Für mehr Achtsamkeit und Soulpower
00:00:00: Willkommen in der Selbstsensur, dass du bist zu faulen.
00:00:07: Wir alle kennen das und damit wollen wir heute aufräumen!
00:00:16: Hey wie schön, dass Du hier wieder am Start bist bei den Mindful Sessions, bei Deinem Podcast für mehr Achtsamkeit und Soulpower.
00:00:24: Und Heute geht es darum dich zu entlasten und dir zu sagen... Weißt du was?
00:00:30: Du bist nicht faul.
00:00:31: Auch wenn du das von dir manchmal denkst, du bist es nicht!
00:00:33: Du bist erschöpft und das ist ein Riesenunterschied und du solltest nicht erschöpt bleiben.
00:00:38: aber fangen wir von vorne an.
00:00:41: Kennst du das?
00:00:42: Du liegst auf dem Sofa und du willst eigentlich nur kurz durchatmen.
00:00:47: Fünf Minuten einfach mal nichts tun Und sofort meldet sich diese Stimme in deinem Kopf, die dir sagt.
00:00:58: Marnend!
00:01:00: Du solltest doch eigentlich noch... Du solltest doch noch oder du wolltest doch noch heute Sport machen?
00:01:11: Oder du solltest auch noch die E-Mail schreiben?
00:01:16: Du hast schon wieder heute nichts gerissen.
00:01:20: Deswegen reiste ich jetzt zusammen und mach was, aber lieg hier nicht rum.
00:01:27: Und du wolltest dich gerade ausruhen?
00:01:31: Machst du natürlich jetzt nicht!
00:01:34: Aber was du auch nicht machst ist zum Sport zu gehen oder dich an die Aufgabe zu setzen.
00:01:41: Du hängst irgendwo dazwischen in diesem inneren Dialog zu deinen Ungunsten und diesen schlechten Gefühl Und am Ende des Tages fühlst du dich genauso müde wie vorher, weil du hast ja nicht entspannt.
00:01:59: Nur dass du auch nicht mehr geschafft hast und on top noch ein schlechtes Gerissen hast.
00:02:09: Willkommen in der Selbstsensur das Du bist zu faulen!
00:02:24: Das geht uns allen, also dem einen der ein mehr oder weniger so.
00:02:29: Aber wir alle kennen das.
00:02:32: und gerade dann wenn wir uns antriebslos fühlen Wenn wir Dinge vor Uns her schieben wenn wir abends auf den tag zurückblicken und sofort versacken Dann gehen wir ziemlich hart mit uns selbst ins Gericht.
00:02:57: Also ganz selten gucken wir zurück und sagen Mensch, habe ich aber heute zufrieden mit mir?
00:03:05: Nein!
00:03:06: Wir geben uns ganz oft selbst das Etikett faul.
00:03:12: Wir geben ums.
00:03:13: das Etikat ist reicht nicht es hat nicht gereicht.
00:03:18: Wir gehen irgendwie immer mit minus raus.
00:03:22: Dabei stimmt das nicht.
00:03:23: Dieses Etikett faul, stimmt nicht.
00:03:28: und das was du da erlebst ist oft etwas ganz anderes und es nennt sich emotionale Erschöpfung ja?
00:03:36: Und ich gehe heute mit dir zehn Anzeichen durch an denen du erkennst dass du nicht faul bist sondern emotional erschöpft.
00:03:46: und ich möchte dich in dieser Folge einladen Inne zu halten und ehrlich zu dir zu sein.
00:03:55: Nicht um dich zu verurteilen, das kannst du selber wahrscheinlich schon bestens da sind wir ja alle Profis drin sondern um dich besser zu verstehen.
00:04:07: Um ein anderes Bewusstsein für dich zu entwickeln und dann eben auch die nicht noch mehr Druck zu machen sondern aus der emotionalen Erschöpfung herauszufinden.
00:04:22: Aber fangen wir doch mal damit an zu gucken, was ist denn überhaupt emotionale Erschäpfung?
00:04:29: Wovon reden wir da überhaupt?
00:04:34: Erschöpfung entsteht nicht von heute auf morgen.
00:04:37: Emotionale Erschöffungen entstehen, wenn wir unsere Bedürfnisse über einen langen Zeitraum zur Seite drängen.
00:04:45: Wenn wir unsere Gefühle zur Seite drehen und unsere Wünsche zur Seite bringen, dann werden wir einfach nur funktionieren.
00:04:53: Wenn man versucht mitzuhalten oder mehr geben kann als wir bekommen Wenn wir versuchen, einem Bild im Außengerecht zu werden was aber gar nicht unserem inneren Empfinden entspricht.
00:05:12: Also wenn mehr Energie rausgeht als Reinkommen.
00:05:14: Wir geben und geben in der Arbeit, in unseren Beziehungen... Indem auch oft, wie wir uns geben.
00:05:22: Welche Rollen wir einnehmen?
00:05:24: Das ständige Funktionieren machen das müssen nicht zeigen, wie es uns wirklich geht heißt ganz viel geht raus aber sehr wenig kommt rein.
00:05:41: etwas was uns wieder auflädt und dass merken wir am Anfang gar nicht.
00:05:49: Aber mit der Zeit merkt sich das unser Nervensystem.
00:05:53: Dein Nerven-System ist nämlich eigentlich dafür da, dich zu schützen.
00:05:59: Aber wenn es über lange Zeit diesen Stress registriert, diesen Stress immer funktionieren zu müssen mehr zu geben als du zurückbekommst dann ist das festgefroren im Zustand des ständigen Alarms.
00:06:22: Also immer noch anschieben.
00:06:26: Immer noch mehr Druck im Inneren aufbauen, sich immer noch mehr zusammenreißen.
00:06:32: Das können wir für kurze Momente wenn wirklich Stress da ist also wenn wir wirklich mal was zu bewältigen haben Wenn Herausforderungen da sind dafür ist es gut.
00:06:45: dann schütten wir Adrenalin und Cortisol aus so die Notfallapotheke unseres Körpers.
00:06:52: Aber wenn wir uns ständig in diesem Zustand befinden und immer geben und geben noch mehr durchdrücken, nochmal und noch mehr anschieben dann räumen wir diese Notfallapotheke leer.
00:07:07: Da ist da nichts mehr da!
00:07:09: Und unser Nervensystem ist dann einfach am Limit.
00:07:14: Das geht so weit dass eben die weißen Blutkörperchen aufgebraucht werden, die eigentlich unsere kleine Hilfstruppe sind dass wir nicht mehr richtig schlafen können, das heißt unser Körper die Selbstheilungskräfte können nicht aktiviert werden.
00:07:29: Unser Körper kann ich regenerieren und wir fallen tatsächlich in eine körperliche Erschöpfung, die aber erst mal durch diese emotionale Erschöffung ausgelöst wurde weil wir zu wenig zurückbekommen haben.
00:07:44: ja Wetter unseres Lebens erscheint dann grauer als es eigentlich ist.
00:07:49: Wir machen keine Erfahrung mehr abseits der Alltagsbewältigung, abseits des Funktionierens und irgendwann geht's einfach nicht mehr!
00:08:00: Das ist emotionale Erschöpfung weil unsere Emotionen haben da sehr wenig Platz die schieben wir ja immer zur Seite zeigt sich dann auch eben ein körperlicher Erschöpfung.
00:08:17: und hier mal zehn Anzeichen, an denen du das erkennst dass du vielleicht da gerade drin steckst.
00:08:24: Nummer eins Du gehst nicht an Nachrichten also reagierst nicht auf Nachrichten auf Anrufe.
00:08:32: du gehst Menschen aus dem Weg Auch Menschen die du eigentlich liebst zum Beispiel dein Handy vibriert.
00:08:41: Das ist eine gute Freundin.
00:08:43: Aber anstatt dich zu freuen, spürst du direkt diese Überforderung.
00:08:50: Nicht jetzt!
00:08:51: Ich rufe später zurück – das kann ich jetzt nicht auch noch.
00:08:54: Und dann wird aus später Morgen und aus morgen wird nächste Woche.
00:09:00: Dann nagt schon das schlechte Gewissen in dir.
00:09:10: Weil es dir egal ist, weil dann hättest du ja kein schlechtes Gewissen.
00:09:14: Sondern weil dieser Mensch dir total wichtig ist aber Du einfach nicht die Energie hast jetzt in Kontakt zu treten zuzuhören oder Präsenz zu sein oder zu reagieren weil dein Akku einfach leer ist.
00:09:31: und Dann fühlt sich eben selbst das Schöne an wie eine Aufgabe Die Nicht Zu bewältigen Ist.
00:09:41: Rückzug ist dann hier kein Zeichen von Gleichgültigkeit.
00:09:46: Es ist ein Zeichen dafür, dass du nichts mehr zu geben hast und das fühlt sich nicht gut an.
00:09:56: Anzeichen Nummer zwei für emotionale Erschöpfung Du wachst müde auf obwohl du genug geschlafen hast.
00:10:06: Acht Stunden hast er im Bett gelegen fühlst du dich morgens, als wären Lkw über dich rübergefahren.
00:10:17: Als hättest du die Nacht durchgefeiert.
00:10:22: und das passiert eben weil echte Erholung nicht nur ... vom Schlaf abhängt, sondern auch davon ob dein Nervensystem überhaupt zur Ruhe gekommen ist.
00:10:39: Wenn du keine Tiefschlafphase erreichst, kann dein Nervensystem nicht zu Ruhe kommen und dann kann auch der Schlaf nicht wirklich wirken, der ja die natürliche Erholungswerkstatt unseres Körpers ist.
00:10:55: Unser Körper regeneriert sich im Schlaf aber wenn dein Kopf weiter arbeitet und dein System noch auf Hochtouren ist, dann kann es sein dass du schläfst aber nicht tief genug um dich wirklich aufzuladen.
00:11:12: Du kannst da nicht regenerieren!
00:11:14: Du bist... Dann nicht am nächsten Morgen müde weil du nicht schläftest.
00:11:22: Du bist müde, weil du auch im Schlaf nicht wirklich abgeschaltet hast.
00:11:32: Anzeichen Nummer drei für emotionale Erschöpfung.
00:11:37: Dinge, die dir früher nichts ausgemacht haben bringen dich jetzt auf einmal auf die Palme.
00:11:45: Ja?
00:11:46: Jemand schmatzt neben dir oder die Kollegin fragt dich was.
00:11:52: zum dritten Mal oder weiß ich nicht... Dein Mitbewohner hat schon wieder irgendwas verlegt oder die Tasse stehen lassen, also wirklich so Kleinigkeiten, die eigentlich egal sind.
00:12:06: Aber du wirst sehr empfindlich dafür.
00:12:08: Gerade Geräuschempfindlichkeit, das kenne ich auch sehr gut und dann findet man immer mehr Geräuschen, die man sich reinsteigern kann und dann könnte er explodieren auf einmal.
00:12:22: Das sind dann wirklich nur Banalitäten, die aber das Potenzial haben.
00:12:26: Dass sie alles andere überlagern und du dich komplett da reinsteigerst.
00:12:32: Und dann kommt auch die Selbstsensur weil du dir denkst eigentlich bin ich doch nicht so.
00:12:37: Ich bin noch nicht so dass sich Jetzt Leute so kritisiere oder so schnell aus der Haut fahre, aber dein inneres Fass ist eben schon so randvoll dass ein winziger Tropfen reicht um dieses Fass zum Überlaufen zu bringen.
00:12:53: Deine Reizbarkeit hat nichts damit zu tun das du einen zu sensibler Mensch bist oder dass du einen schlechten Charakter hast.
00:13:04: nein die sagt was darüber aus dass da gerade kein Puffer mehr ist.
00:13:12: Da ist nichts mehr da, was dich irgendwie abschirmen kann.
00:13:16: Also der eine berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und alles kann dann dieser Tropfen sein.
00:13:24: Anzeichen Nummer vier du kannst sich nicht konzentrieren aber du kannst auch nicht richtig abschalten.
00:13:32: Du bist in so einem Zwischenzustand Du sitzt von der Aufgabe oder liest den gleichen Satz fünfmal und da bleibt nichts hängen.
00:13:44: Also, ja... Da passiert nix!
00:13:50: Aber wenn du dir dann denkst weißt du was?
00:13:51: Bringt jetzt nix.
00:13:52: ich mache einfach mal eine Pause und dann setze ich mich wieder dran bringt es auch nicht weil dein Kopf die ganze Zeit weiterer hat und du kannst gar nicht abschalten.
00:14:01: das heißt egal was du machst funktioniert nicht.
00:14:04: Du bist in einer Zwickmühle, du bist weder produktiv noch erholt und das ist dieses Zwischen drinnen von dem ich eben ganz am Anfang gesprochen habe.
00:14:17: Dein Gehirn ist so überlastet und deshalb fehlt dir einfach der Fokus runter.
00:14:39: Beides gleichzeitig, also weder Fokus noch Entspannung.
00:14:46: und das ist anstrengend weil es eben so zwischen den Welten fühlt man sich dieser Zwischenzustand der weder dass eine noch das andere ist Anzeichen Nummer fünf für emotionale Erschöpfung kleine Aufgaben fühlen sich Unverhältnismäßig schwer an.
00:15:12: Wer kennt es nicht?
00:15:13: Also Dinge vor uns herzuschieben, wir wissen das ist eigentlich nur was Kleines eine kleine Nachricht beantworten und kleinen Termin beim Arzt vereinbaren Was kleines umräumen was auch immer.
00:15:27: es ist ja Dinge die nicht mal fünf Minuten dauern Aber die fühlen sich an wie ein Excuse my French fucking Berg, den wir erklimmen müssen.
00:15:43: Und von außen denkt man dann vielleicht naja komm das ist ja nicht so schwer.
00:15:48: was hältst du dich damit auf?
00:15:52: Wenn dass jemand zu uns sagt bringt es gar nichts weil das denken wir selber schon.
00:15:56: aber genau das macht es ja so frustrierend.
00:16:00: wenn's einen riesen berg wäre der wirklich vor uns stehen würde Ja gut Dann Hätte das ja wieder irgendwie Respekt verdient, wenn man den er klimmt.
00:16:13: Aber so eine kleine Aufgabe die sich auf einmal zu einem Berg entuppt... Da können wir ja nur verlieren, wenn wir es nicht gleich hinkriegen!
00:16:24: Wir haben ein leeren Tank, das einfach nicht funktioniert.
00:16:31: Jede Strecke ist zu lang weil unser Tank leer ist.
00:16:35: selbst zum Bäcker um die Ecke zu fahren in der Nebenstraße ist zu weit, weil wir haben kein Benzin mehr im Tank.
00:16:43: Wir kommen nicht hin!
00:16:46: Es geht
00:16:47: nicht!".
00:16:49: Anzeichen Nummer sechs für emotionale Erschöpfung.
00:16:53: Du schiebst Dinge auf, auf die du eigentlich Lust hast.
00:16:58: Das ist so ein Punkt der viele überrascht, denn wir denken ja oft anzuschieben und die Schuldigung aufschieben.
00:17:07: Du schiebst Dinge auch, auf die du eigentlich Lust hast.
00:17:09: Aufschieben betrifft ja oft die Dinge, auf denen wir eigentlich keinen Bock haben oder Dinge, die uns nicht wichtig sind.
00:17:16: Also kein Bock ist so was wie die Steuererklärung oder das Konfliktgespräch.
00:17:22: aber es gibt ja auch Dinge ,die uns einfach nicht so wichtig sind.
00:17:25: Die Spülmaschine, schieben wir auch auf.
00:17:28: Aber bei emotionaler Erschöpfung schiebsst du eben auch die Dinge auf, auf der du eigentlich total Lust hast Das Buch, auf das du dich so gefreut hast oder der Sport, der dir immer gut tut.
00:17:42: Der dir Energie gibt ja?
00:17:44: Oder das Treffen, auf dass du dich gefreuthasst wo du gerne hingehen würdest weil du diesen Menschen magst.
00:17:54: Aber selbst Freude braucht Energie.
00:18:00: Selbstfreude ist eine Emotion die Energie braucht Und du hast diese Energie nicht mehr.
00:18:05: Du hast die Energie für die Freude, die Energie etwas zu genießen, Präsenz zu sein, zu empfangen, dich darauf einzulassen!
00:18:16: Du bist so leer dass dir das fehlt und das bedeutet eben nicht, dass dir nichts mehr Freude bereitet.
00:18:23: Du weißt ja was dir Freude bereit würde.
00:18:25: da ist auch wenn du daran denkst du dieses kurze Auflemann aber dann schiebst du es eben auf Weil dir die Energie fehlt, das zu empfangen.
00:18:35: Dich darauf komplett einzulassen.
00:18:40: Anzeichen Nummer sieben für emotionale Erschöpfung selbst einfache Entscheidungen zu treffen fühlt sich anstrengend für dich an.
00:18:52: kleine Dinge wie was essen wir heute Welche Jacke soll ich heute anziehen?
00:19:00: Sollte ich zurückschreiben, ja oder nein.
00:19:03: Also so ganz kleine banale alltägliche Sachen die oft nebenbei passieren also wo wir uns gar nicht bewusst Zeit für die Entscheidungsfindung nehmen müssen fühlen sich auf einmal an wie eine Weggablung an der wir stehen und denken Ich weiß nicht mir fehlt der Wegweiser.
00:19:27: Dann bleiben wir stehen an der Weggabelung und entscheiden gar nichts.
00:19:31: Und sagen dann vielleicht, ist mir egal?
00:19:37: Entscheid du!
00:19:38: Ist mir egal?
00:19:39: ich kann nicht.
00:19:40: ja.
00:19:40: Entscheidung braucht mentale Energie und unser Gehirn hat eben nur eine begrenzte Kapazität an mentaler Energie und wenn Du die schon ausgegeben hast für all das andere dich in die emotionale Erschöpfung gebracht hat, nämlich Sorgen, Stress funktionieren.
00:20:01: Dann bleibt eben selbst für die kleinen Dinge nichts mehr übrig.
00:20:05: Deswegen übrigens das größte Geschenk.
00:20:07: was wir Menschen machen können, die emotionalen Erschäpfungen ist Entscheidungen abzunehmen.
00:20:13: Wirklich sagen weißt du was?
00:20:14: Ich treffe die Entscheidung!
00:20:16: Alles gut so.
00:20:18: Das ist ein Riesengeschenk.
00:20:20: Anzeichen Nummer acht für Emotionale Erschüpfung Dein Gehirn sucht ständig nach schnellem Dopamin.
00:20:27: Also, schnelles Dopamin ist zum Beispiel Frustessen oder exzessives Essen oder endloses Scrollen oder endloses Serien-Stream nach etwas was dich flüchten lässt, was dir entweder abschalten lässt in Form von Beruhigung gebt oder schnelle Glücksgefühle.
00:20:50: und wer kennt es nicht?
00:20:54: Handy in die Hand nehmen ohne zu wissen, warum einfach in die Ablenkung uns zu fliehen.
00:21:00: Skrollen, scrollen und dann sind zwei Stunden weg oder andere haben das mit dem Essen, emotionales Essen vom Kühlschrank stehen eigentlich gar keinen Hunger haben.
00:21:13: aber das Essen gibt einem eine Form der Beruhigung, eine Form von Trost, eine form von Dopamin im Kick.
00:21:25: Dann kommt natürlich wieder die Selbstsensur.
00:21:28: Du hast echt null Disziplin, warum scrollst du die ganze Zeit?
00:21:31: Warum isst ihr die ganze zeit?
00:21:33: und ja dann zensieren wir uns wieder schämen uns dabei ist das völlig nachvollziehbar dass wir genau zu diesem schnellen Dopamin oder zum schnellen Trost aufgreifen zu dieser schnellen Flucht weil unser System sucht nach Erleichterung nach etwas dass uns kurz gut tut, ohne das wir da für Energie aufbringen müssen.
00:22:00: Und scrollen oder snacken ja?
00:22:04: Das ist eine schnelle einfache Blohnung.
00:22:08: Da müssen wir nichts dafür tun!
00:22:10: Das ist dann einfach da.
00:22:12: Das Problem ist nur... das ist ne Energie die uns nicht wirklich auflädt sondern sie betäubt uns.
00:22:22: Das heißt danach fühlen wir uns noch leerer oder noch schlechter und das ist keine Charakterschwäche.
00:22:28: Das ist ein Hinweis darauf, dass uns einfach echte Erholung fehlt.
00:22:36: Punkt aus!
00:22:38: Anzeichen Nummer neun für emotionale Erschöpfung ist wenn du dir immer wieder sagst morgen reiß ich mich zusammen Morgen kriege ich mein Scheiß auf die Reihe.
00:22:59: Ganz ehrlich, wie oft hast du diesen Satz schon gesagt zu dir?
00:23:05: Also ich weiß auch jeden Fall wie oft ich den schon früher zu mir gesagt habe.
00:23:11: Morgen, morgen, morgen steh' ich früher auf.
00:23:17: Morgen gehe ich zum Sport.
00:23:19: Morgen geh' ich besser mit mir um.
00:23:22: Morgen mache ich all das was sich heute nicht gemacht hab'.
00:23:26: Und dann kommt der Morgen und es klappt wieder nicht, aber der Druck ist extrem hoch.
00:23:36: Du fühlst dich eben noch schlechter weil mit jedem Morgen wird die Fallhöhe noch größer dass wir es nicht hinkriegen und dadurch dann auch die Selbstsensur.
00:23:49: der Gedanke dahinter ist, nämlich das Problem ist mein Wille.
00:23:53: Wenn ich mich nur genug anstrengere wenn ich genug gebe, wenn ich mich genau motiviere, dann wird es schon.
00:24:00: aber das hat uns ja überhaupt erst in den Zustand der emotionalen Erschöpfung gebracht.
00:24:06: Wir versuchen also Feuer mit Feuer zu bekämpfen.
00:24:11: Das kann ja nicht funktionieren.
00:24:14: ein Gedanke, der zum Scheitern verurteilt ist.
00:24:18: Und wir können uns nicht aus einem leeren Tank herausdisziplinieren.
00:24:24: Funktioniert einfach nicht!
00:24:28: Das ist so als würdest du einen Handy mit noch zwei Prozent Akku sagen?
00:24:35: So jetzt streng dich mal mehr an damit du Hundertprozent Akku hast aber eine stecklose Kabel ist nicht da um dich aufzuladen funktioniert nicht.
00:24:46: Kommen wir zum letzten Anzeichen für emotionale Erschöpfung, du fühlst dich schuldig wenn du dich ausrost und deshalb erholst du dich nie.
00:24:55: wirklich ist auch sehr gemein.
00:25:00: da sind wir wieder ganz am Anfang dieser Podcastfolge beim Sofa bei dieser Stimme die dir sagt na also dann was sie dir jetzt nicht verdient, dich auszuwohnen.
00:25:15: Mach mal lieber was!
00:25:16: Und das ist für mich persönlich das wichtigste Anzeichen von allen denn das ist der Kreislauf, der alles... Ja so am Laufen hält diese negativ abwärtsspirale.
00:25:29: du bist erschöpft also brauchst du Ruhe aber sobald du dich ausruhst kommt das schlechte Gewissen.
00:25:41: Das hält dich dann davon ab dass Du Dich ausruhst.
00:25:45: Das heißt, du bist noch erschöpfter und hast noch weniger zu geben.
00:25:52: Also diese schlechte Gewissen setzt dich weiter unter Stress und du kommst also nie zur Ruhe egal wie lange du auf dem Sofa sitzt.
00:26:03: Wir können auch tagelang aufm Sofa sitzen und nicht zur Ruwe kommen.
00:26:11: Viele von uns haben auch gelernt dass Ruhe etwas ist was man sich verdienen muss oft schon in der Erziehung.
00:26:18: Das merken wir auch daran, wenn jemand in den Raum kommt und wir sitzen auf dem Sofa dass wir ganz schnell aufspringen und so tun als würden wir beschäftigt sein.
00:26:27: Das haben viele von uns richtig tief internalisiert.
00:26:33: nicht vor anderen nichts tun können, sondern direkt in so einen Machermodus verfallen.
00:26:39: Wirklich aufspringen vom Sofa oder aus dem Bett und sagen, ich mach schon, obwohl man danach gefragt hat, dass du was machen sollst.
00:26:50: Und weil niemand nachgefragt hat brauchen wir warten auf eine Erlaubnis die nie kommt ja?
00:26:55: Weil wir selbst uns die erlaubnis einfach nie geben uns auszuruhen.
00:27:02: jetzt habe die ganzen Anzeichen aufgezählt.
00:27:05: Ich glaube jetzt ist mal Zeit dafür, was können wir denn eigentlich machen um da auszusteigen?
00:27:11: Weil das ist ja wichtig!
00:27:13: Also wenn du dich in einem zwei drei vier fünf oder allen Anzeigen für emotionale Erschöpfung wiedergefunden hast, möchte ich dir als erstes sagen bitte schäme dich nicht.
00:27:28: Du bist nicht faul, du bist nicht allein.
00:27:31: es geht uns allen so an gewissen Punkten unseres Lebens.
00:27:39: Der Nervensystem ist einfach aus dem Gleichgewicht geraten und das Gute ist, der Nerven-System kann auch wieder ins gleiche Gewicht kommen.
00:27:52: Du bist in dieses Loch irgendwie reingerutscht und du kannst doch wieder rauskommen nicht über Nacht aber Schritt für Schritt!
00:28:01: Und ich möchte dir gerne drei kleine Impulse mitgeben.
00:28:07: Nummer eins, Impuls Nummer eins.
00:28:13: Wenn diese Stimme das nächste Mal kommt und ihr sagt du bist so faulen dann sag innerlich nee stimmt nicht ich bin erschöpft und es klingt nach einem kleinen Unterschied aber der verändert unglaublich viel weil Du hörst auf gegen Dich zu kämpfen und fängst an dich zu versch... dienen.
00:28:40: Und der Gedanke, ich bin faul wenn du den jetzt seit dreißig Jahren hast wird er nicht sofort weggehen, wenn du dann einmal sagst ne stimmt ich bin erschöpft ja?
00:28:50: Du wirst wahrscheinlich weiterhin erstmal ziemlich oft denken hey du bist faule auch das ist okay.
00:28:57: drück diesen Gedanken nicht weg sondern geh mit Mitgefühl ran begegne dir mit Mit Gefühl.
00:29:04: also sagt ihr dann innerlich, hey poh ich denke gerade schlecht über mich.
00:29:12: Das ist schwieriger Moment.
00:29:13: das fühlt sich nicht gut an weil ich bin erschöpft.
00:29:17: aber ich denke grade ich bin faul.
00:29:20: und poh das fühlte sich nicht ganz gut an von sich selbst zu denken man es faule.
00:29:24: Aber okay dieser Gedanke darf da sein.
00:29:28: Ich werde jetzt sanft und freundlich zu mir selbst sein.
00:29:32: Was dadurch passiert ist, du nimmst den Gedanken die Schärfe in dem Du ihm die Wertung nimmest.
00:29:39: Der ist dann gar nicht mehr so kraftvoll.
00:29:41: Es ist einfach nur noch ein Gedanke aber er hat nicht diese Härte.
00:29:47: ja ich vergleicht es gerne auch mit der Meditation.
00:29:54: wir Meinen ja oft, wenn wir meditieren dann könnten wir Wellness machen.
00:30:00: Aber Wellness?
00:30:01: Wenn du Wellness willst, geh... weiß ich nicht in die Sauna oder zur Massage!
00:30:08: In der Meditation ist es so dass auf einmal alles da sein darf und das ist nicht nur der entspannte Wellness-Gedanke da sondern jeder absurde Gedanke, jeder lächerliche Gedankel Lustige Gedanke, jeder verletzende Gedankel.
00:30:25: Jeder glückliche Gedanken hat seinen Platz und alles darf da sein und dadurch dass es da sein darf und wir es nicht werden verliert ist seine Schärfe.
00:30:39: ja Wir müssen mich auf alles einsteigen Und genauso ist das eben mit diesem gedanken ich bin faul Du bist nicht faul du wirst erschöpft.
00:30:48: aber wenn du dir trotzdem selber sagst du bist faule dann sagt ihr, okay das ist ein schwieriger Moment.
00:30:56: Ich denke gerade so über mich, dass fühlt sich nicht gut an aber es ist okay.
00:30:59: Das ist ein schwerer Moment der darf da sein.
00:31:02: ich werde dir jetzt sanft und freundlich mit mir selbst sein.
00:31:08: Du wirst merken ich verspreche dir, dass dieser Gedanke seine Zensur verliert.
00:31:13: Faul verliert die Zensuhr!
00:31:16: Und auf einmal ist es nur ein Wort.
00:31:20: darfst du dahin gehen, worum es wirklich geht.
00:31:23: Nämlich hey ich bin erschöpft!
00:31:27: Zweitens gönn dir jeden Tag ein kleines Zeitfenster und Routinen helfen immer total ja?
00:31:36: Ein kleineszeitfenster in dem du dich ausrufst ohne es dir verdienen zu müssen.
00:31:42: zehn Minuten reichen.
00:31:46: natürlich darfste dir viel mehr gönnen Aber ein Zeitfenster ohne jemanden darstellen zu müssen, ohne etwas erreichen zu müssen.
00:32:01: Ohne etwas leisten zu müssen und etwas abarbeiten zu müssen!
00:32:05: Ohne schlechtes Gewissen.
00:32:07: zehn Minuten wo es nur um dich geht einfach um's seien nicht ums machen um sein.
00:32:19: Und das ist so ganz toller Startpunkt.
00:32:21: Wenn du das wirklich als Routine machst, wirst du aus diesen zehn Minuten irgendwann zwanzig dreißig machen und es immer mehr in deinen Tag einbauen weil Du wirst einen Bewusstsein für dich entwickeln.
00:32:35: Diese große Frage die wir uns ja auch umstellen wer bin ich?
00:32:39: Das ist glaube ich so.
00:32:40: mit was is der Sinn des Lebens?
00:32:43: eine der größten Fragen Wer Bin Ich?
00:32:46: Und Wir Sind Nicht unser Job und wir sind nicht unsere To-do Liste.
00:32:52: Aber was wir wirklich sind, das zu erfahren, zu fühlen... Wir brauchen gar keine Antwort sofort darauf!
00:33:00: Das finden wir in der Begegnung mit uns selbst.
00:33:04: In dem nichts leisten müssen sondern wirklich in der Erforschung von uns selbst.
00:33:13: Also wie so ein Forschergeist zu haben, bei dem Blick mal nach innen richten ohne jetzt schlauer zu werden oder mehr über uns zu wissen also es wäre ja auch wieder eine Intention sondern einfach reinzufühlen mit uns selbst Zeit zu verbringen.
00:33:33: und drittens was du tun kannst ist nur zu deinem Körper.
00:33:37: das wir oft versuchen ist sofort etwas, was wir verstanden haben direkt umzusetzen.
00:33:45: Ja okay?
00:33:47: Ich soll nicht mehr denken dass ich faul bin.
00:33:49: also denke jetzt nicht mehr das ich faule bin.
00:33:52: Das ist ja so wie der rosaelefant.
00:33:54: Denkt nicht an rosa elefanten.
00:33:55: natürlich denkst du einen rosa Elefanten.
00:33:58: sowas braucht eben Zeit.
00:34:01: alles andere wäre ein Anlügen.
00:34:04: Affirmationen bringen auch nichts wenn Du sie nicht glaubst was sich eben setzen muss in unserem Nervensystem.
00:34:12: Und wenn wir dann in so einer Situation drin sind oder gerade anfangen mit uns selbst zu arbeiten, dann ist das wahnsinnig schwer am Geist anzusetzen.
00:34:23: Weil wenn ich hier auf meinem Sofa sitze und denke, Sarah du bist faul!
00:34:28: Dann ist das ja ein Gedanke der mit Scham behaftet ist, der Druckaufbau, Schuldgefühle aufbaut.
00:34:40: Mein Gehirn schickt dann biochemische Bodenstoffe an meinen Körper.
00:34:44: Und mein Körper formt dann die entsprechend passenden Körpergefühle, wie zum Beispiel... innere Unruhe, weil ich diese Druckgedanken habe.
00:34:59: Kann ich dann nicht auf dem Sofa entspannen oder mein Puls fängt an zu rasen?
00:35:05: Meine Hände werden schwitzig, weil es mir unangenehm ist oder weil Angst in mir hoch kommt und dann schickt mein Körper wieder!
00:35:14: ans Gehirn.
00:35:15: biochemische Botenstoffe, also Transmitter übermitteln dann wieder genau dieses Körpergefühl und mein Gehirnen formt dann weitere Gedanken.
00:35:25: Guck mal!
00:35:26: Wieso bist du denn immer so faul und kriegst nix hin?
00:35:29: Und da bin ich in dieser
00:35:30: Negativspirale.".
00:35:31: Und da am Geist anzusetzen ist oft schwierig.
00:35:36: was aber einfacher ist es einem Körper an zu setzen weil wenn ich meinen Körpergefühl berüge wird eben ein beruhigendes Körpergefühl ans Gehirn übermittelt und ein paar tiefe Atemzüge können zum Beispiel helfen.
00:35:53: Drei Minuten tief ein- und ausatmen führt dazu, dass deine Pulsfrequenz sich senkt und dann denkt Körper einfach runter fährt in die Ruhe fährt.
00:36:06: da kannst du dich gar nicht gegen wehren.
00:36:12: beruhigtem Körpergefühl können sich dann auch ruhigere Gedanken formen.
00:36:18: Es ist einfacher diese Spirale zu durchbrechen, dieser Abwärtsspirale wenn wir mittendrin sind, wenn wir über den Körper gehen langfristig.
00:36:30: es ist natürlich das Ziel und das schaffen wir alle da unseren Geist auch dahin zu kommen, dass wir eben nicht mehr so über uns denken und das wir nicht mehr mit uns umgehen.
00:36:45: Und dass wir auch nicht unsere Bedürfnisse übergehen, um gar nicht erst in die emotionale Überschöpfung zu kommen – natürlich!
00:36:54: Das eine ist aber das Verstehen und das andere ist das Anwenden und Verstanden.
00:36:59: ganz ehrlich haben wir es doch eh alle schon.
00:37:02: Es hapert aber manchmal an der Anwendung.
00:37:05: Und wenn es ums Anwenden geht, da kann's oft einfacher sein über den Körper zu gehen.
00:37:11: Weil wenn ich über den Körper mich leveln kann und runterkomme dann kann ich mir auch diese Pause nehmen und in die Ruhe kommen.
00:37:22: durch eben meine tiefen Atemzüge ist jetzt nur ein Beispiel.
00:37:28: Das heißt nutze deinen Körper!
00:37:31: Es kann auch einen Spaziergang sein ne?
00:37:35: Was ich immer gerne mache, die Handballen auf die geschlossenen Augen drücken.
00:37:43: Also sanften Druck ausüben.
00:37:46: auch da werden alle Körperfunktion runtergefahren weil sich alles auf die empfindlichen Augen konzentriert.
00:37:52: also unser Körper ist so gepolt dass er die empkindlichen Augen schützen möchte.
00:37:58: das heißt die anderen Körperaktivitäten werden runter gefahren.
00:38:02: außerdem berührst du so auch den gesichtsnerv, der wieder mit dem Entspannungsnerv und dem Vagusnerv verbunden sind.
00:38:11: Das sind halt so ganz kleine Tools die du anwenden kannst um deinen Körper in einen beruhigten Zustand zu bringen und daraus dann eben auch andere Gedanken entwickeln zu können oder einfach erstmal dir eine Pause zu gönnen.
00:38:29: Und daraus sich dann zu fragen was brauche ich eigentlich?
00:38:33: eben nicht langfristig in dieser Erschöpfung festzustecken.
00:38:40: Das war es von mir für heute, mehr Tipps Techniken um auszusteigen aus solchen zensierenden Gedanken wie ich bin faul und gut genug findest du in meinem Buch.
00:39:04: heute höre ich auf zu zweifeln Und du kannst dich auch gerne für mein Newsletter anmelden.
00:39:11: Der kommt jede Woche wöchentlich, ja, jede Woche Wöchendlich kostenfrei einfach saradesai.de-minet.
00:39:25: Ich verlinkst dir aber noch mal hier unten in den Show Notes.
00:39:29: Da kriegst Du jede Woche Impulse und ich würde mich wahnsinnig freuen über einen Kommentar eine Bewertung.
00:39:37: Also für diesen Podcast und noch eine Sache.
00:39:42: Am zehnten Oktober starten wir mit der siebten, ich glaube es ist die siebte Ausbildungsrunde, der Mindfulness Academy.
00:39:53: Das heißt wenn du lernen möchtest Menschen durch genau solche Prozesse zu begleiten, durch Coaching-Prozesse dann schau auch mal hier in den Show Notes.
00:40:07: Wir haben nämlich tatsächlich nur noch einen einzigen Ausbildungsplatz frei, das ist jetzt kein Verkaufstalk.
00:40:16: es ist tatsächlich so und wenn du dabei sein möchtest kannst du dir hier dein Kennenlerngespräch buchen und vielleicht sehen wir uns dann ja!
00:40:28: Und jetzt wünsche ich dir erstmal einen wunderschönen Tagabend wo auch immer du gerade bist.
00:40:33: Ciao.