Für mehr Achtsamkeit und Soulpower
00:00:00: Für alle meinen, ey bis jetzt hier, dass das alles so geklappt hat.
00:00:03: Habe ich einfach noch Glück gehabt?
00:00:04: Ja deswegen liegen wir halt als erwachsene Menschen nachts um drei Uhr oft wach und arme Herzrasen und fragen uns, ey, hab' ich mein Leben im Griff!
00:00:15: Siebzig Prozent aller Menschen haben in ihrem Leben Imposter-Gedanken und Impostergefühle.
00:00:21: Hey wie schön, dass du heute wieder am Start bist bei den Mindful Sessions, bei deinem Podcast für Mehrachtsamkeit und Soulpower.
00:00:28: Nämlich mein Mann.
00:00:31: Das bin ich.
00:00:33: und wir sprechen vor allem über Sarahs neues Buch.
00:00:36: Und selbst wenn ihr das Buch schon habt, selbst wenn Ihr schon mehr darüber gehört habt Ich war ja sogar anwesend in Sarahs Leben als sie das Buch geschrieben hat Als ich es gelesen habe und als wir dieses Gespräch geführt haben hab ich echt viele neue Sachen erfahren und habe mich oft ganz schön erwischt gefühlt
00:00:55: d.h.,
00:00:55: es lohnt sich auf jeden Fall
00:00:56: Viel Spaß mit diesem Gespräch.
00:00:58: Das Buch handelt von dem Imposter-Syndrom.
00:01:00: Also davon, dass wir immer das Gefühl haben nicht gut genug, schlau genug, weit genug, nicht kompetent genug und so weiter zu sein.
00:01:07: Egal wie erfolgreich man ist!
00:01:09: Und das Buch heißt heute höre ich auf zu zweifeln.
00:01:13: Hast du schon an dir gezweifelt?
00:01:15: Absolut.
00:01:16: Heute weißt es doch.
00:01:18: Wir reden ja auch offen darüber Zuhause.
00:01:19: Ich
00:01:19: habe mich aber nicht erinnern, dass Du heute schon gesagt hast, oh, also... Aber wir haben uns auch nur kurz gesehen heute Morgen.
00:01:25: Was waren heute so?
00:01:26: das Ding wo Du Wo deine Selbstzeit war, wo dein inneres Muster gekommen ist.
00:01:30: Was war das und wie bist du damit umgegangen heute?
00:01:33: Ganz aktuell ist es dass im Laufe oder im Rahmen dieser Buchveröffentlichung ich natürlich auch so Leute anschreibe und sage habt ihr Bock nicht in eurem Podcast einzuladen mich jeder muss das ja so wie du.
00:01:48: Und nein dann schreibt man Kollegen Kolleginnen an Schreib ich die jetzt an.
00:01:57: Jetzt will ich was von denen, das ist irgendwie unangenehm!
00:02:00: Die tun mir einen Gefallen damit.
00:02:01: und also wirklich in hundert Prozent der Fällen schreiben die Leute zurück ja natürlich habe ich Bock.
00:02:09: Thema ist super.
00:02:11: Lars Amnend war ja letztens bei uns auch und er hat dann auch zu mir gesagt, ey du tust mir keinen Gefallen damit.
00:02:16: Glaubt das mal?
00:02:16: Ja nicht!
00:02:17: Das Thema ist so cool.
00:02:19: ich will es in meinem Podcast haben aber ich komme ja oft vor wie ein Bittsteller und darf ich das jetzt und das ist gerade natürlich auch aktuell.
00:02:29: Und wie bist Du denn heute damit aus?
00:02:30: Hast Du da gemacht?
00:02:31: gehst Du dann einfach dadurch weil du das bei dir schon erkannt hast?
00:02:33: okay das mein Muster oder wir arbeiten mit
00:02:38: wie in allem, wenn man sich dem dann stellt wird es besser und ich bin gerade auch in so einer Phase jetzt ist ja Crunchtime sozusagen.
00:02:45: da versuche ich nicht so lange darüber nachzudenken sondern zu machen.
00:02:52: Und mit jedem Mal wird's dann auch ein bisschen einfacher.
00:02:55: genau also Ich habe mich heute ganz aktuell dem gestellt und die letzten zwei drei Leute angeschrieben, die ich schon seit Wochen vor mir her schiebe.
00:03:03: Genau!
00:03:04: Habs dann einfach gemacht.
00:03:08: Dieses Impostor-Syndrom, was uns allen ja irgendwie bekannt ist.
00:03:10: Selbst wenn man dieses Wort jetzt nicht kennt... ...was eigentlich ein Buzzword ist, aber selbst wenn man das jetzt nicht kenne... ...dieses Gefühl davon... Du hast es ja gerade an diesem Beispiel ganz toll beschrieben so... Ah!
00:03:19: Dann falle ich den Leuten zur Last und vielleicht bin ich da gar nicht... Vielleicht darf ich das gar nicht usw.
00:03:27: Das Gefühl kennt ja jeder von uns.
00:03:29: Ist das bei allen Menschen gleich oder gibt's verschiedene Typen?
00:03:34: Oder verschiedene Arten davon wie sich dieses Imposter-Sydrom...?
00:03:38: Also vielleicht kannst du da mal so einen kleinen Überblick darüber geben, dass die Leute vielleicht auch die Zuhören und Zuschauen ein bisschen bei sich selber prüfen können.
00:03:45: So okay wie zeigt sie das eigentlich?
00:03:48: Bei mir oder wo?
00:03:48: oder oder oh das sind das was ich immer denke.
00:03:51: Das ist das Imposter-Syndrom.
00:03:53: Ah ok alles klar weißt du.
00:03:54: Ein kleines Selfdiagnosis Hilfe vielleicht geben kannst du.
00:04:00: Ich fange mal an mit den Archetypen, zum Beispiel ein Archetyp ist die Strategie Perfektionismus.
00:04:07: Also eine Imposter-Strategie um damit klarzukommen.
00:04:10: und man kann sich halt fragen so wenn ich alles immer genau richtig machen möchte und perfekt machen möchte?
00:04:16: Und immer mein Bestes geben möchte ist das weil mir das wirklich so wichtig ist?
00:04:22: also ist mir das jetzt so wichtig dass dass immer hundertfünfzig Prozent sind?
00:04:28: oder ist es vielleicht eher, weil ich meine Arbeit aus jedem Blickwinkel betrachte und versuche jeden vermeintlichen Fehler oder jeden Gedanken den jemand anders haben könnte.
00:04:44: Jeden kritischen schon vorausschauend zu berücksichtigen?
00:04:50: also dieses was du oft sagst vorausallendes Gehorsam Schutzmechanismus.
00:04:56: Genau, und ganz oft ist es eben genau das, dass mir jetzt total wichtig ist, dass das zu hundert Prozent alles perfekt ist... Ganz oft ist der Gedanke dahinter eben, was könnten die jetzt darüber denken?
00:05:13: Was können
00:05:16: sie mir passieren
00:05:17: wenn es nicht richtig ist.
00:05:18: Genau!
00:05:18: Also eben nicht in Sicherheit zu sein.
00:05:21: Also Angriffsfläche zu bieten.
00:05:23: Wir sind perfektionistisch um Menschen keine Angriffsfläche zubieten.
00:05:28: wir fühlen uns dann nicht sicher.
00:05:30: so.
00:05:31: ein anderes ist die Überkompensation.
00:05:33: also immer machen, immer tun und ja sagen ich weiß noch nicht genug.
00:05:41: Und sich da weiter fortbilden und das nach obwohl man den letzten Lehrgang Fortbildungslehrgang doch gar nicht abgeschlossen hat so ich glaube wir kennen es auch alle also in diesen Aktionsmodus zu verfallen.
00:05:52: und auch wenn Leute sagen hey kannst du das noch machen?
00:05:54: Ja klar mache ich das so kein Problem obwohl man vielleicht abends die letzte Nacht schon bis drei Uhr nachts wach gesessen hat und sich gedacht hat scheiße wie soll ich das eigentlich alles schaffen?
00:06:04: und vielleicht sogar eine Träne verdrückt hat, weil man nicht weiß, wie kriegt man das am nächsten Tag hin?
00:06:10: Und dann wieder mit einem Lächeln da im Büro sitzt oder wo auch immer.
00:06:14: Das ist halt auch ... Weil wir eigentlich das Gefühl haben, ey!
00:06:18: Eigentlich kann ich das gar nicht so wirklich was ich hier alles mache.
00:06:23: Dann kickt ja etwas in den Körper, Angst flutet uns.
00:06:26: Und dann ist dieser Angriff okay Ich gehe jetzt in die Schlacht rein, das macht mich unverwundbar.
00:06:31: Oder meine Aufopferung ist so der helle Scheinwerfer, der über meine Fehler hinwegstrahlt.
00:06:38: Weil ich gebraucht werde und das ist auch ein Schutz.
00:06:42: Und da gibt es halt verschiedene Strategien selbst Sabotage um an die andere Richtung zu gehen.
00:06:48: Ist auch einer also vielleicht kennt es war auch einige kenne ich auch.
00:06:54: Wir wollen eigentlich was haben wir Bock drauf?
00:06:57: Und dann sagen wir kurz vorher ach komm ne so cool ist doch nicht So, hab ich keinen Bock drauf.
00:07:03: Oder wir kriegen eine tolle Möglichkeit und dann sagen wir ach nee... Ich lass lieber anderen den Vortritt!
00:07:10: Das wäre jetzt irgendwie falsch, ich will es ja gar nicht so wirklich.
00:07:13: oder?
00:07:14: ich glaube was auch ganz viele kennen ist sich so ey du machst was.
00:07:20: nehmen wir mal ne Bewerbung whatever ja irgendwas worauf du Bock hast Und du setzt dir eigentlich unmögliches Zeitlimmen Du schiebst das auf, du procrastinierst.
00:07:30: Vielleicht kennst du das ja auch.
00:07:32: Nein, habe ich auch gar noch nicht Podcast-Folge dazu gemacht und ganz aktuell auch keine Podcast-Volge die vielleicht demnächst erscheinen wird genau zu diesem Thema.
00:07:42: Ich kenne mich damit gar nicht aus.
00:07:44: Deswegen erzähl mir
00:07:45: Und das ist ja auch weil wir eigentlich Angst haben ey krieg' ich das hin, ne?
00:07:51: Boah weiß ich nicht.
00:07:52: und dann schieben wir es auf.
00:07:53: Weil in dem Moment wo ich's aufschiebe Wo ichs um gehe Ist ja dieses Angstgefühl von dieser... Anspannung ist ja für einen Moment dann weg.
00:08:01: Ich fühle mich dann wieder sicher, es ist sehr weg von mir und vor allen Dingen wenn ich's da nicht klappt.
00:08:09: Ja?
00:08:11: Klappt's ja nicht wegen mir!
00:08:12: Ich als Person bleib' ja unberührt.
00:08:14: Es klappt einfach weil ich zu wenig Zeit hatte.
00:08:17: So...es klappt nicht, weil ich als Sarahs nicht hingekriegt hab oder ich kann mir auch immer sagen hey weiß was, wenn ich probiert hätte hätt ich das auch hingekrägt.
00:08:25: so ich bleibe quasi Unschuldig.
00:08:28: Und so gibt es halt verschiedene Strategien, die wir so anwenden... ...die alle letztendlich sich aus diesem Imposter-Syndrom speisen und das... Du musst mich unterbrechen wenn ich zu viel rede?
00:08:41: Im
00:08:41: Gegenteil!
00:08:42: Ich verfolge dich... ...gespannt und denke mir... Boah, ich glaube ich bin alle Eichetypen.
00:08:53: Ja, es gibt noch weitere.
00:08:56: Erzähl!
00:08:57: Ich finde das ist total spannend für mich aber auch für alle einfach so um sich selbst zu informieren und selber zu verorten.
00:09:04: Und dann können wir gleich noch darüber quatschen ob man alles sein kann oder mehres und wie man das feststellt und so.
00:09:10: Aber beschreibt das ruhig gerne weiter.
00:09:12: Also was ich zum Beispiel auch von mir gut kenne ist Maskierung.
00:09:16: also es ist ein bisschen Code Switching sag' ich mal.
00:09:21: Denkt dann, hey weißt du in der einen im einem Umfeld ist man dann weiß ich nicht.
00:09:29: Der strenge Chef oder die strenne Chefin oder ich habe so ein Beispiel von dem Arzt genannt.
00:09:33: So einem Assistenzarzt und die strengere Oberärztin da verhält er sich ebenso wie dieses.
00:09:40: von ihm verlangt ja?
00:09:43: teilt ihre Meinung, sagen wir mal so.
00:09:45: Nicht verlangt sondern sagt ja hast du recht müssen uns mehr anstrengen und was weiß ich?
00:09:49: Und dann bei den lockeren Kollegen ist dann eher dieses ach nee ist doch hier alles viel zu viel Druck.
00:09:57: und also dass man Und das ist das Besondere dabei, aber nicht nur seine Meinung ändert oder so nach dem Mund redet sondern auch sein ganzes Auftreten.
00:10:10: Also wie man redet, was man körperlich, also Körperausdruck, Mimik... Was auch daher rührt dass wir uns sonst unsicher fühlen.
00:10:24: und bin ich hier akzeptiert?
00:10:27: in diesem Umfeld Gibt es auch im Privaten?
00:10:30: Also ich kenne das von mir selber, auch im privaten.
00:10:33: Und dass ist nicht weil man jetzt ein Manipulator oder eine Manipulatoren ist sondern weil es dann sicherer ist.
00:10:38: Weil man das Gefühl hat für die Person, die ich bin weiß ich nicht ob ich hier sicher bin und ob ich da akzeptiert bin.
00:10:46: aber wenn ich denen ja das zeige was sie sehen wollen also was ihnen entspricht Dann bin ich hier safe Und ich glaube, das kennen auch ganz viele im Privaten.
00:10:59: Da
00:10:59: fallen mir auch direkt ein oder zwei Menschen ein, die ich persönlich selber kenne, wo ich das Gefühl habe also ohne jetzt zu diagnostizieren aber wo ich dieses Gefühl habe, diese Person ist sehr der Strategie sehr darauf ausgelegt so zu gucken okay was möchten die jeweiligen Leute mit denen ich zu tun hab vielleicht von mir?
00:11:19: Welche Rolle bin ich da für die vielleicht hilfreich oder nützlich?
00:11:22: Und die können dann so verschiedene Rollen einnehmen, nicht was es unauthentisch ist.
00:11:26: Aber die so Shapeshifter-mäßig, wie du auch gesagt hast, weil man Fake isst und weil man einfach vielleicht gelernt hat... Okay!
00:11:38: So komm' ich gut, so bleib' ich safe.
00:11:42: Also das ruft bei mir natürlich so bisschen die Assoziation darauf hervor dass man so ja auch oft sagt, wir entwickeln unsere Persönlichkeit oder Teil unserer Persönigkeit halt in der Kindheit.
00:11:55: Klar bringen wir auch was biologisch mit und so weiter.
00:11:57: aber Teile der Persönlichkeins sind eben auch Strategien die wir für früh entwickeln weil wir gelernt haben wie unser spezielles Umfeld in einer Familie
00:12:07: usw.,
00:12:08: wie die uns gerne haben wollen oder wie wir da reinpassen wie wir vielleicht nützlich sind oder safe sind usw.. Das klingt so als ob sich diese Impostertypen auf eine ganz ähnliche Weise oder parallel dazu auch mitentwickeln, ist das so?
00:12:24: Ist es so was wo man auch sagen könnte die soziale Komponente oder diese frühkindische Komponenten ist riesig in der Entwicklung davon?
00:12:30: Absolut.
00:12:31: Weil diese, ich sag mal imposter Strategien sind ja nur Strategien um damit klarzukommen.
00:12:38: letztendlich und der Ursprung Da schreibe ich auch im Buch drüber.
00:12:45: Liegt natürlich in frühkindlichen Prägungen, also wenn ich auf die Welt komme, dann frage ich mich nicht bin ich gut genug?
00:12:55: Also hoffe ich mal dass ein Baby sich das nicht fragt!
00:13:00: Aber es ist ja essentiell oder evolutionär in uns drin, dass wir sicher sein möchten.
00:13:06: Und das können wir nur wenn wir dazu gehören müssen.
00:13:10: also wir sind ja ganz lange angewiesen auf die Gruppe und die Grupe ist ja nun erstmal unsere beide meisten die Eltern die Familie und das heißt wir gucken dann schon.
00:13:21: was wollen sie von uns?
00:13:23: Wir kriegen jetzt ziemlich schnell Feedback.
00:13:24: als Baby lächeln wir erst mal andere an um zu gucken.
00:13:29: bin ich hier sicher, dass gespiegelte Selbstwerte empfinden.
00:13:31: Kriege ich Lächeln zurück?
00:13:32: Freuen die sich, dass sie da
00:13:33: sind?".
00:13:34: Und zum Glück hat das die Biologie ja auch so eingerichtet, dass wir meistens auch ein Lächel zurückkriegen.
00:13:40: Also wer jetzt in dem Lächelen vom Baby wieder stehen kann, der ist auch n'n Pünktchenpünktchchenpündchen.
00:13:47: Na, dann wissen Sie mir schon was!
00:13:50: Aber ziemlich
00:13:52: schnell... Wie ein Freund von uns sagen würde Sohn einer Ziege.
00:13:55: Obwohl ich Feier ziehe.
00:13:58: Genau, der ist ein Sohn einer Ziege.
00:13:59: Weil feiere
00:14:00: Ziegen sind eigentlich mega coole Tiere.
00:14:02: Es ist so schade, dass man so Tiere dann so hernimmt.
00:14:08: Egal... Der ist, sagen wir mal zu benitleiden.
00:14:11: Ja genau!
00:14:12: Kann man so.
00:14:14: Und dann trotz alledem passiert es ziemlich schnell das wir Signale bekommen von unserer Umwelt.
00:14:20: wie muss sich sein?
00:14:22: Also wofür werde ich gelobt?
00:14:23: Wofür krieg' ich Liebe, wo nimm mich Mama in den Armen.
00:14:28: Ja wann eher nicht?
00:14:30: so wenn ich mich auf welche Weise verhalte?
00:14:33: und so orientieren wir uns immer mehr am außen und manifestieren uns in der Persönlichkeit die sich immer mehr im Außen orientiert.
00:14:42: So das ist halt unsere Persönlichkeit.
00:14:44: und wie muss ich sein um sicher zu sein?
00:14:46: dazu kommt auch noch was lernig von meiner Familie.
00:14:49: über welche Themen wird gesprochen, über welche wird nicht gesprochen.
00:14:53: Was wird unter den Teppich gekehrt?
00:14:56: Ja auch sehr gerne.
00:14:59: was bleibt unausgesprochen?
00:15:01: und all das prägt mich natürlich und ist dieses hey bin ich gut genug, bin ich hier in Sicherheit?
00:15:08: ist die große Frage nach wie vor und wenn wir dann die Gesellschaft angucken geht es ja weiter.
00:15:14: gesellschaftliche Strukturen also.
00:15:17: Ich weiß nicht, wie es bei dir war.
00:15:18: Ich kann mich schon noch an mein erstes Zeugnis erinnern und ich weiß auch was das für ein Gefühl war in die Schule zu gehen.
00:15:26: Und am Anfang habe ich noch gute Zeugnisse gekriegt und dann nicht mehr.
00:15:30: Da hatte ich jetzt nicht so einen Bock mehr darauf.
00:15:32: Es war da nicht so'n cooler Tag für mich.
00:15:34: Für andere war das ein cooler Tag... Wie war's bei dir?
00:15:37: Nicht cooler Tag!
00:15:39: Ach, du
00:15:40: setzt sie so voraus oder
00:15:41: was?!
00:15:43: Nee Ich kann mich nicht mehr einen Tag und so weiter erinnern, ich kann mich nur daran erinner, dass ich das erste Mal ein Zeugnis bekommen habe.
00:15:50: Das war wie so...ich kann mich daran erinnern, dass das so war.
00:15:55: Dass meine innere Welt total mit der äußeren Welt geklashed ist!
00:16:01: Weil ich hatte halt so voll Spaß, ich hab mich voll gefreut endlich in der Schule zu sein Und war so, hat so voll Spaß an irgendwie machen und Boah.
00:16:13: Und anrechnen und blaa und tun... ...und malen und was weiß ich was?
00:16:21: Da kommt auf einmal so ein Zeugnis wo steht Ja also mit malen ist ja nicht so gut und mit Mathe ist auch irgendwie oder hatte er echt Schwierigkeiten.
00:16:31: und dann habe ich das gelesen und war voll so.
00:16:36: Ich hatte dann so das Gefühl aber in meiner eigenen Welt ... bin ich doch voll engagiert und das macht mir doch alles Spaß, sondern es ist doch total so.
00:16:47: Und dann kamen so das zurück... Ja nein da ist es nicht gut genug und hier schwierig und so.
00:16:54: Da hab' ich so mir gedacht so und ich habe sowieso meine Unschuld verloren in dem Moment was das angeht so.
00:17:03: Hab's so gedacht so ähm äh jaa und dann hieß es ja da kannst du aber ein bisschen besser.
00:17:13: Und dann weiß ich noch, habe ich das irgendwelchen Freund von meinen Eltern gezeigt.
00:17:16: Die waren so naja da bei Mathe.
00:17:17: Da haben wir noch mal bisschen geguckt und ich war voll zu... Es hat mir doch immer voll Spaß gemacht zu rechnen.
00:17:23: Dann hab' ich auf einmal gemerkt, okay krass!
00:17:27: So werde ich gesehen, bin nicht anscheinend und dann bin ich glaube ein Stück mehr zudem geworden als auch meinem Zeugnis stand.
00:17:36: Als zu dem was ich in meinem Kopf hatte wie ich so bin.
00:17:41: Das ist crazy, weil das wirklich einfach... Ich meine es ist ja auch gut Feedback von außen.
00:17:45: Wir leben jetzt zusammen und es ist auch gut aber es ist furchteinflößend daran zurückzudenken und sich dazu überlegen.
00:17:57: so boah krass Moment mal!
00:18:02: Wie gesagt ich kann wirklich nur sagen ich habe da meine Unschuld.
00:18:05: Es klingt total dramatisch.
00:18:06: wenn du nicht mich gefragt hattest, hätte ich gar nicht mehr darüber nachgedacht.
00:18:09: Aber jetzt wo ich drüber nachdenke merke ich dass Und das war natürlich nicht ein Moment, sondern es war so über ein paar Wochen und so.
00:18:15: Aber ja da hat sich auf jeden Fall bei mir was gedreht!
00:18:17: Dann kann ich mich auch an kein einziges Zeugnis mehr erinnern bis zu dem Zeugnis wo ich zweifünfe Natte und Sitzen geblieben habe neun Jahre später.
00:18:24: Ähm aber ja das wars also nur dazwischen keine Ahnung was ich Verzeugnis hatte.
00:18:30: Und dass ist eben weil es... Ich finde den Begriff Unschuld verloren schon sehr passend Weil es sich anfühlt wie es ist ein Urteil Von uns selbst, nicht von dem was wir da machen.
00:18:45: Auch wenn es uns Spaß macht, sondern ist ein Urteil über uns selbst.
00:18:49: und das ist ja auch... Ganz klare Kategorien, ne?
00:18:52: Also eins ist gut.
00:18:54: Vier ist ... Boah, musst du besser werden!
00:18:56: Dann steht
00:18:56: da auch zum Beispiel das mal als Beispiel Das ist eine Sache die ich mein ganzes Leben mit mir rumgetragen habe.
00:19:00: Aber da stand dann natürlich sowas wie... also nicht wegen den Zeugnissen insgesamt Da stand dann halt Ja der stört beim Unterricht Und ich hatte immer so das Gefühl Ich bin voll lebendig und nehme voll Teil und bin voll am Start Und sag deswegen zwischende Ruf mal was rein weil ich Bock habe.
00:19:15: Da steht dann halt ja er muss... Er soll seine Fresse halten Der stört
00:19:18: Genau.
00:19:19: Wenn jemand auch Kreativität, also es wird ja nur eine gewisse Form als gut bezeichnet, als gut genug und alles was da nicht reinpasst ist eben so... Ja, nicht gut genug.
00:19:34: Und wenn wir weitergehen in die Arbeitswelt Also erst haben wir den ersten Kreis die Familie, die uns prägt.
00:19:42: Dann die Schule und dann die Arbeit.
00:19:44: Und da ist der Einsatz aber viel höher.
00:19:46: Weil da geht es dann hinterher.
00:19:48: darum tatsächlich meine Beurteilung, die entscheidet darüber wie ich lebe, wie ich wohne?
00:19:58: Was ich esse!
00:19:59: Ob ich auch mal ins Restaurant gehen kann oder ob ich in Urlaub fahren kann, ob ich meine Familie ernähren kann... Der Einsatz hat sich einfach erhöht und damit auch der Druck.
00:20:13: Und es ist, da kann ihr Leute erzählen was sie wollen.
00:20:16: ja wir wünschen uns Kreative bei uns im Unternehmen und hier gibt's Wachstumschancen.
00:20:22: also in neunneinzig Prozent der Fällen die ich kenne ist so hey wer nicht mithalten kann wird aussortiert.
00:20:31: So und das vielleicht auch im Prinzip.
00:20:34: Wirtschaftlichkeit ist jetzt gar keine Kritik, aber es ist einfach so.
00:20:39: Und ja das alles kommt halt zusammen und deswegen ist es so, dass ganz viele erwachsene Menschen... Das habe ich mir auch nicht ausgedacht.
00:20:50: Es gibt Studien dazu, es gibt zwei PsychologInnen die haben das in den siebzigeren Ende der Siebziga untersucht.
00:20:56: Die haben auch das Imposter-Syndrom entdeckt quasi
00:21:00: benannt
00:21:01: genau Und das ist total egal, ob du jetzt eine erfolgreiche Businessfrau bist oder einen Mann.
00:21:13: Egal welche soziale Schicht, egal welches Geschlecht.
00:21:18: Dass wir das alle kennen und dass wir alle meinen hey bis jetzt hier, da hat alles so geklappt hat habe ich einfach nur Glück gehabt!
00:21:26: Manche von uns verstecken sich halt um nicht aufzufliegen und andere reiben sich auf.
00:21:33: Aber deswegen liegen wir halt als erwachsene Menschen nachts um drei Uhr oft wach und haben Herzrasen.
00:21:42: Und fragen uns, ey, hab ich mein Leben im Griff?
00:21:46: Und bestehe ich morgen?
00:21:47: so manche gehen in Angriff andere gehen in Rückzug.
00:21:51: aber ja, siebzig Prozent aller Menschen haben in ihrem Leben Imposter Gedanken und Imposter Gefühle.
00:21:58: Okay ungefähr siebzig Prozent.
00:22:00: Ja interessant
00:22:02: Und das führt auch dazu, und so sind die Psychologinnen eben draufgekommen.
00:22:07: Also die haben es erstmal an Akademikerinnen, Frauen untersucht und haben gedacht Alter was ist denn hier los?
00:22:14: Die haben ja alle irgendwie total Erfolg und berichten aber alle von Symptomen.
00:22:19: eben hey ich kann nicht schlafen.
00:22:25: körperliche Probleme durch den Schlafmann, durch die Anspannung bis hin zu depressiven Verstimmungen.
00:22:31: Ängste.
00:22:32: und dann haben sie sich da halt eben nicht unter Mikroskop auf die Suche gemacht sondern durch Fragebögen und Interviews und haben dann eben herausgefunden dass alle das gleiche haben nämlich den Gedanken.
00:22:46: ey das was ich hier erreicht habe ich hab einfach nur Glück gehabt.
00:22:50: eigentlich Ich weiß nicht, es kann morgen vorbei sein.
00:22:52: Ich fliege gleich auf und weiß nur einen Betrüger zu sein.
00:22:56: das ist ja auch was so ein betrüger ist.
00:22:58: Ja du bist ein täter oder eine Täterin Und da hat unsere gesellschaft ja ganz klar Na so du gehörst bestraft.
00:23:08: Du bist schlecht.
00:23:09: So mit diesem gefühl laufen wir rum.
00:23:12: so ich betrüge Weiß ich nicht.
00:23:15: die leute die mir vertrauen so also betrügen seien Eine Schuldfrage.
00:23:24: Und Schuld ist ein ganz schwieriges Gefühl, ein schweres Gefühl.
00:23:29: Genau und dann haben die eben noch weiter geforscht und gesagt okay wie ist es denn bei anderen Geschlechtern?
00:23:36: Bei Leuten die jetzt vielleicht nicht High Performance Jobs haben und es ist egal... Durch die Bank, wie gesagt, wiederholen mich jetzt alle sozialen Schichten.
00:23:45: Alle Geschlechter.
00:23:47: Bei manchen ist es auch vielleicht der Vater, der zum ersten Mal zum Elternabend geht und sich fragt, ich weiß nicht, was mache ich hier?
00:23:55: Kann's auch sein!
00:23:58: Ja vor allem bei Menschen, die sehr erfolgreich sind, glaubten wir das ja manchmal gar nicht.
00:24:08: Ich hab gerade, ich weiß nicht.
00:24:10: Ich habe so ein zwei Gedanken aber du musst mir helfen die zu organisieren oder sortieren und so.
00:24:13: oder vielleicht hast du dazu auch eine Meinung?
00:24:18: Oder vielleicht ist das Buch da auch ein bisschen weiter eröffnet und zwar hat dich vor allem bei Menschen die den Erfolg resten.
00:24:24: Das gibt ja auf verschiedene Stufen sagen wir mal menschlich Karriere machen oder Leute die in der Öffentlichkeit sind oder Politikerinnen oder wo er weit ist.
00:24:36: Auf der einen Seite könnte man denken okay Da sind vielleicht oft Leute, die einfach durch ihre Schutzmechanismen, wo die Schutzmechanesmen und die Kompensierungsmechanisten so stark sind.
00:24:48: Dass sie halt
00:24:49: einfach
00:24:50: Overperformer sind, weil das halt deren Methode ist sich zu schützen.
00:24:56: Die sind so gut darin.
00:24:57: Und haben natürlich trotzdem krasses Imposter-Syndrom.
00:25:00: Hört mir auch oft von Leuten, die viel erreichter.
00:25:04: Auf der anderen Seite glaube ich aber auch manchmal ist es vielleicht genau das Gegenteil auch der Fall dass gerade Leute, die irgendwie vielleicht so einen leichten... Also die kein wirkliches Schamgefühl haben.
00:25:17: Die eben nicht sich dafür schämen oder die das gar nicht berührt wenn man sie als Betrüger bezeichnen und so weiter, die das irgendwie cool finden.
00:25:26: Dass die vielleicht auch oben landen und erfolgreich sind
00:25:29: usw.,
00:25:29: aber es sind zwei Extreme entweder ganz stark kompensieren oder halt vielleicht irgendwie irgendeine Form von sociopathischer Pathologie zu haben, so dass man einem scheiß egal ist.
00:25:43: Aber das war jetzt nur mein Gedanke gerade.
00:25:45: Kannst du damit irgendwas anfangen oder bin ich voll auf random?
00:25:51: Ich kann mir das vorstellen und es ist auch so... Es gibt so... Ich decke im Buch so Imposta-Mythen auf.
00:26:04: Und ein Mythos den wir uns oft erzählen.
00:26:10: Also wenn ich das Gefühl habe, ein Betrüger zu sein oder eine Betrüggerin da muss das ja so sein.
00:26:16: So wendig das fühle.
00:26:17: und es ist aber nicht so weil Menschen die einen hohen moralischen Kompass haben oder den sehr ausgerichtet ist, denen ist das eben total wichtig korrekt zu handeln ethisch zu handelen.
00:26:35: Deswegen sind diese Gedanken eher da, ich könnte ein Betrüger sein.
00:26:39: Jetzt kommen wir zu dem, was du eben gesagt hast.
00:26:41: Menschen die das gar nicht haben... Also Menschen, die wirklich betrüger sagenbar jetzt mal so sind, stellen sich die Frage gar nicht.
00:26:52: Die zweite Gruppe, die du angesprochen hast und deswegen kann ich mir durchaus vorstellen dass das so die beiden Extreme sind.
00:27:00: Und die Frage, die man sich stellen darf oder Ja, oder den Mythos mit dem man aufräumen darf.
00:27:07: Wenn du dir die Frage stellst ja zeigt das ja schon was zu finden moralisch also dass es dir wichtig ist ethisch zu handeln moralisch korrekt zu handelen und dann bist du höchstwahrscheinlich kein Betrüger.
00:27:21: Ich finde auch diese Differenzierung schön dass man sagt ja ich habe in manchen Situationen vielleicht nicht korrekte Handelt.
00:27:29: Also der Unterschied zwischen ein betrüger sein ein Mensch zu sein, der in manchen Situationen trügerische Handlungen getan hat.
00:27:41: Das Extrem zu nennen bin ich einen Mörder oder bin nicht ein Mensch, der an den Wort begangen hat?
00:27:46: so Ich glaube das ist auch schon mal irgendwie ein krasser Switch wenn ich denke ich habe einen hohen moralischen Kompass und ich muss immer aufpassen ich darf kein Betruger sein.
00:27:54: es heißt ja nicht dass sich keine Fehler machen kann mehr passieren aber Das ist auch okay, dann muss man das anerkennen.
00:28:01: Da muss man damit arbeiten und so weiter.
00:28:04: was ja fast übersprungen haben wo ich gerne darauf hin zurück möchte ist Ich habe eben gesagt boah ich glaube ich bin alles davon aber da hab' ich ein zwei weitere Sachen von dir gehört.
00:28:14: aber sag' ah ok das bin ich nicht So.
00:28:20: Du hast in dem Buch so eine Art mal so einen groben richtungsweisenden Selbsttest Wo man für sich selber einfach mal gucken kann, okay was sind so meine Schämata?
00:28:33: in was Für bereiche fall ich und so?
00:28:36: also amachst du kurz einmal was über diesen test sagen wie man den machen kann?
00:28:40: und b Vielleicht im zweiten schritt würde mich interessieren sind denn dann je nach dem was für einen archetypen vielleicht ist oder Sagen wir ich bin siebzig prozent der zehn prozent er zwanzig Prozent der oder irgendwie sowas?
00:28:56: Verändern sich dann auch grundlegend die Empfehlungen, wie man damit umgeht.
00:29:03: Oder verändert sich das in Nu-Orson?
00:29:05: Wo man so ein bisschen mehr ... Ah!
00:29:06: Man könnte hier mehr justieren und so was.
00:29:10: Also zwei
00:29:10: Fragen suchen.
00:29:11: Der Selbsttest ist angelehnt auch an die Studien von den beiden Psychologinnen.
00:29:17: also das habe ich mir jetzt nicht einfach nur jetzt auf.
00:29:21: aus den Fingern gesogen, sondern wirklich geguckt.
00:29:23: Hey was sind so die Kriterien?
00:29:26: Die Gedanken, die wir oft haben und das ist aber auch super simpel von eins bis fünf also multiple choice ich glaube vierundzwanzig Fragen.
00:29:37: und da sind zum Beispiel so Gedanken wie wenn mir etwas gut gelingt habe ich direkt Angst dass ich es beim nächsten Mal nicht hin kriege oder mich Leute loben oder mir einen Kompliment machen, ist mir das eigentlich unangenehm.
00:29:53: Weil ich Angst habe dass sie dann beim nächsten Mal enttäuschen.
00:29:56: So!
00:29:57: Oder wenn ich auf mein Leben gucke, ist da so dieses nagende Gefühl von poh ey, eigentlich hätte ich mehr erreichen müssen.
00:30:03: Das sind jetzt immer so... aber ich glaube, das sind so Fragen die kennen viele von uns.
00:30:09: oder diese Gedanken und je nachdem was du da eben ankreuzt habe ich nie, hab' ich manchmal, hab', oft und erteile ich das dann in verschiedene Typen.
00:30:23: So erste Stufe ist eben so hey der Selbstzweifel ist leise, also es ist jetzt noch nicht das klassische Impostasyndrom aber er wartet immer auf die richtigen Momente um sich da festzusetzen.
00:30:37: Und dann geht's halt weiter.
00:30:38: Der Selbstzwiefel ist laut sehr laut und bis hin.
00:30:42: hey das Impostasyndrom reguliert eigentlich dein Leben übernimmt dein Leben.
00:30:47: Das merkst du auch schon an deiner Psyche, an deinem körperlichen Befinden und da geht es noch gar nicht so sehr um die Archetypen oder um die Strategien, die du anwendest.
00:30:59: Da komme ich dann hinterher im Buch drauf und ich glaube wenn man sich bei Strategien wieder erkennt das ist sehr konkret.
00:31:08: also ich habe ja eben auch sehr konkrete Beispiele genannt glaubt man weiß zum Beispiel Sabotage-Betreiber, dann weiß ich, ich muss mir eigentlich faire Chancen mal setzen als Lebensstrategie.
00:31:23: Mir selbst das Wert sein, mir eine faire Chance zu geben.
00:31:26: Also mir genug Zeit einzuhäumen bei Vorläufen oder bei anderen ist es Grenzensätze ganz klar zu sagen.
00:31:34: Das kann ich jetzt nicht machen.
00:31:36: Übrigens auch gehe ich im Buch hinterher noch drauf an mit... das dann umzusetzen.
00:31:41: auch, weil wenn ich dann sage okay, ich habe jetzt an mir gearbeitet.
00:31:45: Ich mache jetzt nicht immer noch jede extra Aufgabe.
00:31:49: Dann weiß ich es für mich so, mir das selbst auf dem Sofa zu sagen
00:31:54: ist
00:31:55: die eine Sache genau.
00:31:57: Wie bringe ich das in die Welt vor allem?
00:31:58: Wenn die Leute ja durch mein bisheriges Verhalten vielleicht auch gelernt haben
00:32:05: Ah,
00:32:05: er ist jemand mit dem kann man so oder er macht immer so oder da da da und so weiter.
00:32:10: Auf einmal ist man anders dann spielt man halt für dieses System nicht mehr die Rolle, die man vorher gespielt hat und dann führt es ja auch zu können sowieso, ne?
00:32:18: Da muss man ja auch gucken okay wie setze ich das im Aussen um, wie kommuniziere ich das noch weiter?
00:32:22: Okay cool super!
00:32:23: Auch in familiären Konstrukten... Ich gehe einmal auf den Beruf ein, einmal familiäre Konstrukte, einmal Freundschaft und eben genau.
00:32:32: Da beschreibe ich eben das System Mobilee und die Teilchen des Mobilees sind irgendwie im Gleichgewicht.
00:32:39: Das heißt aber nicht, dass es bisher ein gesundes Gleichgewichts war.
00:32:42: Vielleicht was du das Gegengewicht, was alles getragen hat?
00:32:45: Jetzt willst du das nicht mehr!
00:32:47: Wie gesagt jetzt weißt du das, aber es ist eben etwas anderes dir selbst auf dem Sofa zu sagen oder in einem Raum voller Leute und das auszusprechen oder auch zu sagen ich bin auch bereit zu gehen dann so weil was dann passiert ist ja das was wir eigentlich seit unserer Kindheit versuchen zu vermeiden, Spannung.
00:33:08: Und es ist ja viel einfacher zu sagen, ich weiß was, ich mach's doch wieder oder das ist schon okay weil dann ist die Spannungen wieder vorbei.
00:33:15: so und da gibt es eben je nach Typ verschiedene Strategien.
00:33:23: und was auch ganz wichtig ist, ist eben auch lernen mit den eigenen Emotionen zu arbeiten.
00:33:30: Da habe ich viele kleine Übungen also Mit Angst.
00:33:33: Ich meine, wer kennt nicht das Gefühl Angst?
00:33:36: Scham!
00:33:37: Auch ist auch so eine Imposter-Emotion weil Schuld ist ja sogar so dieses Ey du hast was falsch gemacht aber Scham ist so Du bist falsch und das lässt uns verstecken.
00:33:53: Dieses ganze Imposta Versteckspiel ist viel getragen von Scham.
00:34:01: ich bin nicht richtig als Mensch.
00:34:05: Es ist zum Beispiel auch so ein Mythos, den ich da aufdecke.
00:34:09: Wenn die Leute sehen würden wer ich wirklich bin dann respektieren sie mich nicht mehr.
00:34:17: und das ist genau das Gegenteil.
00:34:19: es gibt dem beautiful mess effect.
00:34:21: heißt er dass es eben in dem moment wo ich einfach mich nicht mit zusammenhalte dass die leute das als ... schön empfinden, als anziehend empfinden... ...als respektieren und sagen.
00:34:38: Wenn man das nicht schon mal erlebt hat,... ...und da gibt es ja ganz viele kleine Möglichkeiten in der Freundschaft,... ...dass jemand im Geheimnis was einpeinlich ist, irgendwie sagt dann eine Ahnung und sagt,... ..."Mensch ich respektiere dich total dafür, dass du das sagst und wow oder... ...ach krass mir geht's auch so.
00:34:55: oder in einer
00:34:56: Partnerschaft.".
00:34:56: Dann sagt Boah ich habe diese... dieses Geheimnis oder diese Fantasie, oder was eine andere sagt.
00:35:01: Ah okay ey that's fine!
00:35:03: Oder halt in anderen Kontexten.
00:35:05: Ich glaube wenn man das noch nicht erlebt hat...
00:35:08: Das ist schwer vorstellbar?
00:35:10: Dann
00:35:10: ist er schwer vorstellbar weil dann denkt man nämlich hey nee, niemand darf rausfinden wie ich wirklich bin.
00:35:18: aber auch in meiner Erfahrung ist es so wenn man es in einem Wenn es an einem sicheren Rahmen passiert, also wenn man sich nicht irgendwie mit völlig entblößterm Herz vor eine Horde Leute stellt die einen wirklich Schaden wollen.
00:35:33: Dann kann's dahin losgehen.
00:35:35: Aber wenn man das im kleinen übt oder wenn man in geschützten, normalen Rahmen erfährt intensiviert es in den allermeisten Fällen eigentlich Respekt und Liebe, Freundschaft und Anerkennung von anderen gegenüber und das ist... Das ist eine krasse Erfahrung.
00:35:54: Weil wir eben immer das Gefühl haben, ich bin alleine, so wie ich bin...
00:35:59: Und eine Sache noch, die da zukommt, weil es habe ich das Gefühl manchmal, dass wenn so lange man denkt so, boah!
00:36:06: Ich bin alleine und bin nicht richtig... Da sieht man das auch in der Welt da draußen.
00:36:10: Genau.
00:36:11: Und manchmal, wenn man dann irgendwann selber an den Punkt kommt und sagt hey, ich Bin jetzt eigentlich genug oder ich Bin ein liebenswerter Mensch oder whatever, da kommen Leute und sagen ja Ich fand dich schon vor zwanzig Jahren total toll und man hat das aber nie gespürt.
00:36:25: Man hat nie gesprüht, boah da wollte jemand mein Freund sein oder ja er fand mich nett oder jemand fand mich lustig oder so.
00:36:31: Das kommt gar nicht bei einem an weil man dieses Sessler hat.
00:36:34: Das heißt es ist ja eigentlich doppelt und dreifach und vierfach fantastisch wenn man lernt sich ein bisschen freizumachen in diesem Impostersyndrom usw.. Weil das nicht nur, es hat ja nicht nur einen Effekt so.
00:36:53: Ah gut ich fühle mich mit mir selbst ein bisschen entspannter sondern Es bedeutet dann gleichzeitig auch Boah Das Feedback von anderen kommt viel schöner bei mir an.
00:37:01: Ich kann vielmehr zulassen dass andere Menschen mich lieben oder Mit mir befreundet sein wollen Oder mich nicht toll finden, mich witzig finden Mich großzügig finden oder so.
00:37:13: Wow!
00:37:14: Das heißt was Geile dabei ist.
00:37:16: also hey everybody go Geht dem mal, geht der Bock.
00:37:21: Weil das Geile dabei ist ja dass man denkt, man macht einen Schritt aber dieser eine Schritt löst fünf aus.
00:37:32: Das ist wie so man investiert ein Euro und boom!
00:37:35: Der Aktienmarkt geht hoch auf einmal mal zehn Euro statt zwei.
00:37:39: So, das ist ganz wundervoll.
00:37:42: Total und genau und als Zweifel selbst zweife machen halt sehr einsam.
00:37:48: Das nenne ich auch die Einsamkeit des Zweifels.
00:37:53: Und da eben, the beautiful mess effect zeigt dich und... Ich praktiziere das.
00:38:01: Entschuldigung!
00:38:01: Alles gut.
00:38:03: Nur kurze Frage.
00:38:04: Beautiful mess?
00:38:06: Ist das eine Wortschöpfung von dir
00:38:07: oder...?
00:38:07: Nein, nein, nein.
00:38:08: Ich habe leider die Studie jetzt nicht sein, was es ist.
00:38:10: Ist nicht vor mir.
00:38:11: Okay, gut aber du weißt ja, warum ich's so gelacht hab eben auf beautiful mess.
00:38:16: Weil wir doch unser Beautiful Mistake-Erlebnis hatten.
00:38:22: und dann dachte ich, das wäre ja witzig wenn sie jetzt da sind.
00:38:25: Nein, nein, nein!
00:38:26: Das
00:38:26: ist... Aber es ist ein schöner... Es fangt
00:38:28: auch schön.
00:38:30: Schöner zu sein.
00:38:31: Also nur ganz kurz... Wir haben natürlich viele Running Gags aber wir haben den Running Gag Beautiful Mistakes weil wir waren in Rom.
00:38:40: Darf ich das erzählen?
00:38:41: Wir zählen gemeinsam.
00:38:42: Fangen
00:38:43: du mal an!
00:38:44: Wir waren
00:38:44: in Rom und wir haben Pasta gegessen.
00:38:47: Übrigens, es ist ja auch mein Selbstzweifel.
00:38:49: Du fängst an jetzt.
00:38:51: Ja, und da ist auch was, was ich ... Jetzt wird's doch wieder ein Coaching-Gespräch.
00:38:58: Nein, weil es ist auch etwas, woran ich persönlich gearbeitet habe in den letzten Jahren, wo ich mich bewusst gesagt hab, ich will das ändern bei mir.
00:39:06: Anyways, wir sitzen in Rom, wollen Pasta essen.
00:39:08: Wir kriegen da irgendwie ein Tellerpasta, wir waren das schon mal.
00:39:10: Das hat ganz gut geschmeckt irgendwo in irgendeinem Dings.
00:39:13: und dann kriegen wir Pasta.
00:39:14: Und die hatten zwei verschiedene Sorten von, weiß ich nicht sagen jetzt mal Spaghetti.
00:39:19: Die einen waren mit Wirsing... Rüffel?
00:39:23: Und die anderen mit...
00:39:25: Egal!
00:39:25: Indiviensalat.
00:39:27: Mit Salat.
00:39:27: Aber auf der Pasta drauf
00:39:29: ja.
00:39:29: Also eine war mit Salat, einer war mit Rüffen.
00:39:32: Dann hast du die mit Salad bestellt.
00:39:34: Mit Indivien also ist es
00:39:36: die Soße.
00:39:36: Irgendes Soße so.
00:39:38: Und dann kam halt ein Teller mit und du bist nicht so Trüffel-Fan.
00:39:41: So,
00:39:42: manchmal aber nicht so ne?
00:39:44: Dann kam halt die Nudeln und es waren halt die mit Trüppeln.
00:39:49: Und daraufhin habe ich gesagt, das sind doch die mit Drüffeln!
00:39:54: Und du so, nee, ist okay nix sagen, ich esse jetzt die... Moment wir haben uns eben noch darüber unterhalten und du hast doch extra gesagt boah also auf Trüpfel hab' ich ja gar keinen Bock.
00:40:09: Und jetzt stehen da die Trüffel.
00:40:11: Das hat der Typ falsch verstanden?
00:40:14: Auf jeden Fall haben wir dann darauf hingesagt, das ist hier die falsche Pasta.
00:40:16: und da hat der Typ schon ganz krass rehat ihr den Teller so weggerissen, so ganz knapp an deiner Gesicht vorbei.
00:40:22: Da war ich schon so.
00:40:22: wow, jetzt aber weird!
00:40:24: Dann kamen der Typ einfach innerhalb von... ...fünfundzwanzig Sekunden wieder, hat einen anderen Teller Pasta dahingestellt.
00:40:33: Nee nicht ein Andern!
00:40:35: Sie hat den gleichen Teller Pasta da wieder eingestellt und die haben einfach auf die Trüffelsauce, die schon auf dem Teller war oben drauf.
00:40:41: Endivien-Sauce
00:40:42: gemacht?
00:40:42: Einfach noch
00:40:42: eine Löffelendiviensoße gemacht.
00:40:45: Ja!
00:40:48: Und du... Ich soe, ey das ist ja beides, Alter was denn da
00:40:51: los?!
00:40:51: Und Du meintest dann halt wieder ... Nee, nee, nee es egal ich ess' das jetzt.
00:40:57: Das geht nicht.
00:40:58: So!
00:40:59: Und ich muss dazu aber sagen dass ich für mich Dass das jetzt nicht so rüberkommt, als wäre ich da jetzt irgendwie der ... weißte?
00:41:09: Ah, dass ich für mich in den letzten Jahren mir halt quasi als Ziel gesetzt habe.
00:41:14: In solchen Situationen was zu sagen!
00:41:17: Weil ich früher auch eigentlich eher immer so war ey komm ey... Was soll ja
00:41:20: scheiß?!
00:41:21: Was soll der
00:41:21: Stress?!
00:41:21: Fuck it!
00:41:23: Aber dann bin ich einfach so ey Ich möchte lernen ähm Das zu äußern.
00:41:29: Ich will keinen Stress mit irgendwem anfangen aber es ist absolut in Ordnung zu sagen ey Ehrlich gesagt, wir hätten gern die andere Pasta.
00:41:40: Musst ja gar kein Stress sein.
00:41:42: oder wenn irgendwas nicht geschmeckt hat oder wenn irgendetwas ist so einfach zu sagen so ehe ehrliches Feedback und so weiter.
00:41:48: Und das wundersame ist dass es in neun neunzehnt Prozent der Fällen die Leute total open minded dafür sind.
00:41:55: Es sind neun Neunzehn Prozent der Fälle, wenn man sagt so.
00:41:57: Entschuldigung ich war gerade hier in einem So- und So Hotel auf meinem Zimmer.
00:42:02: Ich gucke auf eine Wand.
00:42:03: Habt ihr vielleicht eins oder zwei mal nicht auf einer Wand geguckt?
00:42:05: Neunneunzehntefälle sagen Leute.
00:42:07: Klar!
00:42:08: Ich check mal kurz.
00:42:10: In dem Fall war es nicht so.
00:42:13: In diesem Fall hat er tief, war sauer und hat dann gesagt
00:42:18: Ja Erster hat dann gesagt, ja was ist denn das Problem?
00:42:21: Er sei rumgeschrieben.
00:42:21: Da habe ich gesagt Junge du kannst nicht machen!
00:42:23: Du kannst nicht einfach eine zweite Soße da drauf tun, was ist bei dir
00:42:26: los?!
00:42:27: Und dann hat er sich beruhigt und kamen an den Tisch und meinte dann halt zu uns...
00:42:32: Ja also die meisten unsere Kunden finden es total toll weil sie sagen dann hey what a beautiful mistake What
00:42:52: a beautiful mistake!
00:43:15: zu bleiben beim Beautiful Mess.
00:43:19: Ich kenne das ja auch total so, also du weißt ja ich bin ja eigentlich ein einsiebter Krebs und it doesn't come natural auf Events zum Beispiel zu gehen.
00:43:31: So na?
00:43:32: Das ist für mich da jetzt keine Angst aber ich weiß es nicht.
00:43:37: Ich bin jetzt nicht einen Socializer Jetzt habe ich mir das aber mehr angewöhnt, mal zu sagen ja und auch mich mit Leuten zutreffen.
00:43:48: Und es ist jedes Mal schön!
00:43:51: Das ist jedesmal schön und... Ich gehe aber auch mit einer anderen Haltung da rein.
00:43:56: eben nicht.
00:43:57: oh jetzt hier impostermäßig nicht anpassen oder wenn es jetzt was businessmäßiges ist, dann nur über mein Business zu reden.
00:44:06: Oder eine gewisse Person ist wo es vielleicht eher um Spiritualität geht und darüber zu reden sondern einfach so wie ich mich jetzt in dem Moment fühle Und Dann reden die Leute auch wie sie sich jetzt im Moment fühlen und das ist total schön weil man sich auf einer menschlichen Ebene begegnet und ich Total.
00:44:24: oft ist es glaube ich so dass wir das Gefühl haben Hey, alle gucken uns an.
00:44:30: Die denken jetzt was macht die hier?
00:44:31: Oder weiß ich nicht... Wir gehen früher von der Veranstaltung oder vom Geburtstag.
00:44:39: Was weiß ich was?
00:44:39: weil wir meinen hey mit mir redet ihr eh keiner aber vielleicht haben sie gerade darauf gewartet dich genau jetzt anzusprechen weißt du.
00:44:46: Aber wir sehen das durch unsere Brille und haben da so Strategien eben auch die wir anwenden die uns total isolieren sind zum Beispiel die ganze Zeit in der Selbstbeobachtung.
00:44:59: Ich weiß nicht, ob ihr das kennt also sitze ich jetzt richtig sage ich das Richtige.
00:45:04: und kein Wunder dass uns wenn wir das machen so diese selbst Überwachung soziale Interaktion noch total erschöpft weil wir haben ja nicht einfach nur geplaudert sondern wir haben uns eigentlich die ganze zeit selbst kontrolliert.
00:45:17: Klar ist das anstrengend.
00:45:21: Und da einfach mal zu... Das mache ich auch öfter, um zu merken, ey, das passiert jetzt
00:45:26: gerade?
00:45:26: So, ich beobachte mich jetzt die ganze Zeit selber und dann einfach mich wahrzunehmen im Raum so wie fühlen sich meine Füße auf dem Boden an.
00:45:36: was sehe ich also nicht den Blick auf mich richten was sehe Ich im Raum und dann zurück zur Unterhaltung einfach zu kommen.
00:45:44: So Kleinigkeiten können auch total helfen Weißt du?
00:45:47: Ja, voll gut.
00:45:49: Dafür muss man aber A wissen... Ich habe die Tendenz dazu, dass so und B dann auch die Strategie haben.
00:45:58: Also A muss man wissen, ach
00:45:59: krass!
00:46:00: So bin ich, so reagiere ich vielleicht aus denen und den Gründen.
00:46:03: Das ist mein Schutzmechanismus.
00:46:04: Man muss es durchdringen.
00:46:05: Dann muss man lernen das zu erkennen und die Strategien dann verinnerlichen.
00:46:10: hast Du hat sich Dein Umgang mit deinem Imposser-Syndrom durch das Schreiben dieses Buches noch mal verändert?
00:46:19: Voll.
00:46:19: Ich habe das Buch geschrieben, was ich schreiben musste so und ich glaube dass würde ich jetzt über kein anderes von meinen Büchern sagen weil man du kennst mich so gut wie niemand anders.
00:46:31: und ja also selbst zweifel sind wir jetzt nicht fremd so und da reden wir auch drüber.
00:46:40: Das ist genau das Buch, was ich schreiben musste.
00:46:43: Es ist wie so ein bisschen Self-Therapie auch, weil ich einfach merke... Ich bin ja auch dafür viel recherchiert und gesehen, das sei es total normal!
00:46:53: Also ich kann da wirklich den Finger drauflegen und habe dann auch im Umgang andere Strategien entwickeln können.
00:47:01: Also ich hab ganz viele Übungen um mit Scham umzugehen, mit Schuld oder Entschuldigung weißt du?
00:47:10: da so eine Übung Entschuldigungsdiät.
00:47:12: Da bin ich drüber gesteupert, weil ich sage ständig Entschuligung für alles.
00:47:16: Sorry!
00:47:17: Diese kleinen Sorrys, die immer über die Lippen kommen aber nicht, weil man was falsch gemacht hat oder jemand verletzt hat sondern einfach sorry von meiner Anwesenheit.
00:47:26: Das ist auch wieder dieses vorausallende Gehorsam Aber das macht ja etwas mit uns.
00:47:32: Mit unserem Selbstbild.
00:47:35: Ich störe... Ich bin nicht auf Augenhöhe mit den anderen.
00:47:40: Und ja, es hat sich vieles verändert für mich auch.
00:47:48: Ich habe auch so ein paar körperliche Übungen dem Nervensystem weil ich das weißt du ja auch?
00:47:53: Ich hab dann oft Schwierigkeiten durchzuschlafen und das ist halt auch...
00:47:58: Ich dachte, der ist meine Schuld!
00:47:59: Ja deine auch, weil du schneisst.
00:48:01: aber ich merke natürlich wenn ich innerlich angespannt bin Das Schnarchen stört mich dann noch mehr.
00:48:07: Ja, das... Bum!
00:48:09: Aber nicht nur deswegen
00:48:10: stört euch das.
00:48:11: Nein, nein, nein.
00:48:12: Ich behaupte nicht, dass es dein
00:48:14: Problem ist.
00:48:15: Nicht meine Schuld.
00:48:16: Aber ja, aber das ist ja so.
00:48:18: was kann ... Schneichterpartner klar kann man versuchen, aber man hat nun einen gewissen Einfluss darauf.
00:48:26: und wenn man dann erkennt okay, wenn ich mich so reguliere oder eben nicht intensiviert ist das oder ich kann besser damit umgehen
00:48:33: usw.,
00:48:33: da kann man ja zumindest auf den Teil dem man selbst irgendwie halbwegs regulieren kann, zugreifen.
00:48:40: Nein!
00:48:41: Das ist
00:48:41: natürlich meine Schuld.
00:48:43: Aber wie man eben dann auch sich beruhigen kann im Schlaf, weil wenn du nicht schlafen, der Körper ist ja so die Werkstattschuldigung des Schlafes.
00:48:52: Ja?
00:48:53: So.
00:48:53: aber wenn nie quasi das Staatssignal kommt, du kannst jetzt schlaven, weil du dir ständig Gedanken machst... Du hast so ein Problem.
00:49:02: Es ist genauso wie wenn du ... Über setztsig
00:49:04: Prozent der Menschen in Deutschland haben Probleme im Einschlag.
00:49:06: So und was?
00:49:08: da habe ich, das mache auch selber viele Visualisierungen,
00:49:13: Arztgebung... Das sind all die Visualisierung Art, das sind alles Methoden auch die in dem Buch
00:49:17: sind?
00:49:17: Alles Methoden im Buch sind.
00:49:20: es ist genau so wie Ich bin jetzt niemand der das Leben also ich bin jetzt Niemand der sich versteckt.
00:49:25: Ich bin eigentlich jemand der in Angriff geht.
00:49:27: aber auch dass wenn du ständig in diesem Alarm bereit dieser Alarmbereitschaft bist, das macht auch was mit deinem Körper.
00:49:36: Du kannst dich nicht regenerieren ohne da zu sehr jetzt reinzugehen aber du hast weniger weiße Blutkörperchen die eigentlich die Schutzgruppe sind um dich eben wieder fit zu halten, also bis anfällig.
00:49:51: Das kennen wir doch alle!
00:49:51: Also müssen ja gar nicht so in die Biologie reingehen.
00:49:54: Wenn wir angespannt sind werden wir öfter krank wenn wir die ganze Zeit irgendwie durchmachen.
00:50:06: Wir haben halt Sympathikus und Parasympathicos der eine ist halt sympathischer dieser Bodyguard eigentlich nur Notfällen beschützen soll und eben uns mit Stresshormonen flutet.
00:50:18: Aber wenn er halt immer aktiv ist, dann kommt irgendwann dieser Parasympathis aber nicht als Erholung der Weise Gärtner wie ich ihn eigentlich nenne sondern das ist eigentlich ein Gärtnere der sagt Alter Gartentor ist geschlossen Ich kann nicht mehr so Und wir schaffen es damit umzugehen eben uns zu regulieren.
00:50:37: So ja und da habe ich auch Viele Übungen hat mir wirklich geholfen, das Buch.
00:50:45: Und am Ende vielleicht auch um den Kreis zu schließen – ich weiß nicht ob es jetzt schon so früh ist dafür –
00:50:52: aber
00:50:55: die Eingangsfrage, die du gestellt hattest war ja hey kann ich das loswerden meine Zweifel oder lerne ich anders damit zu leben?
00:51:06: Ich bin sie nicht los geworden und es ist okay!
00:51:10: Aber die sitzen halt nicht am Steuer.
00:51:12: Und ich glaube, es ist okay immer mal wieder zu zweifeln.
00:51:21: Weil auch vor allen Dingen wenn wir dieses Leben erfahren kommen ja auch immer neue Sachen so.
00:51:27: die habe ich noch nie gemacht oder neue Leute kennen keine Ahnung wie sie auf mich reagieren.
00:51:33: aber dass mich das eben nicht abhält und ich hatte mir zum schreiben am Anfang auf dem Bildschirm so ein Posted gemacht.
00:51:45: Es muss nicht perfekt sein, es muss nur ehrlich sein.
00:51:48: Und am Ende des Buches habe ich da auch noch mal drauf geguckt und kann das so unterstreichen.
00:51:53: Das muss nicht perfekt sein, das muss ehrlich sein – und das ist es!
00:51:58: Ich glaube, dass ist der Schlüssel für all das.
00:52:02: Dass wir ehrlich sind erstmal mit uns selbst und dann dadurch auch miteinander.
00:52:12: Die Methoden und die Mittel und auch die Reise und auch Geschichten und vor allem kurze Gedichte sind in diesem Buch.
00:52:23: Ich habe es nicht ganz durchgelesen, aber ich hab natürlich reingelesen weil klar, ich war ja dabei während du's geschrieben hast und was mir aufgefallen ist vor allem diese... dass das so eine erzählerische Ebene hat.
00:52:37: also da ist jetzt
00:52:39: kein Ratgeber.
00:52:41: Ist jetzt nicht nur ein Sachbuch sondern du beschreibst es anhand von Geschichten, anhand vom Beispielen.
00:52:49: Das für Menschen, wir denken ja oft in Allegorien und vergleichen.
00:52:56: Und finden uns dann darin wieder und so.
00:52:58: Da hast du da viel drin!
00:52:58: Und eben auch dieses Durchatmen immer mal mit diesen Gedichten, diesen Reflektionen und so... Ich fand das was ich gelesen habe sehr engaging also sehr reintaucht.
00:53:12: Ich fand es auch recht außergewöhnlich geschrieben für einen Ja, für das was man sonst eigentlich so ein Ratgeber oder so ein typisches Coaching Buch und so weiter nennen würde.
00:53:23: Und ich spüre ja auch also nicht nur dass ich jetzt mit dabei war aber du hast gar nichts zu viel geredet über dieses Buch.
00:53:30: Du hast natürlich mehr gerede darüber wie viele Seiten habe ich?
00:53:34: Was ist jetzt lektoriert und was nicht?
00:53:35: Also wir haben über den technischen Aspekt viel gredet.
00:53:37: Wir haben gar nicht so viel über deinen inhaltlichen Prozess gereden.
00:53:41: Aber ich hab gemerkt, dass du zum Beispiel auch während des Buchschreibprozesses ein zwei Sachen geändert hast, Okay, ich treffe mich nicht mehr mit Leuten.
00:53:48: Ich nehme mir die Zeit und gehe mehr
00:53:49: raus.".
00:53:50: Es ist ja parallel dazu quasi entstanden – auch ein oder zwei andere Sachen noch!
00:53:55: Also ich habe mitbekommen wie du im Prozess des Schreibens auch bei dir Veränderungen angestoßen hast.
00:54:06: Und ich bin natürlich befangen, weil ich kenne das ja recht gut.
00:54:15: Aber von dem was ich da gesehen habe, also ich finde es ist ein bestes Buch bisher.
00:54:18: Also nicht dass die anderen nicht gut sind aber das Beste im Serien von... Es hat halt echt mehrere Ebenen und es hat eine schöne Tiefe und so.
00:54:26: Das haben mir super gefallen!
00:54:28: Und ja leider hab' ich dir jetzt so das Schlusswort irgendwie genommen weil du hast eigentlich das perfekte Schlusswort gesagt und jetzt habe ich das irgendwie so weggequasselt
00:54:41: Und da wollte ich nochmal kurz was zu sagen.
00:54:45: Das war mir gar nicht so bewusst, aber... Ach
00:54:47: Sie machen gar keine Abschlusswörterzeit.
00:54:48: Boom!
00:54:48: Let's go!
00:54:49: Weil
00:54:50: du das gerade noch mal mit den Gedichten erwähnt hast und dass es eigentlich gar nicht üblich ist.
00:54:56: Es ist kein typisches Coaching-Buch.
00:54:58: Und das merke auch, dass sich da mich mehr selbst gefunden habe.
00:55:05: Weil ich nie... Also jetzt keine Wertung, aber ich glaube, ich bin nicht einfach von meiner Art jetzt in der Coaching-Bubble erwartet.
00:55:16: Und ich habe immer geguckt, sowohl wie es eigentlich mein Platz und man ist dann so ein bisschen.
00:55:20: muss ich mich jetzt daran orientieren?
00:55:21: oder daran orientiert muss das sein?
00:55:24: In diesem Buch habe ich mich komplett davon gelöst.
00:55:30: Weißt du?
00:55:31: Deswegen habe ich auch diese Elemente mit einfließen lassen und ich glaube dass es auch selbst Zweifel los werden Und nicht Authentizität, da spreche ich auch drüber.
00:55:48: Ich kann dieses Wort nicht mehr hören, das ist ja eigentlich zum nächsten Marketinginstrument geworden.
00:55:53: Aber echt so.
00:55:55: hey du seien es okay wie du bist und da ist auch ein Platz für.
00:56:00: Das ist sogar that's the beautiful thing.
00:56:07: Heute höre ich auf die Zweifel und dann hat das das gehalten.
00:56:10: was verspricht?
00:56:11: Das Buch.
00:56:13: Ey vielen Dank!
00:56:14: Für deine Zeit des Buches quasi jetzt am Start.
00:56:18: Also wenn ihr diesen Podcast direkt bei Veröffentlichung gehört, dann habt da noch zwei drei Tage Zeit bestelltes Ding und gerennt.
00:56:24: zur lokalen Buchhandlung wirklich.
00:56:26: Dann liegt das direkt bei euch sobald es erscheint am Montag.
00:56:32: Alle Links dazu packt wer natürlich in die Shownotes.
00:56:36: Ich danke dir für deine Zeit aber ich danke dir auch dafür dass du wirklich seit Jahren die Arbeit selber machst von der Du sprichst dass du mal in größeren Schritten, mal in kleineren Schritten wie wir alle auf diesem Weg gehst.
00:56:52: Dass du trotz deiner eigenen Selbstzweifel immer wieder aus dem Einsiedlerkrebs Gehäuse rauskommst und das was du erfährst mit anderen Menschen teilst und es Leben von anderen Menschen leichter machst, humorvoller machst In Austausch gehst.
00:57:15: ganz großes Dankeschön dafür.
00:57:17: Mit anderen Menschen meine ich auch mich.
00:57:20: Und... Es ist eine Freude, mit dir das Leben zu zahlen und es ist eine freude, bei deinem Buch zu quatschen.
00:57:28: Dankeschön!
00:57:28: Danke!
00:57:33: Das ist it!
00:57:33: Wollen wir noch irgendwie einen Joke hinterher?
00:57:36: Ich wollte gerade nicht
00:57:38: so spürt mich freuen, das wollte ich jetzt nicht sagen, weil
00:57:41: du gesagt bist ne Freundin!
00:57:42: Deswegen muss dich so nacken!
00:57:45: Wir können noch ein zwei Beautiful Mistakes jetzt irgendwie reinwauen.
00:57:49: Oh, das war mir auch noch wichtig zu sagen.
00:57:51: So abschließend.
00:57:52: Und zwar, ey!
00:57:59: Du praktizierst was du prädigst denn... ...du bist ein Mensch der anderen Menschen mir und anderer Menschen den Raum dafür gibt einen beautiful mess zu sein und du bist in sehr non-judgmental space.
00:58:17: das ist ganz wundervoll.
00:58:18: danke dafür.
00:58:18: Schönstes Kompliment Das war das Gespräch mit mir und meinem Mann über das Imposter-Syndrom und Selbstzweifel.
00:58:31: Und... Über das Buch.
00:58:34: heute höre ich auf zu zweifeln, was jetzt überall draußen ist!
00:58:38: Werbung, Werbung!