dann ist ja alles was wir erreichen im Leben und Alles was wir tun und wie wir uns verhalten oder Vieles davon gar nicht Wirklich unseres.

00:23:47: und wir sind dann wie so ein Schiff ohne Kompass, das in Richtungen fährt.

00:23:52: Also Verhaltensweisen, Richtung das was wir machen, wie wir uns verhalten, wer wir sind die gar nicht aus uns kommen.

00:24:01: So Und Dann ist da immer die Lehre weil egal wo wir hinfahren mit unserem Schiff Ist es nicht unsere Richtung.

00:24:10: Wenn man's das aber zurückholen unseren eigenen Kompas den finden wir da Dann ist das unser Leben.

00:24:18: Und wenn dich das interessiert, transgenerationales Trauma und wenn es leichter werden darf viel viel viel leichter dann empfehle ich dir mein neues Buch.

00:24:29: heute höre ich auf zu zweifeln denn da schreibe ich unter anderem auch darüber aber ganz ganz praktisch mit ganz praktischen Beispiel weil wie gesagt es ist nicht... Es ist kein isoterischer Shashi Und es macht unser Leben so viel einfacher und wir können uns von so vielen Zweifeln, Ängsten scharmen.

00:24:54: Ganz viel dieses Ballastlösende, der nie unseren war!

00:24:59: Das ist meine Einladung an dich und jetzt wünsche ich dir erstmal einen wunderschönen Tagabend wo auch immer du gerade bist.

00:25:05: Ciao.

Über diesen Podcast

Es braucht nicht viel, damit sich auf einmal alles ändert. Ein kurzes Inne­ halten. Ein tiefes Ein­ und Ausatmen. Eine andere Perspektive. Wenn du dich manchmal leer fühlst, zu klein, zu wenig, wenn du kämpfst oder stolperst, dann ist dieser Podcast für dich da!

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von und mit Sarah Desai

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